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Dresden, Konzert: „Elias“, Felix Mendelssohn Bartholdy

Mit dem „Verein der Witwen- und Waisenkasse der Sächsischen Staatskapelle e.V.“ lebt die Tradition der Unterstützungskonzerte an den Palmsonntagen jeden Jahres für bedürftige Nachkommen verstorbener Kapellmitglieder des Orchesters noch immer. Waren in früheren Jahren die Benefizkonzerte wegen des Engagements der Staatskapelle bei den Salzburger Osterfestspielen oft etwas eingeschränkt . . .

Buchkritik: „Oper in Bewegung“, Reinhard Strohm (zweite Besprechung)

Eigentlich – und uneigentlich – könnte der Band auch heißen: „Barockoper in Bewegung“ – denn die Mehrzahl der Beiträge, es sind 16 von 26, hat es mit Werken zu tun, die zwischen 1691 und 1761 auf die Bühnen kamen. Kein Wunder, wurde der Autor doch 1971 mit der Dissertation Italienische Opernarien des frühen Settecento (1720–1730) zum Doktor gemacht, bevor er Mitherausgeber der . . .

Lübeck: „Brahms, de Falla, Wagner“, Wioletta Hebrowska, Mariam Vardanyan und Samuel Waffler

Das mit „Traumtänze(r)“ überschriebene Konzert am Sonntagvormittag im Haus Eden in Lübeck bescherte dem hochkonzentrierten Publikum mit einem exquisit zusammengestellten Programm ein beglückendes und tief ergreifendes Erlebnis. – Den Auftakt bildete der Ungarischer Tanz Nr. 17 (Arr. Kreisler) für Violine und Klavier von Johannes Brahms. Die armenische Geigerin Mariam Vardanyan und . . .

Berlin: „Un Ballo in Maschera“, Giuseppe Verdi

Musikalisch Top, szenisch Flop – Kaum ein zweites Opernlibretto dürfte so dicht an die historische Wahrheit angelehnt sein wie das für Giuseppe Verdis Gustavo nach Eugen Scribes Theaterstück und von Antonio Somma zum Operntext gestaltet. Was bei der durch die römische Zensur verlangten Umgestaltung zum Un Ballo in Maschera bereits nicht mehr nachvollziehbar erscheint, so die Motive der . . .

Meiningen: „Das Rheingold“, Richard Wagner

Würde man nur die Bildergalerie überfliegen, erkennt man in Meiningen sofort, wer Bühnenbild und Kostüme ausgeheckt hat. Denn es ist nach La Bohème und Una cosa rara bereits die dritte Regiearbeit eines Künstlers, den es juckt, zeitgenössischen Regisseuren zu zeigen, dass er es besser kann. Statt nackiger Bühne mit Tatortcharme erschuf Markus Lüpertz eine abstrakte Wunderwelt mit . . .

Santa Cruz de Tenerife: „Roméo et Juliette“, Charles Gounod

Gehobene Ästhetik – In einer äußerst sehenswerten und nahezu traumhaft schönen, ja gar als opulent zu bezeichnenden Inszenierung des brasilianischen Regisseurs André Heller-Lopes aus Rio de Janeiro, brachte die Ópera de Tenerife in einer Produktion des Auditorio de Tenerife nun eine Neuinszenierung von „Roméo et Juliette“ aus der Feder von Charles Gounod heraus. Heller-Lopes hat . . .

Flensburg: „Dialogues des Carmélites“, Francis Poulenc

Lieber Opernfreund-Freund, – Poulencs grandiose Dialogues des Carmélites hatten gestern am Theater Flensburg Premiere. Fast ausschließlich mit Ensemblemitgliedern besetzt, gelingt Opernchef Hendrik Müller und GMD Harish Shankar ein unter die Haut gehender Opernabend. – Die Hinrichtung von 16 Ordensschwestern am 17. Juli 1794 ist historisch verbürgt. Die Nonnen hatten sich . . .

Berlin: „Belshazzar“, Georg Friedrich Händel

Ihrem erfolgreichen, weil nicht zuletzt abwechslungsreichen Konzept treu geblieben ist die Komische Oper Berlin auch in der sich ihrem Ende zuneigenden Saison (und wird es auch in der kommenden Spielzeit bleiben) mit einem Mammut-Ereignis im Hangar auf dem Tempelhofer Feld, der Uraufführung einer Kinderoper (in der nächsten Saison wegen finanzieller Schwierigkeiten leider nicht möglich), einer . . .