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Heldritt: „Die Csárdásfürstin“, Emmerich Kálmán

Wieder mit vielen Musikfreunden nach Heldritt in die Sommeroperette gefahren, um eine der schönsten Operetten der sogenannten Silbernen Operettenära, die wunderschöne Csárdásfürstin des ungarischen Erfolgskomponisten Emmerich Kálmán zu erleben. Es ist mit das bekannteste und erfolgreichste Stück neben Gräfin Mariza und Die Zirkusprinzessin, insgesamt hat er 21 Operetten geschrieben. . . .

Bilanz extra: Anmerkungen zur „Saison 2025/26“ in Nordrhein-Westfalen

Opernlandschaft Nordrhein-Westfalen: – Wenn man das Glück hat, in der dichtesten Opernlandschaft Deutschlands, Europas und der Welt zu leben, kann man nur dankbar sein. Zumal bei 33 besuchten Aufführungen nur ein kleiner Ausschnitt des reichen Angebotes erlebt werden konnte. Von diesen wiederum fanden 20 eine Besprechung im Opernfreund. Und weil wir gerade bei Zahlen sind, noch etwas . . .

Kontrapunkt: „Wider den populistischen Umgang mit Musik in den Medien“

Seit selbst in ARD-Hörfunk-Kulturprogrammen politische Reporter, unbedarfte Moderatorinnen oder sonstige Fachfremde Musikredakteure, ja Musikchefs werden können, seit Musik in den öffentlich-rechtlichen Radioprogrammen nur noch – unterbrochen von Gute-Laune-Jingles, Kooperations- und Selbstbeweihräucherungs-Trailern – vorwiegend häppchenweise dargeboten wird und im Sinne von "Crossover" . . .

Köln: „Romeo & Julia – Liebe ist alles“, Peter Plate und Ulf Leo Sommer

Am 19. März 2023 fand im Berliner Theater des Westens die Uraufführung des Musicals Romeo & Julia – Liebe ist alles statt. Wie der Titel bereits vermuten lässt, wird darin die bekannte Geschichte von William Shakespeare erzählt. Die erfolgreichen Komponisten Peter Plate und Ulf Leo Sommer, die über Jahrzehnte die deutsche Pop-Musikszene prägten, wollten diese große Liebestragödie . . .

Reisebilanz I: Tops und Flops der „Saison 2025/26“

Mit dem Fokus auf die Opernhäuser in der Region Rhein/Ruhr haben wir das Ende unserer Bilanzen zu einzelnen Häusern und Regionen erreicht. Wie im vergangenen Jahr präsentieren wir nun wieder Bilanzen von Kritikern, die im Laufe einer Spielzeit gezielt zu einzelnen, vielversprechenden Produktionen im In- und Ausland reisen. Den Anfang macht ein Rundblick über Produktionen in Deutschland und . . .

Moritzburg, Konzert: „Rachmaninow, Tschaikowsky, Schostakowitsch“, Jan Vogler und Solisten

Während sich die betuchten Musikfreunde in nichtklimatisierten und reparaturbedürftigen Konzerträumen oder in Freilichtarenen mit fragwürdiger Tontechnik ihren Kulturhunger stillten, gab es wenige Kilometer nördlich Dresdens die Möglichkeit, bei den Moritzburger Musikfestspielen auserlesene Kammermusik unter idyllischen Bedingungen zu erleben. – Das in den 1540-er Jahren vom Wettiner . . .

Buchkritik: „Wahnfried – 50 Jahre Richard-Wagner-Museum 1976–2026“, Sven Friedrich

Im ersten Band ihrer Tagebücher nennt Cosima Wagner am 23. Dezember 1873 die noch im Bau befindliche Villa Wahnfried „Ärgersheim … da beständig irgendetwas Verfehltes oder Vergessenes sich uns darin entdeckt.“ Dennoch bezogen 1874  Richard und Cosima Wagner samt Kindern und Personal die hochherrschaftliche Villa am Rande des Hofgartens, mitten in Bayreuth.  Freilich, das am . . .

Pionteks Bayreuth: „RE:SONANZ des Herzens – Frauenleben im Lied“

Des Menschen Leben ist ein Schatten, seine irdischen Güter vergehen im Nichts, wenn Gottes Blitz all das trifft: den Schatten, seine vergänglichen Dinge, all das eitle Zeug: Kronen und Waffen, Schlösser und Musikinstrumente. – Musikinstrumente? Wer im schönen Abteisaal des Klosters Speinshart sitzt, in dem das Bayreuther Festival junger Künstler mit einem musikalischen Programm . . .

Rhein/Ruhr: Tops und Flops – „Bilanz der Saison 2025/26“

Bei den Rückblicken mit regionalen Schwerpunkten blicken wir nach dem Theater Bremen, dem Stadttheater Bremerhaven und dem Oldenburgischen Staatstheater heute auf die Region Rhein/Ruhr mit dem Aalto Theater Essen, dem Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, dem Theater Bonn und der Deutschen Oper am Rhein. – . . .

Mailand: Tops und Flops – „Bilanz der Saison 2025/26“

Auch in diesem Jahr haben wir unsere Kritiker wieder gebeten, eine persönliche Bilanz zur zurückliegenden Saison zu ziehen. Wieder gilt: Ein „Opernhaus des Jahres“ können wir nicht küren. Unsere Kritiker kommen zwar viel herum. Aber den Anspruch, einen repräsentativen Überblick über die Musiktheater im deutschsprachigen Raum zu haben, wird keine Einzelperson erheben können. Die . . .