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Geld für Bedürftige mit dem Zauber der Musik

„Drei Tenöre“ & Friends

am 12.02.17 in der Konzerthalle Bamberg

Der Wirtschaftsclub Bamberg lädt erneut zum Galakonzert und bringt die Besucher zum Schwärmen und Jubilieren

Vor knapp 1 ½ Jahren führte der Wirtschaftsclub Bamberg vor 300 Besuchern die erste Gala durch, um die tiergestützte Therapie in der Sozialstiftung Bamberg zu unterstützen. Der große Erfolg gibt den Veranstaltern Mut, es auch ein zweites Mal zu versuchen und diesmal hat sich die Besucherzahl auf 600 begeisterte Teilnehmer verdoppelt. Der Vorstandsvorsitzende des Wirtschaftsclub Bamberg Wilfried Kämper begrüßt das zahlreich erschiene Publikum und erläutert den Sinn des Abends, Gutes tun mit Musik. Vielleicht sollte er aber seine Rede für das nächste Mal etwas überdenken, denn für Einleitung und Schlussworte weit über 20 Minuten ist meiner Meinung nach ein bisschen viel, auch wenn natürlich einiges erklärt werden muss. Erklärt, dass bei diesem zweiten Konzert neben 3 Tenören auch noch eine Sopranistin, ein Bariton, eine Violinspielerin und der 60 Köpfe starke Universitätschor unter der Leitung von Wilhelm Schmidts dabei ist. Und dann kommt ein kleiner Schock. Der mexikanische Tenor Adam Sanchez, der alle Proben mitgemacht hat, erklärt am Samstag, wenige Stunden vor Beginn des Konzerts, dass er erkrankt sei und nicht auftreten könne. In einem unglaublichen Gewaltakt gelingt es aus Wien den mexikanischen Tenor Pedro Velázquez Diaz zu verpflichten. Mit einigen wenigen Proben, denn es war ja keine Zeit mehr, wird er ins kalte Wasser geworfen, rettet den Abend und begeistert das Publikum. Die Idee des Wirtschaftsclubs Spendengelder zu sammeln geht voll auf und auch über 40 Gäste der Tafel sind diesmal kostenlos eingeladen. Wilfried Kämper kündigt unter dem Beifall der Anwesenden an, dass es auch im nächsten Jahr eine Gala der 3 Tenöre geben wird. Und man kann sich darauf freuen, sieht man an diesem Abend doch nur glückliche Gesichter und Menschen, die mit einem fröhlichen Pfeifen nach Hause gehen. Mehr kann man von einem solchen Abend wirklich nicht erwarten.

Eva Hennevogl – Beate Roux – Pieter Roux

Diesmal sind im Gegensatz zu den 5 Künstlern der letzten Gala ganze 8 Künstler vertreten und dazu kommt noch der 60köpfige Universitätschor Bamberg, also vom Umfang her schon einmal eine große Steigerung. Zu den Gästen bei den einzelnen Darbietungen mehr, jetzt aber, bevor ich zu den 3 Tenören komme, zu den beiden unentbehrlichen Protagonisten. Zum einen die charmante und exzellente Pianistin Beate Roux, sie die gute Seele und auch ein bisschen der ruhende Pol der gesamten Veranstaltung, begleitet gekonnt, gefühlvoll und einprägsam. Sie geht in jeder Sekunde auf die Sänger ein und nimmt sich auch, wenn es sein muss, entsprechend zurück. Großer langanhaltender Applaus für eine immer präsente, einfühlsame, aber, wenn es erforderlich ist, auch leidenschaftliche Begleitung mit Herzblut. Dass sie auch als Sängerin eine Klasse für sich ist, beweist sie im Terzett der Tenöre bei „Parlame d´amore Mariu“, als sie den vierten Stimmklang ausdrucksstark und gefühlvoll einbringt. Sie kann auch im Zusammenspiel mit dem Conférencier des Abends, Patrick L. Schmitz, punkten. Auch für ihn tosender Applaus, da er gekonnt, mit Sachverstand, aber vor allem mit einer Riesenportion an Humor im Gepäck durch das Programm führt. Er ist der belebende Bogen zwischen den einzelnen Darbietungen und sorgt dafür, dass das Publikum nicht nur musikalisch hoch zufrieden aus dem Abend geht, sondern dass auch viel befreiendes Lachen im Konzertsaal zu hören ist. Eine tolle Moderation, obwohl man den Armen wieder einmal nicht singen lassen will und auch Beate Roux ihn nicht an den Flügel läßt. Ein paar kleine Fingerübungen erregen dennoch Aufmerksamkeit. Hoffen wir, dass wir den beliebten Schauspieler, Komiker aber auch Sänger noch öfter in solch ausgefüllten Rollen erleben dürfen.

Patrick L. Schmitz – Beate Roux

Die Hauptdarsteller an diesem Abend sind aber die drei von der Stimmlage doch sehr unterschiedlichen Tenöre, sie sind die Hauptprotagonisten des gesamten Programms. Beginnen wir mit dem Einspringer, der den Abend gerettet hat, dem mexikanischen Tenor Pedro Velázquez Diaz. Er gestaltet als erstes „Recondita armonia“ aus Tosca. Und er tut dies leidenschaftlich, klangvoll, mit volltönender Stimme, die kraftvoll die Höhen erklimmt. Sein „Granada“ ist feurig, die helle stählerne Höhe bekommt diesem „Gassenhauer“ sehr. Mit großem Beifall ist seine dritte Solonummer bedacht, die Bravourarie aus Franz Lehárs „Giuditta“, dem mitreißenden „Freunde, das Leben ist lebenswert“. Auch hier ein bombiger Einsatz, eine klangvolle und tragende metallische Höhe, das Publikum ist begeistert, das merkt man auch an dem Applaus für den Künstler, dessen hauptsächlichen Auftritte beim Landestheater Linz sind. Viel Beifall für ihn, der auch in den Dreiergesängen, den Tenorterzetten seinen Mann steht, als hätte er das alles wochenlang geprobt. Eine beeindruckende Leistung des jungen Mexikaners. Der in Bamberg geborene deutsche Tenor Martin Fösel, hat an diesem Abend keinen besonders glücklichen Beginn. Die von ihm gewählte Arie aus L`Arlesiana „E la solita storia del pastore“ ist nicht unbedingt ein tenoristischer Leckerbissen, der das Publikum aus den Sesseln holt. Die Arie ist etwas gewöhnungsbedürftig und Martin Fösel machte das Beste daraus. Er ist nicht der Tenorreißer, der mit hohen D´s nur so um sich schmeißt, sondern er ist ein feinfühliger, stilsicherer und gefühlvoller Tenor, der nicht nur mit dem Kehlkopf, sondern auch mit dem Kopf singt. Mit dem allbekannten Schlager „Ein Lied geht um die Welt“ kann er dann wesentlich mehr punkten, dies bringt er stimmschön, gefühlvoll und verhalten auf die Bretter die die Welt bedeuten. Der „Lagunenwalzer“ aus der Nacht in Venedig von Johann Strauss jr. ist sein dritter Solopart und diesen gestaltet er leidenschaftlich, teilweise betörend, mit einem Schluss, den er bewusst im Pianissimo, im Falsett ausklingen lässt. Mit Sicherheit hat er nicht nur die Herzen der jüngeren Damen im Publikum höher schlagen lassen, die ihm eifrig und zu Recht viel Applaus spenden. Der südafrikanische Tenor Pieter Roux ist der dritte im Bunde. Er beginnt mit der Arie aus Bajazzo „Vesti la giubba“. Und er singt sie kraftvoll, leidenschaftlich, voller Feuer und Ausdruck und packender Dynamik und Dramatik. Man versetzt sich in seine geknechtete Seele hinein und fühlt mit ihm, der kraftvolle und ausdauernde Spitzentöne ohne jegliche Anstrengung zu setzen in der Lage ist. Ebenso leidenschaftlich und mitreißend sein Lied „Core n´grato“. Nichts wirkt aufgesetzt, alles wartet auf den letzten strahlenden Höhepunkt den Spitzenton. Und schließlich setzt er alles in „Komm Zigany“ aus der Gräfin Mariza, wobei ihn Eva Hennevogel mit der Violine begleitet. Schön und gefühlvoll spielt sie, ein wunderschöner Zusammenklang mit dem durchschlagenden, grandiosen und nie ermüdenden Tenor von Pieter Roux.

Pieter Roux – Eva Hennevogl – Martin Fösel

Im ersten Teil steht dann noch ein Duett an, aus Paganini, der Lieblingsoperette meiner Frau, singt Martin Fösel gemeinsam mit der jungen Sopranistin Ulrike Heyse „Niemand liebt Dich so wie ich“, auch hier wieder mit der zusätzlichen Geigenbegleitung von Eva Hennevogl. Er wie gewohnt stilsicher und stimmschön, sie mit kräftigem leuchtendem Sopran. Beide sind mir persönlich aber gerade in diesem Duett etwas zu brav. Mir fehlt das leidenschaftliche Feuer, es ist Schöngesang, ohne dass bei mir der Funke überspringt, etwas gebremster Schaum. Aber da stehe ich sicher allein mit meiner Meinung, das Publikum jedenfalls ist begeistert und zeigt dies auch durch ihren starken Applaus. Wesentlich besser gefällt mir die junge Sopranistin im Duett mit Pieter Roux aus der lustigen Witwe mit „Lippen schweigen“. Sie hat sich enorm gesteigert, zeigt jetzt auch Feuer und wird vielleicht auch ein etwas vom kraft- und saftvollen Pieter Roux mitgerissen. Ein tolles Duett. Und noch ein Duett, aus der Fledermaus singt Pedro Velázquez Diaz zusammen mit dem jungen Bariton Wolfgang Wirsching, der ebenfalls in Bamberg geboren ist „Komm mit mir zum Souper“. Und beide sind super, die beiden Stimmen passen gut zueinander, der Bariton hat eine volle kräftige und geschmeidige ausdrucksvolle Stimme. Und der Tenor findet sich immer besser in seine Rolle hinein. Begleitet neben Beate Roux am Flügel auch wieder Eva Hennevogl mit ausdrucksvollem Violinspiel.

Pedro Velázquez Diaz – Pieter Roux – Martin Fösel

Alle drei Tenöre kann man dann noch mit „Funiculi-Funicula“ (Eröffnungslied) hören, welches sie gekonnt und stimmkräftig bringen und auch ein bisschen versuchen an die großen 3 Tenöre Pavarotti, Domingo und Carreras zu erinnern. Dann noch einmal alle Sänger gemeinsam mit dem großen Universitätschor Bamberg mit „Im Feuerstrom der Reben“ aus der Fledermaus wird man in die Pause geleitet, leidenschaftlich, feurig, alles ein ganz klein bisschen angeschwipst und so findet man den Weg direkt ins Publikum hinein. Ein wunderschöner Ausklang des ersten Teils. Nach der Pause alle drei wieder mit „Wien, Wien nur Du allein“, Walzerseligkeit pur und bedingungsloser Einsatz der drei Tenöre und ihrer Pianistin. Nicht zu vergessen Patrick L. Schmitz, der als roter Faden den ganzen Abend über präsent ist und alles zum Schmunzeln und zum Lachen bringt. Ein großes Medley mit den berühmtesten Songs von Frank Sinatra weist langsam auf das kommende Ende hin. Der offizielle Schlusspunkt ist aus der Oper La Traviata das „Brindisi“ Schwungvoll, tenorbeseelt geht der Abend zu Ende. Ja – und dann nochmals eine lange Rede und dann die gewünschten und erklatschten Zugaben. „O sole mio“ von den Dreien interpretiert, wobei jeder tenoral seinen Partner ausstechen will und wo man sich gerade deshalb wundervoll ergänzt und einen leidenschaftlichen Abschluss findet. Und als Rausschmeißer kommt dann „Nessun dorma“ - das bei diesem Konzert keiner schlafen kann, ist schon von Anfang an klar. Und so vereinen sich nochmals alle drei Stimmen bis hin zum dreistimmig gehaltenen Spitzenton. Fast endloser Applaus für die drei Tenöre & Friends aber auch für die einfühlsame Begleitung am Flügel durch Beate Roux und die auflockernde souveräne Moderation von Patrick L. Schmitz. Für nächstes Jahr hat der Wirtschaftsclub Bamberg eine Wiederholung angekündigt, freuen wir uns darauf. Ein Abend zum Träumen und Schwärmen ist zu Ende gegangen und alle sind glücklich – und so soll es auch sein.

Manfred Drescher 24.02.2017          

Bilder (c) Romina Wagner, Bamberg

 

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