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Lüttich: „Bartleby“, Benoît Mernier / „La voix humaine“, Francis Poulenc

Lieber Opernfreund-Freund, – modernes Musiktheater präsentiert seit gestern die Opéra Royal de Wallonie-Liège: dem Kammerspiel La voix humaine von Francis Poulenc wird das Auftragswerk Bartleby des belgischen Komponisten Benoît Mernier vorangestellt. Wo die Frau in der vor fast 70 Jahren uraufgeführten französischen Mono-Oper ununterbrochen spricht, ist in Bartleby die . . .

Hildesheim: „Spielzeit 2026/27“

Die kommende Spielzeit des Theaters für Niedersachsen (TfN) wird mit einem Open Air Event starten: Vom 21. August bis zum 5. September wird auf dem Theatervorplatz die Operette Eine Frau, die weiß, was sie will von Oscar Straus gezeigt. – Seit einigen Jahren ist jede Spielzeit des TfN durch eine Trilogie geprägt; diesmal ist es Wilhelm Tell, dessen Mut, Freiheitsstreben und Widerstand . . .

Hannover: „Die tote Stadt“, Erich Wolfgang Korngold

Szenisch sinnlos verrätselte „Tote Stadt“ in Hannover – Mit der Oper Die tote Stadt gelang Erich Wolfgang Korngold 1920 mit gerade einmal 23 Jahren ein Sensationserfolg. Ein Jahr nach der Uraufführung von Violanta und Der Ring des Polykrates (beide 1916) begann er mit der Arbeit an dieser neuen Oper, ein kluges Spiel der Trauerbewältigung aus Traum und Wirklichkeit. Die kühne . . .

Krefeld, Konzert: „ABBA – A Tribute in Symphony“, Niederrheinische Sinfoniker unter Mihkel Kütson

Wer kennt sie nicht, die legendäre schwedische Popgruppe ABBA mit ihren unzähligen Hits, die auch heute noch generationsübergreifend für beste Stimmung sorgen. Die Band wurde 1972 gegründet und erlangte 1974 mit ihrem Sieg beim Eurovision Song Contest mit dem Lied Waterloo internationalen Ruhm. Auch wenn sich die Band 1982 (vorerst) auflöste, gehört das rund zehn Jahre später . . .

Freiberg: „Gianni Schicchi“, Giacomo Puccini / „Pagliacci“, Ruggero Leoncavallo

Lieber Opernfreund-Freund, – zwei Kurzopern hat das Mittelsächsische Theater zu einem Musiktheaterabend verwoben und dafür nicht nur zwei Regisseure beauftragt, sondern die Werke auch inhaltlich zu einem stimmigen Gesamtwerk zusammengeschustert: Zu Ruggero Leoncavallos Pagliacci wird nicht der vermeintliche Opernzwilling von Pietro Mascagni, sondern Gianni Schicchi aus Puccinis Il . . .

Berlin: „Die schweigsame Frau“, Richard Strauss

Anspruchsvolle lustige Unterhaltung ist selten zu haben, erst recht dann, wenn Regisseure dem Libretto misstrauen. Der Trend, Texte, die unter Verdacht stehen, rassistisch, frauenfeindlich oder homophob zu sein, umzuschreiben, hat Fahrt aufgenommen. Mittlerweile gibt es dafür schon einen Markt an Agenturen. – Umso dankbarer ist man, dass Jan Philipp Gloger solchen Versuchungen in seiner . . .