Duisburg: „Dracula – Das Musical“, Frank Wildhorn

Derzeit scheint Frank Wildhorn der Komponist der Stunde zu sein. Im Theater Münster ist aktuell das sehenswerte Musical Der Graf von Monte Christo zu sehen, am 7. März 2026 findet im Theater am Domhof in Osnabrück die Premiere von Artus – Excalibur statt und seit einigen Wochen präsentiert ShowSlot mit Dracula eines seiner musikalisch besten Stücke auf einer großen Tour durch Deutschland . . .

Frankfurt: „Amor vien dal destino“, Agostino Steffani

Bei der Vorstellung des neuen Spielplans im vergangenen Jahr staunte man nicht schlecht, daß unter den Produktionen am Großen Haus eine unbekannte Barockoper eines weithin unbekannten Komponisten auftauchte. Intendant Loebe verriet dazu nicht viel mehr, als daß der Komponist im hiesigen Dom begraben liege, was jedoch dem Zufall geschuldet sei, denn er sei auf einer Durchreise plötzlich in der . . .

Gelsenkirchen: „Francesca da Rimini / Gianni Schicchi“, Sergej Rachmaninow / Giacomo Puccini (zweite Besprechung)

Von der Premiere dieses Doppelpacks hat bereits Jochen Rüth recht begeistert berichtet (Link zur Rezension). Aufgrund seiner im Großen und Ganzen zutreffend Kritik habe ich die Vorstellung besucht und möchte mich nun bestätigend und ergänzend dazu äußern.  Man muss erst einmal auf die geniale Idee kommen, zwei kürzere Opern, die beide von Dantes „Divina Commedia“ inspiriert wurden, . . .

Düsseldorf: „Maria de Buenos Aires“, Astor Piazzolla

Mit Astor Piazzollas Tango-Operita Maria de Buenos Aires ist es so eine Sache. Vermeintlich seichte Musik trifft auf hochkomplexe und beinahe schon surreale Textwelten, die das Werk deutlich vielschichtiger machen, als man es vielleicht denken mag, denn die eine, klare Handlung, die sucht man vergebens. Und so stehen Regisseure immer wieder vor der Herausforderung, was man denn nun mit dem Stück . . .

Stuttgart: „Die Meistersinger von Nürnberg“, Richard Wagner

31 Jahre liegt die letzte Neuproduktion von Wagners Meistersingern an der Staatsoper Stuttgart bereits zurück. Es war also höchste Zeit für eine Neuproduktion dieses Werkes in der Landeshauptstadt. Was an diesem überaus gelungenen Abend über die Bühne ging, war modernes Musiktheater vom Feinsten. Das Regieteam um Elisabeth Stöppler (Regie), Valentin Köhler (Bühnenbild) und Gesine Völlm . . .

Oldenburg: „Lady Macbeth von Mzensk“, Dmitri Schostakowitsch

Wenn Katerina am Ende allein auf der kalt ausgeleuchteten Bühne steht und ins Publikum schaut, sehen wir in das Gesicht einer Mörderin. Sie ist am Ende ihres Weges, der Wunsch nach Freiheit, die Suche nach Glück, nach erfüllter Liebe sind kläglich gescheitert. Kann der erste von ihr verübte Mord noch als Notwehr angesehen werden, um den Geliebten Sergej zu retten, ist der von beiden an . . .