Bayreuther Festspiele

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Bayreuth: „Das Rheingold“ und „Die Walküre“ – Halbzeitbilanz des zweiten Zyklus

Es war vermutlich von vornherein eine Schnapsidee, einer KI die Illustration des Bayreuther Jubiläumsrings anzuvertrauen. Auch wenn ich nach den vernichtenden Berichten über den Premierenzyklus noch Schlimmeres erwartet hatte. Aber nun soll jede Vorstellung ohnehin anders sein, und einen Vergleich vom ersten zum zweiten Zyklus könnte nur jemand ziehen, der beide Zyklen gesehen hat. Vielleicht . . .

Bayreuth: Gedenkveranstaltung „Verstummte Stimmen“ mit Michel Friedman

Um einen Satz aus Wagners subkutan antisemitischster und zugleich einer seiner genialsten Opern zu zitieren: „Es hat viel Lärm auf der Gasse gemacht“. Es: Das ist die fleißig durch die Gazetten gegangene Auseinandersetzung im Vorfeld der Veranstaltung, die zwischen dem Festakt zur 150jährigen Wiederkehr der Eröffnung der ersten Bayreuther Festspiele und der Bayreuther Erstaufführung des . . .

Bayreuth: „Siegfried“ und „Götterdämmerung“ – Bilanz der zweiten Hälfte des „KI-Rings“

Dass „Kurator“ Marcus Lobbes und sein Team nach der Götterdämmerung vom Bayreuther Premierenpublikum massiv niedergebuht wurden, überraschte nicht. Bereits an den vorherigen drei Abenden bahnte sich wachsender Unmut an angesichts einer Inszenierung des Rings des Nibelungen, die keine war. Das Wagnis, „KI“ in eine Opernproduktion zu integrieren, scheiterte auf ganzer Länge. Und zwar . . .

Bayreuth: „Das Rheingold“ und „Die Walküre“ – Bilanz der ersten Hälfte des „KI-Rings“

„Kinder, macht Neues! Neues und abermals Neues!“ Richard Wagners vielzitierter Appell entspricht dem ursprünglichen Werkstattcharakter der Bayreuther Festspiele, für den Wagner jede technische Neuerung seiner Zeit in Anspruch nahm. Es ist deshalb völlig legitim, wenn 150 Jahre nach der Gründung der Festspiele mit der sogenannten „KI“, der „künstlichen Intelligenz“, eine der wohl . . .

Bayreuth: Gedanken zum Eröffnungswochenende mit Festakt und „Rienzi“

150 Jahre Bayreuther Festspiele: Damit gilt es nicht nur das wohl „merkwürdigste, absonderlichste Festival der Welt“  zu würdigen, wie es Nike Wagner in ihrer Festrede nannte, damit geht es nicht einmal nur um das Werk eines genialen Komponisten, sondern über einen Abriss der deutschen Geschichte, die der Komponist und seine Nachfahren nicht nur vom Seitenrand beobachtet und . . .

Feuilleton: Utopie und Niedergang – 150 Jahre Bayreuther Festspiele

Am 25. Juli ist es wieder so weit: Die Bayreuther Festspiele beginnen traditionell jedes Jahr an diesem Datum und dauern bis Ende August. Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der ersten Festspiele im Jahr 1876 wird in diesem Jahr ein „Gesamtkunstwerk Bayreuth“ anberaumt, ein stadtweites Festival. Begleitend zu den Jubiläums-Festspielen 2026 auf dem Grünen Hügel werden hundertfünfzig . . .