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Freiburg: „The Rake’s Progress“, Igor Strawinsky

Die Premiere dieses Werkes wurde vom relativ zahlreich erschienenen Premierenpublikum mit lautstarkem, anhaltendem Applaus belohnt und die Künstler und Künstlerinnen damit gedankt. Und dies mit vollem Recht! Handelt es sich bei diesem Werk Strawinskis nicht um leichte Unterhaltung, sondern vor allem musikalisch um eher schwere Kost. Die thematische Anlehnung an Goethes Faust-Motive ist . . .

Hamburg, Ballett: „Jane Eyre“, Cathy Marston

Die international renommierte britische Choreografin Cathy Marston ist auch in Deutschland keine Unbekannte, wurde ihr biografisches Ballett The Cellist doch aus dem Royal Opera House London auch in die deutschen Kinos übertragen. 2016 gelangte beim Northern Ballet ihr Stück Jane Eyre nach dem berühmten Roman von Charlotte Brontë zur Uraufführung. Der große Erfolg weckte auch das Interesse . . .

Düsseldorf: „Septembersonate“, Manfred Trojahn

Uraufführungen neuer Opern sind immer etwas ganz Besonderes, denn in einer Spielzeit gibt es im ganzen Land nur wenige davon. Oft werden diese Auftragswerke zudem nur an wenigen Abenden gespielt, und so war es nicht verwunderlich, dass bei der Uraufführung der Septembersonate von Manfred Trojahn der eine oder andere Intendant im Publikum saß. Schließlich gehören Trojahns Opern zu den wenigen . . .

Wien: „La Finta Giardiniera“, Wolfgang Amadeus Mozart

Im Herbst 2010 erlebte diese neunte Oper des gerade einmal achtzehnjährigen Mozarts in der Regie von David Alden und René Jacobs am Pult des Freiburger Barockorchesters eine ungestrichene, grottenlangweilige Aufführung im Haupthaus des Theaters an der Wien. Die neue Direktion unter Stefan Herheim hat dazu gelernt, wenn man schon dieses Auftragswerk des Münchner Intendanten Joseph Anton von . . .

Berlin: „Lucia di Lammermoor“, Gaetano Donizetti

Hört oder liest man von einer zwar nicht Lucia , aber doch Lucie of Lammermoor und ausgerechnet von den Donizetti-Festspielen aus Bergamo mit Autowracks und Massenvergewaltigung, dann schaut man um so dankbarer auf den schönen Vorhang in der Deutschen Oper Berlin, auf den der inzwischen bereits vor einem Vierteljahrhundert verstorbene Filippo Sanjust einst eine durch den schottischen Nebel . . .