Bücherecke: „Tabu Wagner? Jüdische Perspektiven“
„Um es gleich vorwegzunehmen: Es wäre falsch, Richard Wagner zum Tabu zu erklären. Man stelle sich einmal vor: Opernhäuser verbannen Lohengrin, Tristan und Isolde oder den Ring des Nibelungen aus ihren Spielplänen (…) Wäre das eine gerechte Strafe für seinen Antisemitismus? Oder der richtige Weg, fast 150 Jahre nach seinem Tod Haltung zu zeigen?“ – Domokos Szabó hat Recht, . . .