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Piacenza: „Der fliegende Holländer“, Richard Wagner

Lieber Opernfreund-Freund, – mehr als 180 Jahre hat es nun gedauert, bis das Teatro municipale di Piacenza den Mut aufbringt, dem heimischen Publikum Richard Wagners fliegenden Holländer vorzustellen. Das ist umso lobenswerter, da Wagners Werke auf den Bühnen südlich der Alpen nicht halb so präsent sind wie hierzulande. Die in Koproduktion mit dem Teatro Comunale Pavarotti-Freni di . . .

Bochum: „Fack Ju Göhte – Das Musical“, Simon Triebel, Nico Rebscher und Kevin Schroeder

Mit mehr als sieben Millionen Besuchern zählte die Filmkomödie Fack Ju Göhte im Kinowinter 2013/14 zu den erfolgreichsten Filmen der letzten Jahre. In den Hauptrollen waren damals Elyas M'Barek und Karoline Herfurth zu sehen. Aufgrund des großen Erfolgs bei Zuschauern und Kritikern folgten mehrere Filmfortsetzungen, bevor am 21. Januar 2018 im Münchner Werk 7 die Premiere der Musicaladaption . . .

Buchkritik: „Franz Lehárs Villa an der Traun“, Herta Neiß (Hg.)

Wo Welterfolge entstanden – Natürlich wandelt man in Bad Ischl zuerst auf den Spuren der Habsburger und der Monarchie. Aber zweiter Anziehungspunkt nach der Kaiservilla ist wohl Franz Lehár (1870-1948), der neben Johann Strauß bedeutendste und meist gespielte Operettenkomponist der Welt. Er hat die Villa in Ischl, die heute als Museum zugänglich ist, 1912 erworben, da war er 42 Jahre . . .

Köln: „Cain, overo il primo omicido“, Domenico Scarlatti

Regisseur Dietrich W. Hilsdorf war zur Premiere gekommen, um sich feiern zu lassen, und Intendant Hein Mulders zeigte sich stolz, dass sein Projekt, das Oratorium Cain, overo il primo omicido in szenischer Umsetzung, daß er am 25. Januar 2020 als Intendant in Essen im Aalto-Theater zur Aufführung gebracht hatte, auch in Köln ein Erfolg wurde. In einem durchdachten Bühnenbild von Dieter . . .

Paris: „Götterdämmerung“, Richard Wagner

Siegfried als Gabelfrühstück Hagens – Der neue Ring des Nibelungen von Richard Wagner an der Opéra national de Paris Bastille ging nun mit der Götterdämmerung zu Ende. Einer der Altmeister des Wagnerschen Regietheaters, Calixto Bieito, konnte nach den wenig überzeugenden Darbietungen von Rheingold, Walküre und Siegfried inszenatorisch keine neuen Akzente setzen. Es gab eher weiteren . . .

Zürich: „Aleko / Der geizige Ritter / Francesca da Rimini“, Sergei Rachmaninow

Eigentlich befinden wir uns ja nur im letzten der drei Einakter Sergei Rachmaninows in der Hölle, genauer im ersten und im zweiten Kreis von Dantes INFERNO, in welches Dante persönlich zusammen mit seinem Begleiter, dem römischen Dichter und Philosophen Vergil, hinabsteigt und dort auf Francesca da Rimini trifft, die zusammen mit ihrem Geliebten Paolo und ihrem Ehemann Lanciotto in diesen . . .