Wien, Ballett: „Tanz im Off III“, Festival für zeitgenössischen Tanz 2025

Das dritte Mal nun lädt DAS OFF THEATER zu seinem jährlich im Dezember stattfindenden Festival für zeitgenössischen Tanz und Performance-Kunst „TANZ IM OFF III“. Zweimal zwei Tage bespielen Kompanien und Solo-Künstler, die verwunden verbundenen Räumlichkeiten des Theaters mit Tanz, Performance, Musik und Sound, Video-Installationen und visuellen Settings zwischen totaler Finsternis und . . .

Paris: „Robinson Crusoé“, Jacques Offenbach

Wunderbare Wiederentdeckung einer besonderen Oper, die mit wirklichen Offenbach-Spezialisten nun einen größeren Erfolg feiert als vor 158 Jahren bei der Uraufführung. – Intendantenwechsel am Théâtre des Champs-Elysées: Nach 15 Jahren Amtszeit in teilweise schwierigsten Bedingungen während der Pandemie ist Michel Franck auf eigenen Wunsch in den Ruhestand gegangen. Sein Nachfolger . . .

Berlin, Ballett: „A Techno Ballet Odyssey“, Berlin Ballet Company

Die Berlin Ballet Company vollzieht mit A Techno Ballet Odyssey einen bemerkenswerten Spagat: Zwischen klassischem Ballett und zeitgenössischer Clubkultur entsteht eine eigenständige Form, die Konventionen nicht nur hinterfragt, sondern konsequent hinter sich lässt. Die Inszenierung zeigt, wie zeitgenössischer Tanz neue Räume erobert – mitreißend, ästhetisch und emotional. – Das . . .

Gelsenkirchen: „Not the Messiah“, Eric Idle und John Du Prez

Mit Spamelot hat die britische Komiker-Truppe Monty Python schon einen Musical-Ableger ihres filmischen Schaffens aufgelegt, das hauptsächlich auf dem Film Die Ritter der Kokosnuss beruht. Im Jahr 2007 legten Erice Idle und John Du Prez zusätzlich eine Oratorienversion des Filmes Das Leben des Brian, die unter dem Titel Not the Messiah in Toronto uraufgeführt wurde. Die deutschsprachige . . .

Wien: „Ich bin Vincent! Und ich habe keine Angst“, Gordon Kampe

Als Auftragswerk, basierend auf dem Libretto von Paula Fünfeck (auch bekannt als Irmelin Gödecke) und inspiriert vom gleichnamigen Roman der niederländischen Autorin für Kinderbücher, Theaterstücke und Lieder, Enne Koens (*1974), wurde diese Familienoper vom MusikTheater an der Wien präsentiert. Handlung: Vincent ist elf Jahre alt und er weiß alles über das Überleben in der Wildnis. . . .

Duisburg: „Giulio Cesare in Egitto“, Georg Friedrich Händel

Im Februar 1724 fand die Uraufführung von Georg Friedrich Händels Giulio Cesare in Egitto im Londoner King’s Theatre statt. Etwas mehr als 300 Jahre später ist es in Duisburg nun Giulia Cesare, die als römische Herrscherin auf den männlichen Cleopatro trifft, seines Zeichens Bruder des Tolomeo. Grund für diese umgedrehte Personenbesetzung ist die Frage der Regisseurin Michaela Dicu, ob . . .

Frankfurt: „Punch and Judy“, Harrison Birtwistle

Benjamin Britten soll die Premiere im Jahr 1968 fluchtartig verlassen haben. Was Harrison Birtwistle in seiner ersten Oper auf die Bühne gestellt hatte, war wohl zu harte Kost. Dabei hatte Britten selbst den jungen Komponisten für das Festival in Aldeburgh mit den Worten empfohlen: „Er hat mehr zu sagen als die meisten seiner jungen Zeitgenossen. Ich bin sicher, er wird etwas Auffälliges und . . .

Baden-Baden, Ballett: „Die Schneekönigin“, Taras Shewtschenko

Kann das Märchenballett der Nationaloper der Ukraine diese Welt zum Guten, Schönen und Wahren verändern? Hat Platon Recht? – Der Vorhang aus sattem roten Samt hob sich, aus dem Graben strömte Wiener Blut von Johann Strauß und auf der Bühne tanzende Menschen in verschneitem Städtchen, mit heimeligen Häusern und Plätzen - einfach eine romantische Welt und Idylle. Da war klar, was man . . .

Braunschweig: „La Bohème“, Giacomo Puccini

Für vier Tage im Dezember hat das Staatstheater nach sieben Jahren die damals überaus erfolgreiche, im Ganzen stimmige Neuinszenierung von Ben Baur wiederaufgenommen.Der Erfolg beruhte auch darauf, dass derebenso für die Bühnenbilder verantwortliche Regisseur die traurige Geschichte erfreulicherweise so erzählte, wie sie von den Librettisten und dem Komponisten konzipiert ist. Lediglich das . . .