Musik- und Kongreßhalle Lübeck

Lübeck: „Schönberg / Ullmann / Brahms“, Philharmonisches Orchester unter Stefan Vladar

„Das Stück geht unter die Haut und am Ende hat man das Gefühl, man hat keine mehr“ – so umriß GMD Stefan Vladar in der Einführung zum 8 Symphoniekonzert in Lübeck am 2. Juni 2024 in der Lübecker Musik- und Kongreßhalle das nur siebenminütige Melodram „Ein Überlebender aus Warschau“ von Arnold Schoenberg. – Sieben Minuten traumatische Erinnerung, sieben Minuten blankes . . .

Lübeck, Konzert: „Mozart, Bruckner“, Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck unter Stefan Vladar

Wenn man ein Symphoniekonzert mit so bekannten Werken wie Mozarts letztem Klavierkonzert und Bruckners „Romantischer“ bestreitet, dann ist eines geboten: Frische in der Interpretation in flottem Tempo. Am verregneten ersten Maisonntag brachten GMD Stefan Vladar und das Philharmonische Orchester der Hansestadt Lübeck in der gut besuchten Musik- und Kongreßhalle die beiden Publikumslieblinge . . .

Lübeck, Konzert: „Peer Gynt“, Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck unter Hendrik Vestmann

Seien wir ehrlich – die meisten Stücke aus Edvard Griegs Bühnenmusik zu Henrik Ibsens dramatischem Gedicht kennt jeder nicht nur auswendig, sondern man hat sich an Vielem auch sattgehört. Von der Kaffeereklame aus den 70ern über Kinder-Märchenplatten bis zu zahlreichen Filmen – die Klänge aus der Halle des Bergkönigs oder der Morgenstimmung sind omnipräsent; letztere hört man mit an . . .

Lübeck, Konzert: „Tschaikowsky, Glière und Prokofjew“, NDR Elbphilharmonie Orchester unter Vasily Petrenko

Musik russischer Komponisten wird seit dem Angriffskrieg Rußlands auf die Ukraine häufig in Sippenhaft genommen, darunter die von Tschaikowsky, der sich aufgrund seiner Homosexualität im Putin-Reich verstecken müßte, oder die Prokofjews, der, wie Schostakowitsch und Chatschaturjan, in fast ständiger Todesangst vor dem Stalin-Terror lebte. Vasily Petrenko ist ein russischer Dirigent, der . . .

Lübeck: „Barber, Berger, Bartók“, Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck unter Stefan Vladar

Die Technik meinte es nicht gut mit dem 5. Symphoniekonzert in der Lübecker „Musik- und Kongreßhalle“ am 4. Februar. Zuerst streikte die Bühnenbeleuchtung, dann klingelte ein Handy kurz vor dem Beginn und GMD Stefan Vladar drehte sich mahnend zum Publikum. Danke! Plötzlich ertönte ein Pfeifen, evtl. von einer Rückkopplung, das über den ganzen ersten Teil des Konzerts zu hören war und . . .

Lübeck, Konzert: „Vieuxtemps, Chausson, Zemlinsky“, NDR Elbphilharmonie Orchester unter Ryan Bancroft

Die Programmhefte für diesen besonderen Konzertabend waren in Hamburg vergessen worden, aber wer brauchte die schon bei dieser Musik, die so für sich sprach – zumal mit einem Geiger, der als einzigen Programmpunkt Kadenzen spielen könnte und niemandem würde der Abend lang! – Mit zwei französischen Werken glänzt Joshua Bell und gleich mit Chaussons „Poème für Violine und . . .

Lübeck, Konzert: „Mahler, Schostakowitsch“, Viktoria Mullova

An musikalischen Glanzpunkten ist Lübeck in den vergangenen Jahren immer reicher geworden und das 4. Symphoniekonzert am 18. Dezember in der „Musik- und Kongreßhalle“ war ganz zweifellos einer davon. Die Hansestadt verfügt ja nicht nur über ein exzellentes Philharmonisches Orchester unter der Leitung von GMD Stefan Vladar, sondern lädt immer wieder Gäste der Weltspitze ein, diesmal die . . .

Lübeck, Konzert: „NDR Elbphilharmonie Orchester“ unter Herbert Blomstedt

Eine Frage vorweg: Warum war an einem solchen Konzertabend ein weit über die Region bekanntes Haus wie die Lübecker Musik- und Kongresshalle nicht komplett ausverkauft? Abgesehen vom schönen Sommerwetter (das hat man seit Wochen ohnehin täglich), gab es keinen Grund, diese Sternstunde nicht mitzuerleben: Herbert Blomstedt als „Legende“ zu bezeichnen, ist etwas abgedroschen (zumindest ist . . .

Lübeck, Konzert: „Russische Klassiker“, Rachmaninow, Tschaikowski

„Muß man nach solch einem Konzert ernsthaft die Frage stellen, ob man derzeit noch russische Musik spielen oder russische Künstler auftreten lassen dürfe?“ – das stellte nach der Live-Übertragung am 5. Februar 2023 Christiane Irrgang vom NDR in den Raum. Völlig richtig, gerade jetzt muss man denjenigen russischen Stimmen Gehör verschaffen, die stets unter dem System gelitten haben und . . .