Wuppertaler Bühnen

Wuppertal: „Götterdämmerung“, Richard Wagner (konzertant)

Strahlende Sonne, blauer Himmel, festlich gekleidetes Publikum am frühen Sonntagnachmittag vor der Stadthalle: das hatte Festspielcharakter. Der 3. und letzte Tag, die Götterdämmerung steht bevor und bricht in der Halle los mit drei erhabenen Akkorden des sehr großen Orchesters. Die Celli wogten und die drei Nornen (Deniz Uzun, Edith Grossmann Sofia Fomina) nordische Schicksalsgöttinnen mit . . .

Wuppertal, Konzert: „Siegfried“, Richard Wagner

Angekündigt als „6. Sinfoniekonzert“ am 22. Februar 2026 glänzte Patrick Hahns konzertante Aufführung der Oper „Siegfried“ in der für ihre exquisite Akustik berühmten Historischen Stadthalle Wuppertal auch diesmal mit einem jugendlich-temperamentvollen Dirigat und einer hochkarätigen Besetzung. Wagners Opernzyklus konzertant aufzuführen, mit nur kleinen Lichteffekten, erschließt . . .

Wuppertal: „Der Wald / Erwartung“, Ethel Smith / Arnold Schönberg

Manuel Schmitt hat 2024 einen Doppelabend in der Oper Wuppertal inszeniert, der unter der Leitung des GMD Patrick Hahn am 7. April 2024 umjubelte Premiere hatte. Zur Wiederaufnahme unter dem Nachdirigat von Yorgos Ziavras bin ich gefahren, weil „Der Wald“ als Wiederentdeckung des Jahres 2024 nominiert war. Der Abend hat alles, was ein spannender Opernabend braucht: zwei kurze, zeitlose . . .

Wuppertal, Konzert: „Die Walküre“, Richard Wagner (zweite Besprechung)

An Ehrgeiz und Risikofreude mangelt es der Wuppertaler Oper derzeit beileibe nicht. Nach der erfolgreichen Premiere einer szenisch und musikalisch gleichermaßen herausfordernden Bühnenproduktion von Antonio Vivaldis Oper „Griselda“ setzte man zwei Tage später die konzertante Präsentation von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ mit einer imponierenden „Walküre“ fort. –  . . .

Wuppertal: „Il barbiere di Siviglia“ als gekürzte Kinderversion

Große Oper für Kinder - das gibt es in der Oper Wuppertal seit 2017 immer wieder. Jetzt wurde die gekürzte Fassung für alle ab 6 Jahren am 2. Weihnachtsfeiertag aufgeführt: eine willkommene Pause zwischen Geschenken, Essen, Netflix und verbratener Lebenszeit dank Social Media. Von drei auf 1 1/4 Stunde gekürzt, bleibt bei der furiosen Handlung zwischen Liebe, Geldgier und Intrige keine Zeit . . .

Wuppertal: „Das Rheingold“, Richard Wagner (konzertant)

An sich mochte Richard seine Werke bekanntlich „nicht jedem hergelaufenen Stadttheater“ anvertrauen. Das würde er bezüglich der Qualität heutiger Solisten, des Wuppertaler Sinfonieorchesters und seines Generalmusikdirektors so nicht mehr sagen. Patrick Hahn hat mit dem Tannhäuser seine Zeit in Wuppertal begonnen, später den Tristan hier dirigiert, hat den ganzen Ring ohne Gesangssolisten . . .