Zürich, Ballett: „On the Move“

Ballettdirektor Christian Spuck hat sich für die letzte von ihm verantwortete Premiere etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Er präsentierte Werke dreier Choreografen Generationen, „On the Move“ choreografiert von Ballettlegende Hans van Manen, „TAL“, choreografiert vom jungen, talentierten Louis Stiens und Spuck selbst, als der mittleren Generation angehörend, präsentierte mit „Lontano“ ein neues Werk mit seiner Handschrift. Zusammengefasst wurden die drei ganz  . . .

Zürich: „Tosca“, Giacomo Puccini

Premiere dieser Inszenierung war 2009, Zürich reihte sich damit in die Stationen Antwerpen, Barcelona und Hamburg ein, welche alle diese Produktion von Puccinis "Tosca" durch den Regisseur Robert Carsen auf ihren Spielplan gesetzt hatten. Es ist dies eine der unnötigen "Theater auf dem Theater" – Inszenierungen, die weder die Wirkung dieses Opernthrillers zu intensivieren vermögen, noch zur psychischen Durchdringung der Protagonisten Entscheidendes beitragen. Das im Geiste des  . . .

Zürich: „Eliogabalo“, Francesco Cavalli

Man erinnert sich: Als vor über zehn Jahren bekannt wurde, dass Andreas Homoki die Intendanz des Opernhauses Zürich übernehmen werde, war der Aufschrei in gewissen konservativen Kreisen des Publikums groß, hatte Homoki doch während seines Direktoriums an der Komischen Oper Berlin dem als "Skandalregisseur" titulierten Katalanen Calixto Bieito mehrmals Inszenierungen anvertraut, so etwa die als nicht jugendfrei angesetzte und im Bordell spielende Entführung mit einem  . . .

Zürich: „Barkouf“ Jacques Offenbach

Wenn die (nicht singende) Hauptrolle einer Oper – oder in diesem Fall einer Opéra comique – ein Hund ist, kann man als Rezensent kaum der Versuchung widerstehen, nicht mit tierischen Redewendungen, Sprichwörtern, Zitaten oder Metaphern um sich zu werfen und sich dann die Frage zu stellen, welche dieser hündischen Wendungen als Fazit taugt und ob die Aufführung Biss hat und da auch Fleisch am Knochen ist. Letzteres ist schnell beantwortet: Nein, Biss hat das Werk in dieser Umsetzung am  . . .