Sofia: „Das Rheingold“ und „Die Walküre“, Richard Wagner

Sehenswerter Ring – Das III. Wagner-Festival an der Nationaloper Sofia begann mit dem Rheingold als Vorabend zur zweiten Ring-Inszenierung von Prof. Plamen Kartaloff innerhalb von nur 13 Jahren (!) in diesem „Bayreuth des Balkans“. Das kann man in der Tat einmal so nennen, denn Kartaloff hat bisher immerhin neun Werke des Bayreuther Kanons von zehn in Szene gesetzt, seit 2010. Und er . . .

Berlin, Ballett: „Fearful Symmetries“

Double-Bill: Neoklassisch und zeitgenössisch – Der neue Abend des Staatsballetts ist ein kontrastreicher Zweiteiler mit dem Titel Fearful Symmetries. Dieser bezieht sich auf die gleichnamige Komposition von John Adams, welche 1988 in New York uraufgeführt wurde. Christian Spucks Choreografie des Konzertstücks wird nach der Pause gezeigt, zuvor gibt es mit Bizets Symphony in C ein Juwel . . .

Hof: „Giulietta e Romeo“, Riccardo Zandonai (zweite Besprechung)

Am Abend versagte nicht nur die Dose ihren Dienst, mit der man „Morte ai Montecchi – Vendetta“ auf die Wände sprühen wollte. Oder anders begonnen: Was zeichnet ein sogenanntes „Provinztheater“ aus? Dass es, obwohl das angesetzte Werk das Gegenteil von Repertoire ist, möglich ist, den Ausfall einer der beiden Haupt- und einer wichtigen Nebenrolle mit Hilfe eigener Kräfte und eines . . .

Pionteks Bayreuth: „Orpheus und Eurydike“, Christoph Willibald Gluck

Bewahren Sie die Fassung! Den Satz möchte man denen zurufen, die am Abend meinen (meinen ist in Kunstdingen nicht verboten), dass die Instrumente „zu historisch“ seien. – Man kann, ja muss man da widersprechen, denn die Fassung von Christoph Willibald populärster Oper, die die Intendanz der Gluck-Festspiele in das Markgräfliche Opernhaus gebracht hat, ist zwar, soweit es die Folge . . .