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Interview: „Mariusz Treliński“, künstlerischer Leiter der Opera Narodowa in Warschau

Von gebrochenen Beziehungen, menschlichen Gefühlen und dem Weg zum eigenen Schatten – Der polnische Opern- Theater- und Filmregisseur Mariusz Treliński ist mit Unterbrechungen seit über zwanzig Jahren künstlerischer Leiter der Opera Narodowa in Warschau. Anlässlich der Premiere von Richard Strauss‘ Die Frau ohne Schatten trafen sich unsere Redakteure Elena Deinhammer und Phillip . . .

Oper Köln, „Le nozze di Figaro“, Wolfgang Amadeus Mozart (2. Besprechung)

Gerade einmal zehn Jahre ist die nicht schlechte, aber letztlich etwas belanglose Inszenierung von Mozarts Figaro an der Kölner Oper her. Nun eine Neuproduktion, die weniger mit bahnbrechender Sichtweise auf das Stück, aber mit einer akkuraten Personenführung, feiner Psychologisierung und rasantem Spielwitz zu überzeugen vermag.  Regisseurin Katharina Thoma interessiert sich weniger für . . .

Wuppertal: „Klavierfestival Ruhr 2026“, Intendantin Katrin Zagrosek im Pressegespräch

Seit vielen Jahren kommt das Klavierfestival Ruhr in die Historische Stadthalle Wuppertal, erstmal im August 2006 zum 75. Geburtstag von Alfred Brendel. Das akustische und architektonische Juwel des großen Konzertsaals der Historischen Stadthalle werde von den Künstlerinnen und Künstlern außerordentlich geschätzt, betonte Intendantin Katrin Zagrosek im Pressegespräch am 3. März 2026 zur . . .

Las Palmas de Gran Canaria: „L’elisir d’amore“, Gaetano Donizetti

Authentischer Donizetti – Im Februar begann die schon 59. Temporada der Amigos Canarios de la Ópera – ACO, immer in Gedenken an den großen Sohn der Stadt Las Palmas, Alfredo Kraus. Man spielt bis Juni fünf Opern in Stagione, vor allem des italienischen und französischen Fachs. Diesmal begann es mit Gaetano Donizettis Elisir d’amore in der Regie des hier oft engagierten Regisseurs . . .

Köln: „Le nozze di Figaro“, Wolfgang Amadeus Mozart

Zehn Jahre ist es her, dass Emmanuelle Bastet Mozarts Beaumarchais-Oper Le nozze di Figaro im Kölner Staatenhaus inszenierte und mit viel Feingefühl die filigranen psychologischen Fassetten der Figuren messerscharf profilierte, zugleich aber auch die politische Sprengkraft des Stoffs im unmittelbaren Vorfeld der Französischen Revolution aufleuchten ließ. Da gab der Lakai Figaro seinem mit Bo . . .

Stuttgart: „La Sonnambula“, Vincenzo Bellini

Seit einiger Zeit steht an der Staatsoper Stuttgart Bellinis Oper La Sonnambula wieder auf dem Spielplan. Die Inszenierung, für die Jossi Wieler (Regie), Sergio Morabito (Co-Regie und Dramaturgie) und Anna Viehbrock (Bühnenbild und Kostüme) verantwortlich zeichnen, ist eine der besten, die das Staatstheater Stuttgart derzeit zu bieten hat. Dem Regieteam ist eine stringente, innovative und . . .

Baden-Baden, Konzert: „Händel, Vivaldi“, Chouchane Siranossian und das Venice Baroque Orchestra unter Andrea Marcon

Frühlings Erwachen mit Georg Friedrich Händel und Antonio Vivaldi. Große Kunst musiziert von großen Künstlern. Ein Konzertabend, der beschwingt und mit seiner Leichtigkeit beeindruckt. Es spielt ein Orchester im Stehen auf der Bühne, umringt das Cembalo und seinen Meister und Dirigenten. Alle Musiker sind Streicher, blicken einander immer wieder mit einem Lächeln an, das Lob für die . . .

Wien: „L’opera seria “, Florian Leopold Gassmann

Der Komponist Florian Leopold Gassmann (1729-74) büxte in jungen Jahren aus dem elterlichen Haus in Böhmen, um in Italien zum Musiker ausgebildet zu werden, von wo aus er schließlich an den Wiener Kaiserhof Joseph II. gelangte. Mit im Schlepptau hatte er keinen Geringeren als Antonio Salieri. Mit einer komischen Oper, die sich über die „ernste“ Oper lustig macht, gewann Gassmann 1769 . . .

Dresden, Konzert: „Mahler: Kindertotenlieder, 7. Symphonie“, Staatskapelle unter Daniele Gatti

Mit den Kindertotenliedern schloss Daniele Gatti und die Dresdner Staatskapelle im siebten Symphoniekonzert ihre Beschäftigung mit dem Liedschaffen Gustav Mahlers (1860-1911) innerhalb des derzeitigen Zyklus ab. – Am Beginn des 20. Jahrhunderts hatte Mahler aus den etwa 6000 veröffentlichten Gedichten des Begründers der deutschen Orientalistik Friedrich Rückert (1788-1866) zunächst . . .