DER OPERNFREUND - 51.Jahrgang
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Spielplanpressekonferenz Oper Frankfurt

Die Vorstellung des neuen Spielplans ist an der Oper Frankfurt über die Jahre zu einem Ritual geworden, das mit wenigen Abweichungen immer nach demselben Muster abläuft: Intendant Bernd Loebe lobt sein Haus und läßt dabei keine Sparte aus. Dann versichern sich Generalmusikdirektor Sebastian Weigle und der Intendant ihrer gegenseitigen künstlerischen Liebe. Der Generalmusikdirektor muß anschließend leider wegen anderer Termine vorzeitig gehen. Schließlich blättert der Intendant durch das neue Programmheft und läßt die versammelten Journalisten an den Gedanken teilhaben, die ihm dabei so durch den Kopf gehen. Fragen haben die Journalisten danach üblicherweise nicht.

Intendant Bernd Loebe und Generalmusikdirektor Sebastian Weigle

Dramatischer Appell an die Stadtpolitik

Dieses Mal jedoch haben sich Intendant und Generalmusikdirektor vorgenommen, eine Botschaft an die Verantwortlichen in der Stadtpolitik zu senden. Sie lautet: Das Haus, welches Jahr für Jahr in allen Sparten wieder und wieder die national und international angesehensten Auszeichnungen für seine künstlerische Arbeit erhält, werde finanziell stiefmütterlich behandelt. Erfolge würden von der Stadtpolitik wenn überhaupt, dann allenfalls beiläufig zur Kenntnis genommen. Eine Wertschätzung, die sich in angemessener Finanzausstattung zeigen müßte, gebe es nicht. Ganz im Gegenteil. Die beiden künstlerischen Leiter haben sich mit Zahlen bewaffnet, die tatsächlich sehr eindrucksvoll sind. Seit den 1990er Jahren habe die Stadt die Anzahl der Orchesterplanstellen von 130 auf nun 115 reduziert. Dabei spiele man im Vergleich zu den 1990er Jahren inzwischen die doppelte Anzahl an Vorstellungen. Mit der ausgedünnten Orchesterstärke stehe man in Deutschland nur noch auf Platz 13 und damit weit hinter Häusern mit geringerem Renommee und schwächerer künstlerischer Strahlkraft. Im Hinblick auf die Vergütung der Musiker sehe es noch schlimmer aus. Hier befinde man sich im Vergleich zu anderen deutschen Opernorchestern nur auf Platz 27.

Man erlebe daher eine stetige Abwanderung von Musikern zu anderen Orchestern. Allein elf Musiker habe man zuletzt an das bayerische Staatsorchester verloren. Obendrein habe die Stadt den Etat der Oper in den vergangenen Jahren mehrfach belastet. So habe man die letzte Tarifsteigerung im öffentlichen Dienst aus dem vorhandenen Budget alleine stemmen müssen. In allen vergleichbar großen Städten seien Tarifsteigerungen dagegen ganz selbstverständlich aus dem städtischen Etat aufgefangen worden.

Zu allem Überdruß müsse man nun auch noch zusätzlich mit einer Etat-Kürzung um 1,5 Millionen Euro pro Jahr kämpfen, die so kurzfristig beschlossen worden sei, daß man die lange im Voraus aufgestellte und mit Verträgen unterlegte Spielzeitplanung nicht mehr anpassen könne. Dafür müsse man nun Rücklagen aufzehren.

Mehr als ein Viertel der gesamten Dauer der Pressekonferenz nimmt dieses Thema ein. Für die Dramatik der Situation finden Intendant und Generalmusikdirektor starke Worte. Loebe: „Die Belastung unserer Musiker liegt an der Grenze des Zumutbaren.“ Weigle: „Diese Dinge wurmen mich.“ Der Frust der beiden ist spürbar groß. Daß sie einen derart ungewöhnlichen und konzertierten Auftritt im Rahmen einer Spielzeitpressekonferenz gewählt haben, erklärt sich aus der Enttäuschung über die Unbeweglichkeit der Stadtpolitik. Selbstverständlich hatte man die Finanzierungsfragen dort bereits hinterlegt und war offenbar auf Granit gestoßen. Loebe bitter: „Die ersten Reaktionen der Stadt waren nicht positiv.“

Der neue Spielplan

Daß die Hausleitung auf finanzielle Restriktionen der Vergangenheit durchaus geschickt reagiert hat, zeigt sich auch am aktuellen Spielplan. Man hat aus der Not, zu wenig Geld für Gastsänger zur Verfügung zu haben, die Tugend gemacht, eines der international größten und besten Ensembles von festangestellten Sängerinnen und Sängern aufzustellen.

Alle mittleren und kleinen Rollen lassen sich daraus auf hohem musikalischem Niveau besetzen. Und auch bei vielen Hauptpartien bietet das Ensemble neben arrivierten und auch außerhalb Frankfurts begehrten Sängerinnen wie Claudia Mahnke und Tanja Ariane Baumgartner junge Talente, die am Beginn einer erfolgversprechenden Karriere stehen. Hier darf man sich etwa auf Iurii Samoilov als Prinz von Homburg und Lescaut freuen, auf Zanda Svede als Carmen und Zenobia (in Händels Radamisto), auf Kateryna Kaspar als Martha und Gilda, auf Gordon Bintner als Plumkett (in Martha), Escamillo und Don Giovanni oder auf Gerard Schneider als Lyonel (Martha) und Herzog von Mantua (Rigoletto).

Die ein oder andere Besetzung wichtiger Rollen mit Ensemblemitgliedern scheint der Intendant aber für rechtfertigungsbedürftig zu halten. So begründet er die Vergabe der Titelpartie im Tristan an Vincent Wolfsteiner recht ausführlich. Auch Daniel Barenboim habe Wolfsteiner für eine ganze Aufführungsserie des Tristan an der Staatsoper Berlin engagieren wollen, habe aber angesichts der Frankfurter Ensembleverpflichtungen das Nachsehen gehabt. Loebe lobt Wolfsteiners Zuverlässigkeit und Treue zu seinem Stammhaus und findet warme Worte zu dessen vergangenem Einsatz als Peter Grimes, den der Sänger auch in der geplanten Wiederaufnahme singen wird.

Auch die Besetzung der Salome mit Ambur Braid scheint der Intendant nicht für selbsterklärend zu halten. Er betont, daß diese Rolle für die Sängerin eine besondere Herausforderung sei (aber: auf welche Sängerin träfe das nicht zu?). Den Ausschlag hat wohl der Regisseur der Neuproduktion, Barrie Kosky, gegeben, der nach einem Treffen mit Braid am Rande der Bayreuther Festspiele entzückt ausgerufen haben soll: „Die ist genauso verrückt wie ich!“

Wer nach den großen Namen des internationalen Musikbetriebs sucht, wird aber auch im neuen Spielplan vereinzelt fündig. Die phänomenale Asmik Grigorian kehrt nach ihrer überwältigenden Jolantha mit Puccinis Manon zurück, die wunderbare Maria Bengtsson gibt erneut die Rosenkavalier-Marschallin, Johannes Martin Kränzle erneut den Schwarzen Geiger in der fabelhaft geglückten Produktion von Delius‘ Romeo und Julia auf dem Dorfe. Mit Spannung darf man das Debüt von Christopher Maltman als Jochanaan in der neuen Salome-Produktion erwarten. Außerdem gibt er noch den Rigoletto. Und bei der geplanten Lady Macbeth von Mzensk ist Loebe davon überzeugt, daß sie international mit jedem bedeutenden Haus mithalten könne: Die Titelpartie ist mit Anja Kampe besetzt, der Boris mit Dmitry Belosselskiy, nach Loebes Worten „einer der drei besten Bässe weltweit“.

Für die Wahl der Neuproduktionen und die Präsentation von Raritäten bei den Wiederaufnahmen gilt, was wir schon seit Jahren feststellen: Es handelt sich, schon wieder, um einen der abwechslungsreichsten und ambitioniertesten Spielpläne der Republik. Wie üblich werden zwölf Neuproduktionen präsentiert, davon eine konzertante Aufführung mit Ambroise Thomas‘ kaum je gespielter Mignon. Mit der spartenübergreifenden Auftragsarbeit Inferno wird eine Uraufführung geboten, viermal verzeichnet der Spielplan Frankfurter Erstaufführungen.

Mit drei Rossini-Opern gibt es einen Schwerpunkt, der anderenorts wohl als „Festival“ oder rote Linie verkauft würde. In Frankfurt gesteht der Intendant aber freimütig ein, daß sich das eben so ergeben habe: Die Eröffnungspremiere der Spielzeit, Otello, habe ihm als Produktion des Theaters an der Wien so gut gefallen, daß er sie gekauft habe. Die andere Rossini-Oper am großen Haus (Bianca e Falliero) enthalte einfach „traumhaft schöne Musik“. Und die Auswahl einer weiteren Rossini-Rarität im Bockenheimer Depot (La gazzetta) wird gar nicht weiter begründet. Immerhin gibt es dieses Mal mit Puccinis Manon Lescaut, Schostakowitschs Lady Macbeth, dem Tristan und der Salome vier Kernwerke des Repertoires. Auch Hans Werner Henzes Prinz von Homburg ist auf den Spielplänen der Republik präsent genug, um von einem Klassiker der Moderne sprechen zu können. Arrondiert wird diese Reihe prominenter Werke mit Gabriel Faures selbst eifrigen Operngängern unbekannter Pénélope und einer Produktion von Händels Tamerlano im Bockenheimer Depot. Dort soll als Uraufführung auch eine Gemeinschaftsproduktion mit dem Schauspiel Frankfurt zu Dantes Inferno in der Vertonung von Lucia Ronchetti herauskommen.

Der Reigen der Wiederaufnahmen präsentiert ausnahmslos gelungene Produktionen, darunter so maßstabsetzende Regietaten im Kernrepertoire wie Claus Guths Rosenkavalier, Barrie Koskys Carmen und Christof Loys Don Giovanni. Zahlreiche exemplarisch aufbereitete Raritäten werden erneut präsentiert: Julietta von Martinů, Drei Kurzopern von Křenek, Romeo und Julia auf dem Dorfe von Delius, Jeanne d’Arc von Honegger (erneut mit der großartigen Johanna Wokalek) und Das schlaue Füchslein von Janáček. Mehrere dieser Produktionen wurden bereits mit dem OPERNFREUND-Stern ausgezeichnet.

Reges Interesse an der Präsentation des Spielplans

Unter den Gastdirigenten sticht der Name Joana Mallwitz heraus. Die Nürnberger Generalmusikdirektorin betreut gleich zwei Neuproduktionen, Pénélope und Salome. Bei letzterer ist sie allerdings eingesprungen. Ursprünglich sollte das Dreamteam Carydis/Kosky nach dem genialen Doppelabend Dido/Blaubart und der fulminanten Carmen mit einer neuen Salome einen weiteren Coup landen. Dann jedoch hat Constantinos Carydis das Dirigat zurückgegeben. Das ist nicht das erste Mal. Vor Jahren hatte Loebe ihm den Tristan angedient, dem der skrupulöse Dirigent sich vorerst nicht gewachsen sah, weswegen er kurzfristig ersetzt werden mußte. Dann stand er als musikalischer Leiter für die Neuproduktion von Aus einem Totenhaus bereits in der Saisonbroschüre, stellte jedoch kurzfristig fest, daß er mit der tschechischen Sprache nicht hinreichend vertraut war und warf hin. Jedes Mal reagierte Loebe mit Verständnis und wurde für seine Geduld mit einer schwierigen Künstlerpersönlichkeit durch musikalisch hinreißende Aufführungsserien von Carmen und Xerxes unter Carydis‘ Leitung belohnt. Nun aber scheint das Ende der Geduld erreicht zu sein. Der Intendant verhehlt nicht sein Unverständnis für den als Begründung der neuerlichen Absage angegebenen Grund: Carydis habe zuletzt mit Opernproduktionen derart schlechte Erfahrungen gemacht, daß er beschlossen habe, „in den nächsten fünf Jahren“ nur noch Konzerte zu dirigieren. Es fällt das Wort „Verbitterung“ als Reaktion auf diese Entscheidung, sogar wiederholt: Auch Barrie Kosky sei als Regisseur der geplanten Salome über die Absage „verbittert“. Da ist etwas zerbrochen.

Starke Regiehandschriften versprechen neben Barrie Kosky die in Frankfurt bewährten Namen Damiano Michieletto (Rossinis Otello), Àlex Ollè (Manon Lescaut), Anselm Weber (Lady Macbeth von Mzensk), Tilmann Köhler (Bianca e Falliero) und Jens Daniel Herzog (Prinz von Homburg). Gleich drei Eigengewächsen wird die Regie für weitere Neuproduktionen anvertraut: Die ehemalige Frankfurter Regieassistentin Katharina Thoma hatte zuletzt mit Martha Publikum und Kritik derart überzeugen können, daß Loebe ihr nun den neuen Tristan gegeben hat. Mit Corinna Tetzel inszeniert eine weitere ehemalige Frankfurter Regieassistentin die Neuproduktion von Pénélope. Die rührige Caterina Panti Liberovici schließlich, die vielen Wiederaufnahmen als szenische Leiterin neues Leben einhaucht und wunderbare Produktionen der Reihe „Oper für Kinder“ verantwortet, darf ihr Gespür für Komödien bei Rossinis La Gazetta im Bockenheimer Depot unter Beweis stellen.

 

Michael Demel

 

© der Bilder: Barbara Aumüller

 

Die Spielzeit 2019/20 im Überblick:

Premieren

Gioachino Rossini: Otello (Frankfurter Erstaufführung)

Sonntag, 8. September 2019

Musikalische Leitung: Sesto Quatrini/ Regie: Damiano Michieletto

 

Giacomo Puccini: Manon Lescaut

Sonntag, 6. Oktober 2019

Musikalische Leitung: Lorenzo Viotti /Regie: Àlex Ollé

 

Dmitri Schostakowitsch: Lady Macbeth von Mzensk

Sonntag, 3. November 2019

Musikalische Leitung: Sebastian Weigle/ Regie: Anselm Weber

 

Georg Friedrich Händel: Tamerlano

Donnerstag, 7. November 2019 (Bockenheimer Depot)

Musikalische Leitung: Karsten Januschke/ Regie: R. B. Schlather

 

Gabriel Fauré: Pénélope (Frankfurter Erstaufführung)

Sonntag, 1. Dezember 2019

Musikalische Leitung: Joana Mallwitz/ Regie: Corinna Tetzel

 

Richard Wagner: Tristan und Isolde

Sonntag, 19. Januar 2020

Musikalische Leitung: Sebastian Weigle/ Regie: Katharina Thoma

 

Gioachino Rossini: La gazzetta (Frankfurter Erstaufführung)

Sonntag, 2. Februar 2020 (Bockenheimer Depot)

Musikalische Leitung: Simone Di Felice/ Regie: Caterina Panti Liberovici

 

Richard Strauss: Salome

Sonntag, 1. März 2020

Musikalische Leitung: Joana Mallwitz/ Regie: Barrie Kosky

 

Gioachino Rossini: Bianca e Falliero (Frankfurter Erstaufführung)

Sonntag, 5. April 2020

Musikalische Leitung: Giuliano Carella/ Regie: Tilmann Köhler

 

Ambroise Thomas: Mignon (Konzertante Aufführungen)

Freitag, 17. April 2020

Musikalische Leitung: Benjamin Reiners

 

Lucia Ronchetti: Inferno (Uraufführung)

Samstag, 18. April 2020 (Bockenheimer Depot)

Musikalische Leitung: Tito Ceccherini/ Regie: Kay Voges, Marcus Lobbes

Koproduktion mit dem Schauspiel Frankfurt

 

Hans Werner Henze: Der Prinz von Homburg

Sonntag, 7. Juni 2020

Musikalische Leitung: Jonathan Darlington/ Regie: Jens-Daniel Herzog

 

 

Wiederaufnahmen

Georg Friedrich Händel: Radamisto

Sonntag, 25. August 2019

Musikalische Leitung: Simone Di Felice/ Regie: Tilmann Köhler

 

Wolfgang Amadeus Mozart: Idomeneo

Samstag, 31. August 201 9

Musikalische Leitung: Rasmus Baumann/ Regie: Jan Philipp Gloger

 

Bohuslav Martinů: Julietta

Freitag, 13. September 2019

Musikalische Leitung: Alexander Prior/ Regie: Florentine Klepper

 

Ernst Křenek: Drei Kurzopern

(Der Diktator / Schwergewicht oder Die Ehre der Nation / Das geheime Königreich)

Freitag, 11. Oktober 2019

Musikalische Leitung: Lothar Zagrosek/ Regie: David Hermann

 

Friedrich von Flotow: Martha

Freitag, 8. November 2019

Musikalische Leitung: Sebastian Weigle/ Regie: Katharina Thoma

 

Giuseppe Verdi: Don Carlo

Samstag, 7. Dezember 2019

Musikalische Leitung: Stefan Soltesz/ Regie: David McVicar

 

Giuseppe Verdi: Rigoletto

Freitag, 24. Januar 2020

Musikalische Leitung: Pier Giorgio Morandi/ Regie: Hendrik Müller

 

Georges Bizet: Carmen

Freitag, 31. Januar 2020

Musikalische Leitung: Stefan Blunier, Nikolai Petersen/ Regie: Barrie Kosky

 

Frederick Delius: Romeo und Julia auf dem Dorfe

Freitag, 6. März 2020

Musikalische Leitung: Elias Grandy/ Regie: Eva-Maria Höckmayr

 

Claude Debussy: La damoiselle élue/ Arthur Honegger: Jeanne d’Arc au bûcher

Samstag, 14. März 2020

Musikalische Leitung: Titus Engel/ Regie: Àlex Ollé

 

Benjamin Britten: Peter Grimes

Samstag, 11. April 2020

Musikalische Leitung: Lawrence Foster/ Regie: Keith Warner

 

Wolfgang Amadeus Mozart: Don Giovanni

Freitag, 24. April 2020

Musikalische Leitung: Titus Engel, Nikolai Petersen/ Regie: Christof Loy

 

Leoš Janáček: Das schlaue Füchslein

Freitag, 1. Mai 2020

Musikalische Leitung: Ryan Wigglesworth/ Regie: Ute M. Engelhardt

 

Richard Strauss: Der Rosenkavalier

Sonntag, 10. Mai 2020

Musikalische Leitung: Stefan Soltesz, Sebastian Weigle/ Regie: Claus Guth

 

Giuseppe Verdi: La forza del destino

Sonntag, 21. Juni 2020

Musikalische Leitung: Carlo Montanaro/ Regie: Tobias Kratzer

 

Liederabende

Jakub Józef Orliński Countertenor

Dienstag, 3. September 2019

 

Pretty Yende Sopran

Dienstag, 29. Oktober 2019

 

Stanislas de Barbeyrac Tenor

Dienstag, 26. November 2019

 

Maria Bengtsson Sopran

Dienstag, 14. Januar 2020

 

Jiddische Operettenlieder mit Barrie Kosky Klavier, Alma Sadé Sopran, Helene Schneidermann Mezzosopran

Dienstag, 4. Februar 2020

 

Florian Boesch Bassbariton

Dienstag, 25. Februar 2020

 

Gaëlle Arquez Mezzosopran

Dienstag, 31. März 2020

 

Peter Mattei Bariton

Dienstag, 12. Mai 2020

 

John Osborn Tenor

Dienstag, 23. Juni 2020

 

DER OPERNFREUND  | opera@e.mail.de