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Wunsiedel: „Carmen“, Georges Bizet

In diesem Jahr war ich mit meinen Freunden in der Oper Carmen, denn seit 2025 ist die Operette nach vielen Jahrzehnten scheinbar aus der Felsenbühne verbannt worden. Nun gut, die Aufführungen der Jahre nach Heinz Hellberg, waren nicht überwältigend und das hat man auch an der Auslastung der Aufführungen gemerkt. Am heutigen Sonntagnachmittag kann die Luisenburg mit der Auslastung mehr als . . .

Baden-Baden: „La Bohème“, Giacomo Puccini

Das Leben der Bohème nach Henri Murger in vier Bildern und dem Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica. „Ich will die Welt zum Weinen bringen“ - Puccinis La Bohème - Kunst oder Klischee? Uraufführung im Teatro Regio Turin 1896 unter Arturo Toscanini. Es wurde nur ein Achtungserfolg trotz Enrico Caruso, der sich vom Dirigenten die Arie im ersten Bild um einen Halbton nach unten . . .

Bayreuth: „Wagnermanie“ – eine Woche auf dem Grünen Hügel

Unser Gastautor, Wagnerianer und Psychoanalytiker, hat uns diesen Text überlassen, in dem er profunde Beschreibungen der Aufführungen bei den diesjährigen Festspielen mit seinen Erlebnissen rund um den Grünen Hügel und einigen weiterführenden Gedanken zu Werk, Komponist und den Festspielen verbindet. – Seit vielen Jahren strebe ich als einem oder auch dem Höhepunkt des Sommers in . . .

Salzburger Festspiele: Tops und Flops – „Bilanz der Saison 2026“

Unser Autor teilt zu seiner Bilanz mit: Da ich aufgrund des m.E. nicht wirklich zufriedenstellenden Opernprogramms für ein solch großes Festival nicht mehr den ganzen August komme, sondern nur noch eine Woche, kann diese Bilanz nur eine Teilbilanz sein, auch wenn alle szenisch aufgeführten Opern enthalten sind. – Beste Produktion (Gesamtleistung): – Saint Francoise D’Assise von . . .

Bayreuther Festspiele: Tops und Flops – „Zweite Bilanz der Saison 2026“

Noch eine Bilanz zu Bayreuth? Insgesamt haben sechs unserer Autoren von den diesjährigen Festspielen berichtet und dabei unterschiedliche Facetten beleuchtet. Unser in Bayreuth ansässiger und vom dortigen reichen Musikleben auch außerhalb der Festspiele verlässlich berichtender Kulturkorrespondent hat für uns einen "Rückblick" verfasst, der sich zwanglos in die Bilanz-Reihe einpasst, dabei . . .

Radebeul, Konzert: „Schostakowitsch, Borodin, Arensky“, Albrecht Menzel und Freunde

Das inzwischen zur Tradition entwickelte Musikfestival Radebeul „Albrecht Menzel und Friends“ begann seine Saison 2026 mit erlesener Kammermusik am 22. August 2026. Die privat organisierte und ausschließlich mit Spenden und Ticketverkäufen finanzierte Konzertreihe nutzt aufgelassene und vor dem Verfall gerettete Industriedenkmale sowie Räumlichkeiten traditioneller Weingüter für seine . . .

Harztheater: Nur Top – „Höhepunkt der Saison 2025/26“

Der letzte Nachtrag zu den Einzelbilanzen fällt aus dem Rahmen, weil er keine Bilanz im eigentlichen Sinne ist, sondern die Anerkennung für die Leistungsfähigkeit eines kleinen Theaters zum Ausdruck bringt. Unser Autor schreibt dazu: "Aus verschiedenen Gründen konnten wir im Harztheater diesmal „nur“ Die Walküre besprechen, sodass der Rückblick sehr einseitig ausgefallen ist." Wir . . .

Lübeck, Konzert: „Mendelssohn, Glière, Pettersson“, Kungliga Filharmoniska Orkestern Stockholm unter Ryan Bancroft

Endlich Pettersson! Liebhaber der viel zu selten aufgeführten Werke des schwermütigen Komponisten hatten schon monatelang auf das SHMF-Konzert am 23. August 2026 in der Lübecker Musik- und Kongreßhalle hingefiebert. Für einige war dieses Konzert der Höhepunkt des diesjährigen Festivals. Zuvor gab es allerdings unproblematischen Mendelssohn und harfenglitzernden Glière. – Wenn sich . . .

Bayreuther Festspiele: Tops und Flops – „Erste Bilanz der Saison 2026“

Beste Produktion (Gesamtleistung): – Der Ring des Nibelungen in der Regie von Kurator Marcus Lobbes und Nils Corte mit einem KI-Konzept (Künstliche Intelligenz). – Dieser Übergangs-Ring ist nicht mit einer normal programmierten Ring-Produktion in Bayreuth zu vergleichen. Da der V. Schwarz-Ring im fünften Jahr nicht mehr präsentierbar war, musste für das Jubiläumsjahr eine nur . . .

Ruhrtriennale: „Rebel Rebel“, Ivo Van Hove / „Emily – No Prisoner Be“, Kevin Puts / „RI TE“, Marlene Monteiro Freitas und Israel Galván

Die Tage, in denen die Ruhrtriennale mit extrem aufwändigen und entsprechend selten zu sehenden Werken des modernen Musiktheaters nachhaltige Akzente setzte, sind vorbei. Gedacht sei etwa an Messiaens Saint François d’Assise 2003 unter dem ersten Intendanten Gerard Mortier oder unter seinen ebenfalls musikaffinen Nachfolgern Jürgen Flimm, Willy Decker und Heiner Goebbels mit Meilensteinen . . .

Lübeck: Tops und Flops – „Bilanz der Saison 2025/26“

Der zweite Nachtrag zu den Einzelbilanzen blickt zurück auf die Saison am Theater Lübeck. – Beste Produktion (Gesamtleistung): – Alban Bergs Wozzeck in der Regie von Brigitte Fassbaender. Ein packendes Psychodrama mit beeindruckenden Leistungen aller Mitwirkenden. – Größte Enttäuschung: – Die Nicht-Wiederaufnahme von Strauss' Rosenkavalier (Regie: Michael Wallner) . . .