Interviews

Interview: „Thilo Beu“ – Ein großer Theaterfotograf geht in Rente.

Wir trafen uns am 25. Mai 2023 im DELPHI, dem „Haus-Griechen“ der Theaterleute der Bonner Oper, rund 150 Meter vom Theater entfernt. Kann ich jedem Opernfreund empfehlen – seit 30 Jahren gut, egal ob vor oder nach der Oper. Man kann auch im Sommer draußen sitzen. Ein Gespräch in freundschaftlicher, in ungezwungener Atmosphäre. Da wir uns schon viel, viele Jahre  -  ein halbes . . .

Bayreuth: Interview mit Hans Martin Gräbner zu „Tristan und Isolde“

In Bayreuth ist er eine echte Instanz – der Musikwissenschaftler und Komponist Hans Martin Gräbner führt im Rokoko-Saal des Steingraeber & Söhne-Haus (Friedrichstr. 2, 95444 Bayreuth) jeden Tag um 11 Uhr vor einer Aufführung im Festspielhaus in die jeweilige Oper ein. – Solche Einführungen in Wagners Werke gibt es reichlich in Bayreuth, aber Gräbners Vormittage sind etwas ganz . . .

Interview: Søren Nils Eichberg zur Uraufführung seiner Oper „Oryx and Crake“

Søren Nils Eichberg ist in Wiesbaden ein Wiederholungstäter. Der Komponist, Jahrgang 1973, hatte am Staatstheater bereits 2017 mit der Uraufführung seiner Oper "Schönerland" auf sich aufmerksam gemacht und den rührigen Intendanten Uwe Eric Laufenberg bei dessen Suche nach Stücken mit "überraschender, heutiger Musik" (so Laufenberg im OF-Interview) offenbar so überzeugt, daß dieser gleich . . .

Interview: Maik Frömmrich zum „Broadway Fieber Solingen“

Am Theater und Konzerthaus Solingen wird mit Beginn der neuen Spielzeit nun auch erstmals die Reihe „Broadway Fieber Solingen“ an den Start gehen. Geplant war dieses Projekt bereits im vergangenen Jahr, musste dann aber auf Grund der Corona-Pandemie entsprechend verschoben werden. Der Opernfreund hatte nun die Gelegenheit ein Interview mit Maik Frömmrich zu führen, der als Projektleiter . . .

Interview: Uwe Eric Laufenberg, Intendant des Staatstheaters Wiesbaden (Teil 2)

Seine Intendanz in Köln endete mit großem Theaterdonner in einem Zerwürfnis. 2014 dann heuerte Uwe Eric Laufenberg in Wiesbaden an. Man war gespannt, wie der Feuerkopf mit den Beharrungskräften in der betulichen Kurstadt zurechtkommen würde. Nach drei Spielzeiten kann man sagen: überraschend gut. Durch das vom Land Hessen und der Stadt Wiesbaden gemeinsam getragene Theater weht ein frischer . . .