Autor: <span>admin</span>

Pionteks Bayreuth: „Orpheus und Eurydike“, Christoph Willibald Gluck

Bewahren Sie die Fassung! Den Satz möchte man denen zurufen, die am Abend meinen (meinen ist in Kunstdingen nicht verboten), dass die Instrumente „zu historisch“ seien. – Man kann, ja muss man da widersprechen, denn die Fassung von Christoph Willibald populärster Oper, die die Intendanz der Gluck-Festspiele in das Markgräfliche Opernhaus gebracht hat, ist zwar, soweit es die Folge . . .

CD: „Der Ring des Nibelungen“, Dallas Symphony Orchestra unter Fabio Luisi

Bei dem Label Delos ist eine neue Live-Aufnahme von Wagners großangelegter Tetralogie Der Ring des Nibelungen auf CD erschienen. Mitgeschnitten wurden im Jahre 2024 mehrere Konzerte im Morton H. Meyerson Symphony Center in Dallas. Mit dieser Aufnahme wird gleich zwei Jubiläen nachhaltig Rechnung getragen: Zum einen dem 125jährigen Bestehen des Dallas Symphonie Orchestras, zum anderen der . . .

Wien, Konzert: „Wagner, Sains-Saëns, Debussy“. Sächsische Staatskapelle unter Daniele Gatti

Wien ist eine Wagner-Stadt. Hier versuchte Richard Wagner den Tristan an der Hofoper uraufführen zu lassen, hier wohnte er, ein wenig an den Meistersingern komponierend, ein Jahr lang, und hier fand er seine Bayreuther Brünnhilde Amalie Materna, auch, mit Antonie Amann, eine reizende „kleine“ Walküre (wohnhaft Papagenogasse 25) – und den Bayreuther Ring-Dirigenten Hans Richter. Man . . .

Krefeld, Ballett: „Der Sandmann“, Boris Randzio / „shift.er.s“, Hugo Viera

Im Jahr 2007 übernahm Robert North die Leitung der Ballettsparte am Theater Krefeld und Mönchengladbach. Entsprechend haben sich in dieser langen Zeit auch die Sehgewohnheiten des Publikums geprägt. Mit Beginn dieser Spielzeit hat Manuel Gross die Position des Ballettdirektors von Robert North übernommen. In dieser Position legt er besonderen Wert darauf, dem Publikum ein möglichst breites . . .

Hagen: „Salome“, Richard Strauss (zweite Besprechung)

Was war das gestern im Theater Hagen? Mit ein wenig zeitlichem Abstand komme ich zum Schluss, dass dies wohl die eindringlichste und schonungsloseste Inszenierung von Richard Strauss‘ Oper SALOME war, die ich bisher erlebt habe. Regisseurin Noa Naamat nimmt uns mit in eine Welt voller Dekadenz, Abgründen, Begierden und sexuellem Missbrauch. Salome, die zusammen mit ihrer Mutter Herodias im . . .

Bremen: „Die Zauberflöte“, Wolfgang Amadeus Mozart

Mozarts Oper Die Zauberflöte ist wahrscheinlich das beliebteste Werk der gesamten Opernliteratur - nicht zuletzt auch durch die lustige Figur des Vogelfängers Papageno. Wer die Zauberflöte kennt (das dürften die meisten sein), wird sich beim Besuch der neuen Inszenierung von Marco Štorman über die Umstellungen in der Abfolge der Musiknummern, über Kürzungen und kleine Textveränderungen . . .