Bayreuther Festspiele

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Bayreuth: „Das Rheingold“, Richard Wagner (dritte Besprechung)

Kein neuer Sachverhalt, aber angesichts der zahlreichen Fragezeichen über den Köpfen vieler Hügel-Besucher auch im vierten Jahr des Rings von Valentin Schwarz eine berechtigte Frage: Sind Inszenierungen, die bewußt mit Brechungen und Umdeutungen spielen, und das Libretto geflissentlich außen vor lassen, auch dann künstlerisch legitim, wenn nur eine Einführung selbst eingefleischten Kennern . . .

Bayreuth: „Die Meistersinger von Nürnberg“, Richard Wagner (zweite Besprechung)

Hans Sachs, die Paraderolle tiefer Männerstimmen aus Wagners „Meistersinger von Nürnberg“ schlechthin, sollte seine Bayreuther Karriere krönen. Der 55-jährige, im westfälischen Attendorn geborene Bassist Georg Zeppenfeld steht im Zenit seiner internationalen Laufbahn und hat seit 2010 alle Wagner-Partien seines  Fachs auf dem Grünen Hügel gesungen. Und und zwar auf einem so . . .

Bayreuth: „Das Rheingold“, Richard Wagner (erste Besprechung)

Der von Publikum und Presse überwiegend mit Häme, Beschimpfungen und Unverständnis abgestrafte Ring von Regisseur Valentin Schwarz steht zum letzten Mal in zwei Aufführungszyklen auf dem Spielplan der Bayreuther Festspiele. Dabei ist die Idee der Umdeutung des Ringes in ein Kind durchaus eine Auseinandersetzung wert. Das Kind als Zukunft und Erbe, als das Weiterbestehen der eigenen Wünsche . . .

Bayreuth: „Die Meistersinger von Nürnberg“, Richard Wagner

Im dritten Akt schmunzelt man wieder. Man lächelt noch stärker, wenn man, wie der Rezensent, einen französischen Schwager hat oder/und sich in Frankreich oder den französischen Käsesorten auskennt. Man könnte allerdings auch zu jener Fraktion der Wagnerkenner gehören, die spätestens seit Alex Ross’ Wagner-Wirkungs-Großwerk Die Welt nach Wagner wissen, dass La Wachkyrie – oder genauer . . .