Köln: „Der Rosenkavalier“, Richard Strauss (zweite Besprechung)

In der Kölner Oper sah ich noch Wieland-Wagner-Inszenierungen, den Ponnelleschen Mozart-Zyklus mit Margaret Price und Birgit Fassbaender, Theo Adam als Hans Sachs, René Kollo als Stolzing und sogar die große Birgit Nilsson als Brünnhilde. Auch die stilgenauen Hampe-Inszenierungen vergisst man nicht. Es war ein bedeutendes Opernhaus, bevor es geschlossen wurde. Die Oper (der Nachkriegsbau von . . .

Mailand: „L’elisir d’amore“, Gaetano Donizetti

Wie zur langjährigen Gewohnheit geworden, kehrte man an der Scala für die Wiederaufnahme des Spielplans nach der Sommerpause zu einer Produktion zurück, mit der sich Studierende der Accademia des Hauses die ersten Sporen im großen Saal verdienen können, wobei ihnen in einer Hauptrolle ein arrivierter Kollege zur Seite gestellt wird. – Donizettis liebenswertes dramma giocoso ist für . . .

Dortmund: „Rebecca“, Sylvester Levay und Michael Kunze (zweite Besprechung)

Die Premiere war seit Wochen restlos ausverkauft, und Intendant Heribert Germeshausen verkündete bei der Begrüßung des Publikums mit dem Dortmunder Oberbürgermeister Alexander Kalouti, der sich sichtlich stolz auf seine Oper zeigte, anlässlich der Spielzeiteröffnung 2026/27 mit der Premiere von Rebecca am 19. September 2026, man habe zu den 27 bereits geplanten Vorstellungen wegen der . . .