Mailand: „Pelléas et Mélisande“, Claude Debussy

An der Scala 1908 auf Betreiben von Arturo Toscanini und unter seiner Leitung erstaufgeführt, wurde das verrätselte Werk auch 1925/26 unter demselben Maestro wieder auf Italienisch gegeben. Auf Französisch erstmals unter Victor De Sabata 1949 in einer Produktion der Opéra Comique, und als Eigenproduktion zum 50-jährigen Jubiläum der Komposition 1953. 1962 war Karajans Wiener Inszenierung in . . .

Lüttich: „Bartleby“, Benoît Mernier / „La voix humaine“, Francis Poulenc

Lieber Opernfreund-Freund, – modernes Musiktheater präsentiert seit gestern die Opéra Royal de Wallonie-Liège: dem Kammerspiel La voix humaine von Francis Poulenc wird das Auftragswerk Bartleby des belgischen Komponisten Benoît Mernier vorangestellt. Wo die Frau in der vor fast 70 Jahren uraufgeführten französischen Mono-Oper ununterbrochen spricht, ist in Bartleby die . . .

Freiberg: „Gianni Schicchi“, Giacomo Puccini / „Pagliacci“, Ruggero Leoncavallo

Lieber Opernfreund-Freund, – zwei Kurzopern hat das Mittelsächsische Theater zu einem Musiktheaterabend verwoben und dafür nicht nur zwei Regisseure beauftragt, sondern die Werke auch inhaltlich zu einem stimmigen Gesamtwerk zusammengeschustert: Zu Ruggero Leoncavallos Pagliacci wird nicht der vermeintliche Opernzwilling von Pietro Mascagni, sondern Gianni Schicchi aus Puccinis Il . . .

Gelsenkirchen: „Die Zauberflöte“, Wolfgang Amadeus Mozart

„Mal wieder eine neue Zauberflöte“, mag einem vielleicht bei der Sichtung der Spielpläne durch den Kopf gegangen sein. Doch Die Zauberflöte am Musiktheater im Revier war von Beginn an als Gemeinschaftsproduktion der Musiktheatersparte und des MiR.LAB konzipiert. Letzteres ist ein Forschungslabor, in dem unter anderem neue Formate entwickelt werden sollen, die herkömmliche Bühnenkunst mit . . .