Warschau: „The Mothers of Kherson“, Maxim Kolomiiets

Geschichte wird von den Siegern erzählt, so heißt es, und Kriege werden meist aus der Perspektive jener erzählt, die sie führen: von Generälen, Soldaten und Machthabern; stets jedoch über militärischen Strategien, Schlachten und politische Entscheidungen. Was dabei jedoch schnell aus dem Blick gerät, sind die Menschen, deren Leben durch den Krieg unwiderruflich verändert werden. Ihre Ängste, Verluste und Hoffnungen finden in der offiziellen Geschichtsschreibung oft weniger Raum als die großen Ereignisse. Dabei sind es gerade die persönlichen Erfahrungen, die das Ausmaß eines Krieges jenseits von Statistiken und Frontverläufen emotional begreifbar machen – besonders auch die Erfahrungen von Frauen und Kindern.

©  Krzysztof Bieliński

Frauen erleben Krieg auf vielfältige Weise. Sie kämpfen an der Front, versorgen Verwundete, leisten Widerstand oder müssen ihre Heimat verlassen. Sie verlieren Angehörige, versuchen, ihre Kinder in Sicherheit zu bringen, und halten Familien zusammen, während um sie herum alles Bekannte, alles Vertraute, zerbricht. Ihre Geschichten handeln sowohl von Verlust und Ohnmacht als auch von schier ungebrochenem Mut, Widerstandskraft und dem unbedingten Willen, das Leben zu bewahren – bis zur Selbstaufgabe. Dennoch werden ihre Erfahrungen meist nur am Rande der überlieferten Kriegserzählungen wahrgenommen.

Die belarussische Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch hat diesem Vergessen ein eindringliches Werk entgegengesetzt. Der Krieg hat kein weibliches Gesicht versammelt die Erinnerungen sowjetischer Frauen, die im Zweiten Weltkrieg als Soldatinnen, Widerstandskämpferinnen oder Krankenschwestern dienten. In ihrem sogenannten „Roman der Stimmen“ lässt Alexijewitsch die Frauen selbst erzählen: von Erlebnissen, die in offiziellen Darstellungen des Krieges kaum Platz fanden. Die Frauen berichten von der erlebten Grausamkeit und Verlust und dem schwierigen Weiterleben nach dem Ende der Kämpfe. Aus den individuellen Erinnerungen entsteht ein vielschichtiges Bild des Krieges, das sich den gewohnten Vorstellungen von Heldentum und militärischem Ruhm entzieht.

Auch im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sind es besonders Frauen, die unter den Folgen der Gewalt leiden, Verantwortung übernehmen und unter kaum vorstellbaren Bedingungen um das Überleben ihrer Familien kämpfen. Ihre Erzählungen gehören ebenso zur Geschichte dieses Krieges und dürfen nicht hinter den Bildern von sich verändernden Frontverläufen, Waffenlieferungen und politischen Machtkämpfen verschwinden. Diese Geschichten sind es, die uns Außenstehenden das Leid, aber auch den Mut dieser Menschen nahbar machen.

©  Krzysztof Bieliński

Eine Reise gegen das Vergessen

Genau hier setzt die Oper The Mothers of Kherson des ukrainischen Komponisten Maxim Kolomiiets an. Ebenso wie Alexijewitschs Buch lenkt die Oper den Blick auf die weibliche Perspektive des Krieges und auf das zivile Trauma, das hinter den großen politischen und militärischen Erzählungen allzu oft verschwindet. Der Krieg hat kein weibliches Gesicht – und doch gibt es unzählige Geschichten aus weiblicher Perspektive, die erzählt werden müssen. The Mothers of Kherson ist eine davon.

Die Oper konzentriert sich auf eine schlichte, zutiefst menschliche Tragödie: Mütter und Großmütter, die tausende Kilometer durch Kriegsgebiete und feindlich besetzte Gebiete reisen, um ihre von russischen Besatzungskräften verschleppten Kinder zurückzuholen. Die Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht, folgt drei Frauen aus Cherson, deren Töchter in die von Russland kontrollierte Krim gebracht wurden. Was geografisch eine recht kurze Strecke ist, wird unter den Bedingungen des Krieges zu einer Reise von mehr als 4.000 Kilometern durch mehrere Länder.

Beide Werke brechen mit der traditionellen, männlich dominierten Kriegserzählung und stellen stattdessen die weibliche Perspektive und das zivile Trauma ins Zentrum. Während Alexijewitsch die Erinnerungen an einen vergangenen Krieg sammelt, richtet The Mothers of Kherson den Blick auf eine Gegenwart, deren Wunden noch offen sind. Die Tatsache, dass der Krieg in der Ukraine immer noch andauert, verleiht der Oper ein weiteres bedeutungsstarkes Element.

Das Libretto von George Brant ist von realen Ereignissen und den Erfahrungen betroffener Frauen inspiriert, bildet aber keine wortgetreue Dokumentation einzelner Interviews. Es verdichtet unterschiedliche Erfahrungen zu einer dramatischen Erzählung. Gerade darin liegt die Möglichkeit des Musiktheaters, individuelle Schicksale auf der Bühne erfahrbar zu machen und zugleich auf ein Verbrechen hinzuweisen, das weit über die Geschichte einzelner Familien hinausgeht.

Polen als Ort der Erinnerung und der Verantwortung

Dass diese Oper ihre szenische Uraufführung ausgerechnet in Warschau erlebt, ist Ausdruck von unbedingter Courage. Polen ist seit Beginn der russischen Vollinvasion im Februar 2022 ein wichtiger Unterstützer der Ukraine. Die geografische Nähe zum Krieg, die Aufnahme ukrainischer Geflüchteter und die politische Bedeutung einer unabhängigen Ukraine verleihen dem Thema hier eine besondere Relevanz.

Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk betonte wiederholt, dass die Sicherheit Polens eng mit der Souveränität der Ukraine verbunden ist. Eine unabhängige Ukraine sei eine Voraussetzung für ein sicheres Polen und ein sicheres Europa. Diese Haltung findet in der Uraufführung der Oper eine kulturelle Entsprechung: Unterstützung heißt nicht allein politische Erklärungen oder materielle Hilfe, sondern auch, das individuelle Leid der Menschen sichtbar zu halten, immer wieder zu erinnern und anzuprangern.

©  Krzysztof Bieliński

Boris Kudlička, seit der Spielzeit 2025/26 Generaldirektor der Polnischen Nationaloper, steht mit diesem Haus für eine Institution, die sich der Gegenwart nicht verschließt. Die Koproduktion mit der Metropolitan Opera in New York und die Mitwirkung der Dirigentin Keri-Lynn Wilson (Mitbegründerin des Ukrainian Freedom Orchestra) verleihen diesem Engagement eine überaus wichtige internationale Dimension.

Während die Unterstützung der Ukraine in anderen europäischen Ländern zunehmend Gegenstand gesellschaftlicher und politischer Auseinandersetzungen ist, wird an diesem Abend in Warschau deutlich, welche Kraft eine solche künstlerische Position entfalten kann. Die Oper ist kein Ersatz für politische Maßnahmen. Sie kann jedoch verhindern, dass sich die Welt an das Leid gewöhnt.

Verbrannte Erde und gebrochene Landschaften

Die Regisseurin Barbara Wysocka setzt das Geschehen in einem Betonbau in Szene, einer Art Luftschutzbunker, vielleicht eine leerstehende Tiefgarage, einem Skelett aus Pfeilern, das nur noch notdürftig zusammengehalten wird. Alles wirkt düster und apokalyptisch. Es ist ein ebenso minimalistisches wie brutalistisches Setting, in dem während der Reise immer wieder Bilder zerstörter und verlassener Landschaften erscheinen: ukrainische Geisterdörfer, graue, weite und triste Landstriche.

Das Bühnenbild von Barbara Hanicka wird dabei zum Sinnbild einer Welt, deren vertraute Ordnung zerbrochen ist. Die Architektur wirkt kalt und abweisend; sie bietet nur sporadisch Schutz und vermittelt zugleich das Gefühl, in einer Ruine gefangen zu sein. Die Videobilder erweitern diesen Raum um die Landschaften, durch die sich die Frauen bewegen müssen. So entsteht ein Wechselspiel zwischen einem beinahe zeitlosen Ort der Bedrohung und den konkreten Schauplätzen des Krieges.

Ein besonders berührender Moment der Inszenierung ist die Szene in einem alten Bus, der die Frauen über tausende Kilometer weit transportiert. Als sich das Fahrzeug der Länge nach teilt, gibt es den Querschnitt seiner Passagierinnen preis; all die traurigen Schicksale, die Verzweiflung, aber ebenso die Entschlossenheit und nicht zuletzt einen Funken Hoffnung.

Eine vielfältige Musiksprache mit durchschlagender Wirkung

Der ukrainische Komponist Maxim Kolomiiets, der sich üblicherweise im Feld der zeitgenössischen und experimentellen Musik bewegt, wählt für The Mothers of Kherson eine ausgesprochen zugängliche und emotionale, geradezu lautmalerisch filmische Musiksprache.

Die Oper hat nicht in erster Linie den Anspruch, avantgardistische oder stilbildende Musik zu sein. Vielmehr möchte sie musikalisch aufwühlen, emotionale Nähe schaffen und den Irrsinn des Krieges sowie die Strapazen der Reise untermalen. Darin liegt auch eine ihrer Stärken: Während zeitgenössische Musik durchaus ein mit ihr wenig vertrautes Publikum abschrecken vermag, schafft dieses Stück bereits beim ersten Hören eine Verbindung zwischen Zuhörer*innen und dem Sujet. Nicht allein über die Handlung, sondern vor allem auch über seine musikalisch-emotionale Ebene.

Bereits die ersten Takte sind von den Geräuschen von Drohnen- und Bombeneinschlägen und einem bedrohlichen Donnern durchzogen. Die Musik lässt den Krieg nicht als fernes, abstraktes politisches Ereignis erscheinen, sondern als nahbare, akustische Bedrohung, die den Körper erreicht. Die Partitur arbeitet mit schroffen Klangballungen und einer verständlichen und emotionalen Dramaturgie. Dazwischen öffnen sich melodisch schöne Passagen, die an ukrainische Volkslieder erinnern.

©  Krzysztof Bieliński

Kolomiiets setzt auf den Kontrast zwischen Härte und Zärtlichkeit, zwischen dem Lärm der Zerstörung und dem Bedürfnis nach Bekanntem, Wiedererkennbaren, nach Geborgenheit. Das zeigt, wie vielfältig die stilistischen Mittel zeitgenössischer Musik sein können, mit denen eine Oper auf die Gegenwart reagiert. Sie versucht zu illustrieren, ohne zu sehr zu verklären. Sie muss nicht atonal oder rätselhaft sein, um komplexe Erfahrungen zu vermitteln. Ihre Stärke liegt gerade darin, dass sie dem Publikum einen Zugang eröffnet, ohne die Grausamkeit des Geschehens zu verharmlosen.

George Brant: Sprache ohne Schutzschicht

Mit eben dieser Direktheit arbeitet auch George Brant, der amerikanische Librettist der Oper. Man mag bei The Mothers of Kherson mitunter eine rätselhafte, gar poetische Sprache vermissen. Es wird in aller Deutlichkeit gesprochen. Die Dialoge wirken alltäglich, aus dem Leben gegriffen und kaum verkünstelt. Sie sprechen, weil sie handeln, hoffen, zweifeln und überleben müssen.

Brant weiß jedoch um die Macht der Sprache und formt immer wieder gezielt bewegende Sprachbilder, die die große emotionale Bandbreite widerspiegeln, die in der Oper sichtbar wird. Sprache und Handlung bewegen sich eindeutig in der Gegenwart und schaffen so eine weitere Ebene der Unmittelbarkeit und Dringlichkeit.

Das Libretto verzichtet weitgehend auf symbolische Verschlüsselung. Gerade diese Nüchternheit kann erschüttern: bürokratische Hürden, die Verhöre und die Schikanen an den Grenzen werden in aller Abgeklärtheit dargestellt – so ernüchternd in ihrer Sprache, weil sie wohl ähnlich stattgefunden haben mögen.

Drei Frauen, drei Schicksale, drei Stimmen

Im Zentrum der Aufführung stehen die drei Frauen, deren Stimmen durch die Reise tragen. Sie sind zutiefst menschliche Figuren mit unterschiedlichen Temperamenten und Ausdrucksmöglichkeiten.

Izabela Matuła gestaltet Kateryna mit einer großen, vibratoreichen Stimme und einer ausgesprochen emotionalen Darstellung. Ihre Entschlossenheit ist spürbar, ohne dass die Figur darüber ihre Verletzlichkeit verliert. Sie verleiht dem mütterlichen Kampf eine körperliche Präsenz, die den inneren Druck dieser Reise besonders erfahrbar macht.

Kamila Dutkowska zeichnet Dasha mit einer runden, souveränen Stimme. Sie lässt die Verzweiflung ihrer Rolle spüren und setzt damit einen Kontrapunkt zur Entschlossenheit, die die Frauen immer wieder aufrichten muss. In ihrem Gesang bleibt Raum für Zweifeln und Erschöpfung, was sie umso menschlicher erscheinen lässt.

Małgorzata Walewska verkörpert Olha, die Großmutter zweier verschleppter Kinder und Mutter von Dasha. Trotz ihrer Krebserkrankung rafft sie sich auf und tritt den beschwerlichen Weg an. Darstellerisch überzeugt sie gerade durch diese Verbindung von äußerer körperlicher Schwäche und innerer Stärke. Ihre Figur macht deutlich, dass Widerstand nicht immer laut oder heroisch aussehen muss.

Gemeinsam formen die Sängerinnen ein Bild weiblicher Solidarität, verbunden und stark durch ihre gemeinsame Aufgabe. Die Oper zeigt damit nicht nur Mütter, die um ihre Kinder kämpfen, sondern auch Frauen, die einander auf einem Weg stützen, den keine von ihnen allein bewältigen könnte.

Getragen wurde die Aufführung besonders durch mehrere Chöre; dem Chor der Polnischen Nationaloper und dem Artos Kinderchor. Diese verliehen der Inszenierung mit ihrer stimmlichen Durchschlagskraft und den beeindruckenden Massenszenen eine weitere Ebene – ein Gefühl von Beklemmung und Verzweiflung – stellvertretend für das ukrainische Volk.

©  Krzysztof Bieliński

Keri-Lynn Wilson führt das Orchester der Polnischen Nationaloper mit souveräner Gewandtheit. Man merkt ihr die Leidenschaft für dieses Anliegen an. Sie versteht ihr Dirigat als Beitrag zum kulturellen Einsatz für die Ukraine. Als Gründerin des Ukrainian Freedom Orchestra verbindet sie ihre künstlerische Arbeit seit Jahren mit dem Anliegen, ukrainische Musik und ukrainische Stimmen international Gehör zu verschaffen.

Musikalisch holt sie mit großer emotionaler Durchschlagskraft alles aus der Partitur heraus, was diese zu bieten hat: von an der Grenze des Erträglichen hervorpreschenden Orchestertutti bis hin zu melodisch schönen, an ukrainische Volkslieder erinnernde Passagen. Wilson lässt das Orchester teilweise zum akustischen Gegenspieler der Frauen werden: Es bedrängt sie, aber treibt sie ebenso voran und eröffnet zugleich Momente, in denen sich die Musik dem menschlichen Bedürfnis nach Trost nähert.

The Mothers of Kherson entstand als Koproduktion der Polnischen Nationaloper und der Metropolitan Opera in New York. Eine konzertante Fassung wurde bereits im Juni 2026 in Kyjiw vorgestellt; die Warschauer Aufführung vom 16. Oktober ist die szenische Uraufführung der vollständigen Oper. Die Metropolitan Opera plant ihre eigene Premiere für April 2028.

Peter Gelb, General Manager der Metropolitan Opera und Ehemann von Keri-Lynn Wilson, war zur Premiere eigens angereist. Er bezeichnete das Werk als „Zeugnis für die Kriegsverbrechen“ und unterstrich damit den Anspruch, die Geschichte der Frauen im internationalen kulturellen Gedächtnis zu verankern.

Kein Happy End – aber auch kein Ende

Trotz der Rettung vieler Kinder endet die Oper nicht mit einem Happy End. Ein solches wäre angesichts der gegenwärtigen Lage in der Ukraine kaum angemessen. Nach Angaben der ukrainischen Initiative „Bring Kids Back UA“ waren bis zum 18. Oktober 2026 mehr als 20.000 Kinder als deportiert erfasst; die tatsächliche Zahl wird sich erst rückblickend bestimmen lassen. Hinter jeder Zahl steht ein individuelles Schicksal, eine unterbrochene Kindheit, eine Familie, die noch immer auf ein Wiedersehen hofft.

Statt eines triumphalen Schlusses erklingt ein Wiegenlied der wiedervereinten Kinder und Mütter. Trotz der Heimkehr bleiben die Traumata der Erlebnisse in den Familien verankert. Die Rettung beendet die Reise, aber nicht ihre Folgen. Was geschehen ist, lässt sich nicht einfach vergessen. Die Musik hält deshalb beides aus: die Erleichterung des Wiedersehens und das Wissen um die bleibenden Verletzungen.

The Mothers of Kherson ist eine Oper für alle. So wie der Krieg uns alle angeht und wir nicht wegsehen sollten, bietet auch dieses Werk selbst einem wenig erfahrenen Opernpublikum die Möglichkeit, sich seiner Handlung und seiner Botschaft zu nähern. Dem künstlerischen und musikalischen Team ist dies auf beindruckende Weise gelungen.

Die Oper bietet die Möglichkeit, sich dem Konflikt und besonders seinen Einzelschicksalen auf emotionaler, nachhaltiger Ebene zu nähern. Ihre unmittelbare Musiksprache, die klare Dramaturgie und die Konzentration auf die Frauen verleihen ihr eine Wirkung, die nicht von musikalischer Vorkenntnis abhängt. Es ist ein Werk was noch lang nachhallt.

Maxim Kolomiiets und George Brant führen damit einen Gedanken fort, der auch Alexijewitschs Werk prägt: Geschichte besteht besonders aus den Stimmen der Menschen, die sie durchleben, und aus den Erfahrungen, die sich nicht nur aus offiziellen Erzählungen schöpfen lassen.

Alexijewitsch gab den Frauen des Zweiten Weltkriegs eine Stimme. The Mothers of Kherson richtet diese Aufmerksamkeit auf die Gegenwart. Die Oper gibt dem Krieg im Hier und Jetzt ein weibliches Gesicht: geprägt von mütterlicher Resilienz, unvorstellbarem Schmerz und dem unbedingten und selbstlosen Kampf um das Leben der eigenen Kinder. Und sie erinnert daran, dass Zuhören selbst eine Form der Verantwortung sein kann: damit das Leid nicht vergessen wird und wir uns niemals an dieses Leiden gewöhnen.

Alexandra Richter 21. Oktober 2026

Besonderer Dank an unsere Freunde und Kooperationspartner vom OPERNMAGAZIN


The Mothers of Kherson
Maxim Kolomiiets
Polonische Nationaloper Warschau

16. Oktober 2026

Regie: Barbara Wysocka
Dirigat: Keri-Lynn
Orchester der Polnischen Nationaloper