München: „Günther Uecker, Bühnenskulpturen und Figurinen für Lohengrin, Bayreuth 1979“, Galerie Walter Storms

Am 10. Juni 2025 starb er mit 95 Jahren in Düsseldorf: Günther Uecker. Bayreuth-Freunde werden ihn kennen: Lange vor Henning von Gierke, Neo Rauch und Rosa Loy (und nach Ewald Mataré) hatte sich der Bildkünstler an einem Bayreuther Lohengrin beteiligt, hatte ihm 1979, inszeniert von Götz Friedrich, eine unverwechselbare Façon gegeben: die Façon des Genagelten. – Götz Friedrich hat . . .

Bayreuth: „Spot(t)- Light. Richard Wagner in der zeitgenössischen Karikatur“

Wagner und kein Ende… Der bekannte Satz kann auch auf das große Gebiet der Wagner-Karikaturen, ja: auf das sehr große Gebiet bezogen werden. Denn immer noch wird der „Meister“ gezeichnet und reizvoll verzeichnet, spitz und zutreffend porträtiert sowie dem mehr oder weniger freundlichen Gelächter eines Publikums ausgesetzt, das alte oder neue Wagner-Karikaturen zu Gesicht bekommt. Sie . . .

München: „In fernem Land“, Wagner-Opern und Schlossarchitekturen als Erlösung für Ludwig II.

Nein, die Moriskentänzer Erasmus Grassers sind keine Nürnberger Lehrbuben, aber ein Vortrag Marcus Spangenbergs in an jedem Ort am rechten Platz – zumal dann, wenn es sich um Ludwig II. handelt. Er war bekanntlich Richard Wagners bedeutendster Mäzen und ließ nicht weniger als vier seiner neuesten Opern in München uraufführen; später kam noch, da war der König schon tot, in der . . .

Bayreuth: „Arpad Schmidhammers Kostümentwürfe für den Ring“, Ausstellung im Richard-Wagner-Museum

Er ist heute – zumal in Wagnerkreisen - weitgehend vergessen: Arpad Schmidhammer. Geboren wurde er am 12. Februar 1857 als ehelicher Sohn des Kunstmeisters Josef Schmidhammer und der Carolina geb. Lechner in Sankt Joachimsthal (eine Stadt in der Karlsbader Region in Tschechien.) und zwei Tage später römisch-katholisch auf den Namen Arpath Emil Schmidhammer getauft. Sein Künstlername als . . .