Lob und Tadel zu freien Themen der Politik, des Gesellschaftslebens und unseres sozialen bzw. leider oft weniger sozialen Umfeldes und allen freien nicht-anonymen Meinungsäußerungen, die außerhalb unserer Kritik liegen, finden beim Kontrapunkt ihren Niederschlag.

Bissigkeit, Humor, Edelmut, Larmoyanz, Ironie, Wut und Sarkasmus sind nicht unerwünscht und geben nicht notwendigerweise die Meinung des Herausgebers wieder.

Eine gewisse Beziehung zur Musik-Kultur im weitesten Sinn wird allerdings immer garantiert.


Kontrapunkt: „Bestandsaufnahme des Herausgebers“

Kontrapunkt: „Bestandsaufnahme des Herausgebers“

Alles wieder wie früher? Mitnichten! Der alte Opernfreund ist weg. Corona ist weg wie das billige Gas aus Russland. Aber eine Zeitenwende ist da – hipp hipp hurra! Dann können wir wieder reinhauen, als wäre nichts gewesen. Unsere Theater sind auch wieder da und agieren wie vor der Coronakrise, als wäre auch da nichts gewesen. Als Beweis dienen allerorten massenhaft 5-Stunden-Opern. Die  . . .

Züricher Woke-Wahnsinn: „Wo wird das enden?“

Züricher Woke-Wahnsinn: „Wo wird das enden?“

Seit über 50 Jahren besuche ich klassische Konzerte, ich kann mich kaum erinnern, je dermaßen ergriffen worden zu sein wie gestern Abend in der Tonhalle Zürich. Nichtsdestotrotz muss ich mir eine persönliche Anmerkung von der Seele schreiben: Als Programm vorgesehen gewesen war zunächst ein reiner Prokofiew-Abend, mit dem dritten Klavierkonzert und nach der Pause der beeindruckenden Kantante  . . .

Kontrapunkt: Make Love „Perlenfischer“ not War „Regimentstochter“!

Kontrapunkt: Make Love „Perlenfischer“ not War „Regimentstochter“!

In Krefeld, bzw. an den Vereinigten Bühnen Krefeld / Mönchengladbach tut man was gegen Putins brutalen Überfall und Vernichtungskrieg in die Ukraine. So viel Empathie, soviel Mitdenken und Publikumsnähe, sprich Verantwortung, schockiert geradezu und überwältigt gleichzeitig, wären wir beim Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk. Begründet wurde dies "mit der teilweise naiven Darstellung von  . . .

Kontrapunkt: „Pace, pace“ – ein Plädoyer gegen Rufschädigungen

Kontrapunkt: „Pace, pace“ – ein Plädoyer gegen Rufschädigungen

In Ergänzung meiner Besprechung zu Verdis "La forza del destino" in Paris noch eine persönliche Bemerkung zum Fest der Versöhnung, Weihnachten: Ich rezensiere seit 1988 die Aufführungen an der Pariser Oper und habe seitdem alle wichtigen Pressekonferenzen verfolgt. In diesem Jahr 2022 passierte es zum allerersten Mal, dass ein Intendant auf einer Konferenz das Engagement einer Sängerin  . . .