Reisebilanz V: Tops und Flops der „Saison 2025/26“
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Die Tage, in denen die Ruhrtriennale mit extrem aufwändigen und entsprechend selten zu sehenden Werken des modernen Musiktheaters nachhaltige Akzente setzte, sind vorbei. Gedacht sei etwa an Messiaens Saint François d’Assise 2003 unter dem ersten Intendanten Gerard Mortier oder unter seinen ebenfalls musikaffinen Nachfolgern Jürgen Flimm, Willy Decker und Heiner Goebbels mit Meilensteinen . . .
Der zweite Nachtrag zu den Einzelbilanzen blickt zurück auf die Saison am Theater Lübeck. – Beste Produktion (Gesamtleistung): – Alban Bergs Wozzeck in der Regie von Brigitte Fassbaender. Ein packendes Psychodrama mit beeindruckenden Leistungen aller Mitwirkenden. – Größte Enttäuschung: – Die Nicht-Wiederaufnahme von Strauss´ Rosenkavalier (Regie: Michael Wallner) . . .
Kurz vor dem Abschluss unsrer Serie der Spielzeitbilanzen erreichen uns noch Nachträge zu einzelnen Häusern. So blicken wir heute auf das Theater Hof. – Beste Produktion – Da die Produktion mit dem Opernfreund-Stern ausgezeichnet wurde, muss die Aufführung von Riccardo Zandonais Romeo und Julia als beste Produktion genannt werden. – Ungewöhnlichste Produktion – Die . . .
So etwas wie einen Schnelldurchlauf durch Wagner-Opern boten Alan Gilbert und die Kungliga Hovkapellet Stockholm mit Catherine Foster am 18. August 2026 im Großen Saal der Hamburger Elbphilharmonie. Für Liebhaber, die nicht nach Bayreuth konnten, war dieses Konzert im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals 2026 ein kleiner Ausgleich, und für diejenigen, die gerade erst vom Grünen . . .
Am 2. August 2026 fand in Bayreuth im Rahmen der Jubiläumsfestspiele 150 Jahre Bayreuth die konzertante Premiere der . . .
Die Wiener Philharmoniker sind das Orchester seines Lebens, das Verdi-Requiem ist das Stück seines Lebens. Kein Zweiter durchdringt das Verdi-Requiem so tief wie Riccardo Muti. Das Stück, das er in Salzburg mehrfach dirigierte, vormals zuletzt 2019, ist Teil seiner DNA. – Nun aber ließ der Maestro verlauten, nach den Aufführungen in Salzburg würde er das Werk nicht mehr dirigieren. Am . . .
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Wieder mit vielen Musikfreunden nach Heldritt in die Sommeroperette gefahren, um eine der schönsten Operetten der sogenannten Silbernen Operettenära, die wunderschöne Csárdásfürstin des ungarischen Erfolgskomponisten Emmerich Kálmán zu erleben. Es ist mit das bekannteste und erfolgreichste Stück neben Gräfin Mariza und Die Zirkusprinzessin, insgesamt hat er 21 Operetten geschrieben. . . .
Opernlandschaft Nordrhein-Westfalen: – Wenn man das Glück hat, in der dichtesten Opernlandschaft Deutschlands, Europas und der Welt zu leben, kann man nur dankbar sein. Zumal bei 33 besuchten Aufführungen nur ein kleiner Ausschnitt des reichen Angebotes erlebt werden konnte. Von diesen wiederum fanden 20 eine Besprechung im Opernfreund. Und weil wir gerade bei Zahlen sind, noch etwas . . .
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Seit selbst in ARD-Hörfunk-Kulturprogrammen politische Reporter, unbedarfte Moderatorinnen oder sonstige Fachfremde Musikredakteure, ja Musikchefs werden können, seit Musik in den öffentlich-rechtlichen Radioprogrammen nur noch – unterbrochen von Gute-Laune-Jingles, Kooperations- und Selbstbeweihräucherungs-Trailern – vorwiegend häppchenweise dargeboten wird und im Sinne von "Crossover" . . .
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Es ist schon ein sehr großes Repertoire, das die jungen Sängerinnen und der junge Mann sich für den Abend raufgeschaufelt haben. Da hat man schon ein wenig Angst um sie, denn die Vergleiche sind gewaltig: Fischer-Dieskau, Mathis, Wunderlich, Garanča, um nur einige wenige zu nennen, die die ausgewählten Wagner- (Abendstern!), Korngold-, Tschaikowsky- (Lenskis Abschied!) und Schubert-Arien und . . .
Am 19. März 2023 fand im Berliner Theater des Westens die Uraufführung des Musicals Romeo & Julia – Liebe ist alles statt. Wie der Titel bereits vermuten lässt, wird darin die bekannte Geschichte von William Shakespeare erzählt. Die erfolgreichen Komponisten Peter Plate und Ulf Leo Sommer, die über Jahrzehnte die deutsche Pop-Musikszene prägten, wollten diese große Liebestragödie . . .