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Berlin, Konzert: „Schönberg: Gurre-Lieder“, Orchester der Deutschen Oper unter Donald Runnicles

XXL in der Philharmonie – Großes vorgenommen für seine letzte Spielzeit an der Deutschen Oper, ehe er nach Dresden gehen wird, hat sich Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles, bereits einen neuen Tristan zur Premiere geführt, sich erneut um die Wiener Moderne mit Korngolds Violanta verdient gemacht, und er wird nach zwei Ring-Aufführungen seine Götterdämmerung in der . . .

Buchtipp: „Oper Dortmund: Der Ring des Nibelungen 2022 – 2025“

Wagner und kein Ende… Der bekannte Seufzer könnte auch lauten: Der Ring und kein Ende – denn kein Werk der Operngeschichte hat bis in die jüngste Gegenwart die Gemüter und Gehirne des intellektuellen und nicht intellektuellen Publikums so bewegt wie die Tetralogie. Es ist also durchaus berechtigt, gerade in Zusammenhang mit dem Großwerk vom „Kosmos Wagner“ zu sprechen, wie man es . . .

Mailand: „Götterdämmerung“, Richard Wagner

Um es gleich vorwegzunehmen: Das Publikum feierte bei dieser Premiere nach dem musikalischen Marathon Solisten, Dirigent und Orchester, buhte aber das Regieteam aus. Persönlich kann ich mich den Buh-Rufen nicht anschließen, aber auch nicht einem uneingeschränkten Lob für die sängerischen Leistungen. – Wie bereits von den vorangegangenen Inszenierungen der „Ring“-Teile berichtet, . . .

Gelsenkirchen: „Francesca da Rimini / Gianni Schicchi“, Sergej Rachmaninow / Giacomo Puccini (zweite Besprechung)

Von der Premiere dieses Doppelpacks hat bereits Jochen Rüth recht begeistert berichtet (Link zur Rezension). Aufgrund seiner im Großen und Ganzen zutreffend Kritik habe ich die Vorstellung besucht und möchte mich nun bestätigend und ergänzend dazu äußern.  Man muss erst einmal auf die geniale Idee kommen, zwei kürzere Opern, die beide von Dantes „Divina Commedia“ inspiriert wurden, . . .

Düsseldorf: „Maria de Buenos Aires“, Astor Piazzolla

Mit Astor Piazzollas Tango-Operita Maria de Buenos Aires ist es so eine Sache. Vermeintlich seichte Musik trifft auf hochkomplexe und beinahe schon surreale Textwelten, die das Werk deutlich vielschichtiger machen, als man es vielleicht denken mag, denn die eine, klare Handlung, die sucht man vergebens. Und so stehen Regisseure immer wieder vor der Herausforderung, was man denn nun mit dem Stück . . .

Dresden, Konzert: „Boulanger, Poulenc, Nielsen“,  Dresdner Philharmonie unter Nicholas Collon

Drei Komponisten aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die sich mit ihren Werken von vorangegangenen Ausdrucksformen lösen, nach neuen Wegen suchen und damit auf unterschiedliche Weise in die Moderne führen. – Mit dem frischen D´un matin de printemps von Lili Boulanger (1893 – 1918) wird der heutige Konzertabend eröffnet. Das kurze Stück beschreibt die Schönheit eines . . .

Stuttgart: „Die Meistersinger von Nürnberg“, Richard Wagner

31 Jahre liegt die letzte Neuproduktion von Wagners Meistersingern an der Staatsoper Stuttgart bereits zurück. Es war also höchste Zeit für eine Neuproduktion dieses Werkes in der Landeshauptstadt. Was an diesem überaus gelungenen Abend über die Bühne ging, war modernes Musiktheater vom Feinsten. Das Regieteam um Elisabeth Stöppler (Regie), Valentin Köhler (Bühnenbild) und Gesine Völlm . . .

Oldenburg: „Lady Macbeth von Mzensk“, Dmitri Schostakowitsch

Wenn Katerina am Ende allein auf der kalt ausgeleuchteten Bühne steht und ins Publikum schaut, sehen wir in das Gesicht einer Mörderin. Sie ist am Ende ihres Weges, der Wunsch nach Freiheit, die Suche nach Glück, nach erfüllter Liebe sind kläglich gescheitert. Kann der erste von ihr verübte Mord noch als Notwehr angesehen werden, um den Geliebten Sergej zu retten, ist der von beiden an . . .