Hamburg: „Lady Macbeth von Mzensk“, Dmitri Schostakowitsch

Die Handlung der Oper Lady Macbeth von Mzensk von Dmitri Schostakowitsch bietet „Sex and Crime“ pur: Vergewaltigung, Ehebruch, Brutalität und Mord sind die äußerlichen Zutaten. Katerina Ismailowa lässt sich auf ein Verhältnis mit Sergei ein, einem Arbeiter im Betrieb ihres Schwiegervaters Boris.  Dieser Boris ist ein bigotter, brutaler und geiler Tyrann. Katarina vergiftet ihn. Und zusammen mit Sergei bringt sie ihren Mann Sinowij um, der von einer Reise zurückkehrt.  Die  . . .

Hamburg: „Hänsel und Gretel“, Engelbert Humperdinck

Die Hamburger Produktion von Humperdincks Märchenoper ist der beste Beweis dafür, dass man (auch aus Gründen der Nachhaltigkeit) das Standardrepertoire nicht alle zehn Jahre neu zu inszenieren braucht. Sage und schreibe 50 Jahre sind seit der Premiere dieser wunderschönen Inszenierung von Peter Beauvais vergangen (Dezember 1972) und sie bereitet Jung und Alt immer noch großes Vergnügen. Alles ist da, was man von dieser wunderbaren Oper erwartet: Ein stimmiges Bühnenbild (Jan Schlubach)  . . .

Hamburg, Ballett: „Dona Nobis Pacem“

Schon 1987 choreographierte John Neumeier einzelne Sätze aus Johann Sebastian Bachs Messe in h-Moll für seine Kreation Magnificat an der Pariser Oper. Nun hielt er den Zeitpunkt für gekommen, das komplette Werk mit seinem Hamburg Ballett auf die Bühne der Staatsoper zu bringen. Er empfand dies als die größte Herausforderung seiner bisherigen künstlerischen Arbeit, die sich mittlerweile in über 170 Balletten niedergeschlagen hat. Dabei hat er schon mehrere sakrale Werke geschaffen –  . . .