Ballett

Mönchengladbach, Ballett: „Black Sheep“, Yuri Hamano / „Sogni d’oro“, Alessandro Borghesani

Ballett in einem kleinen Studiotheater sieht man als Zuschauer eher selten, weshalb diese unmittelbare Nähe zu den Tänzerinnen und Tänzern eine besondere Atmosphäre schafft. In dieser Spielzeit ist dies in Mönchengladbach zu erleben. Leider mussten aufgrund der Schließung der Fabrik Heeder alle Studioproduktionen in der Krefelder Spielstätte abgesagt werden. Dies betrifft auch den . . .

Berlin, Ballett: „Fearful Symmetries“

Double-Bill: Neoklassisch und zeitgenössisch – Der neue Abend des Staatsballetts ist ein kontrastreicher Zweiteiler mit dem Titel Fearful Symmetries. Dieser bezieht sich auf die gleichnamige Komposition von John Adams, welche 1988 in New York uraufgeführt wurde. Christian Spucks Choreografie des Konzertstücks wird nach der Pause gezeigt, zuvor gibt es mit Bizets Symphony in C ein Juwel . . .

Krefeld, Ballett: „Der Sandmann“, Boris Randzio / „shift.er.s“, Hugo Viera

Im Jahr 2007 übernahm Robert North die Leitung der Ballettsparte am Theater Krefeld und Mönchengladbach. Entsprechend haben sich in dieser langen Zeit auch die Sehgewohnheiten des Publikums geprägt. Mit Beginn dieser Spielzeit hat Manuel Gross die Position des Ballettdirektors von Robert North übernommen. In dieser Position legt er besonderen Wert darauf, dem Publikum ein möglichst breites . . .

Düsseldorf, Ballett: „Endstation Sehnsucht“, John Neumeier

Im Jahr 1948 wurde der US-amerikanische Schriftsteller Tennessee Williams für sein Drama Endstation Sehnsucht (engl. A Streetcar Named Desire) mit dem renommierten Pulitzer-Preis ausgezeichnet. In dem von den Lehren Sigmund Freuds beeinflussten Stück geht es um die verarmte Südstaatenschönheit Blanche DuBois, die nach einigen Schicksalsschlägen bei ihrer jüngeren Schwester Stella in New . . .

Duisburg, Ballett: „Kaleidoskop“, Iratxe Ansa, Igor Bacovich, Mthuthuzeli November, Jean-Christophe Maillot

Bereits im März des letzten Jahres feierte der dreiteilige Ballettabend Kaleidoskop im Düsseldorfer Opernhaus Premiere und überzeugte hierbei mit gleich zwei Uraufführungen, die speziell für diesen Abend entwickelt wurden. In dieser Spielzeit fand nun die Übernahme der Produktion nach Duisburg statt, wo das Ballett am Rhein von den Zuschauern in der besuchten Vorstellung ebenfalls . . .

Hannover, Ballett: „Schwanensee. Rotbarts Geschichte“, Peter Tschaikowsky

Schon lange beschäftigte Hannovers Ballettdirektor Goyo Montero die Frage, wodurch der im Märchen Schwanensee als Zauberer bekannte Rotbart wohl zu einem bösen Menschen geworden ist. Die Lösung heutzutage ist natürlich „ein Traumata“! So schrieb er dazu eine düstere Vorgeschichte über die Kindheit und Jugendzeit Rotbarts, kürzte Tschaikowskis Musik rigoros, fügte aber dafür noch . . .

Nürnberg: „Noise Signal Silence“, Richard Siegal

Sagen wir es positiv: Was Richard Siegal, der neue Nürnberger Compagniechef, mit seiner ersten Produktion realisiert hat, ist Tanz, kein Tanztheater. Dass er in enorm große Fußstapfen tritt, nachdem Goyo Montero 17 kurze Jahre lang die Herzen der Nürnberger für das moderne Tanztheater Monteroscher Prägung bewegt hat, versteht sich von selbst – unmöglich, die Ästhetik Richard Siegals, . . .

Hamburg, Ballett: „Der Nussknacker“, Peter Tschaikowsky

Es ist erstaunlich: Jürgen Roses Ausstattung (Bühnenbild und Kostüme) ist in den Bildern eins und drei von einer unfassbar prachtvollen Opulenz - und erschlägt die mit faszinierender Ästhetik aufwartende, sorgfältig und kunstvoll gearbeitete Choreografie von John Neumeier trotzdem nicht. Im Gegenteil, die Ausstattung und der tänzerisch-erzählende Ablauf gehen Hand in Hand, schaffen diese . . .

Wien, Ballett: „Tanz im Off III“, Festival für zeitgenössischen Tanz 2025

Das dritte Mal nun lädt DAS OFF THEATER zu seinem jährlich im Dezember stattfindenden Festival für zeitgenössischen Tanz und Performance-Kunst „TANZ IM OFF III“. Zweimal zwei Tage bespielen Kompanien und Solo-Künstler, die verwunden verbundenen Räumlichkeiten des Theaters mit Tanz, Performance, Musik und Sound, Video-Installationen und visuellen Settings zwischen totaler Finsternis und . . .

Berlin, Ballett: „A Techno Ballet Odyssey“, Berlin Ballet Company

Die Berlin Ballet Company vollzieht mit A Techno Ballet Odyssey einen bemerkenswerten Spagat: Zwischen klassischem Ballett und zeitgenössischer Clubkultur entsteht eine eigenständige Form, die Konventionen nicht nur hinterfragt, sondern konsequent hinter sich lässt. Die Inszenierung zeigt, wie zeitgenössischer Tanz neue Räume erobert – mitreißend, ästhetisch und emotional. – Das . . .