Buchkritik: „Bayreuth als Theater“, Stephan Mösch (zweite Besprechung)
Dass die Zeit ein sonderbar Ding sei, wusste schon die Marschallin im Rosenkavalier. Zeit: Was als Begriff banal erscheint, ist für Theologen (z. B. Augustinus von Hippo) und Philosophen, für Gehirnforscher wie für Historiker nicht trivial, sondern ein fundamentaler Begriff. Dass Stephan Mösch sein neues Buch Bayreuth als Theater mit dem Untertitel Auf dem Weg zu einer Festspielgeschichte . . .