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Interview: Musicaldarsteller Thomas Hohler vor der NRW-Premiere von „Die Päpstin“

Am 23. Oktober 2026 feiert das Musical Die Päpstin im Oberhausener Metronom Theater Premiere und ist damit erstmals in NRW zu sehen. Das Erfolgsstück aus dem Hause spotlight musicals, das auf dem gleichnamigen Bestsellerroman von Donna W. Cross basiert, wurde seit seiner Uraufführung 2011 in Fulda bislang von über 800.000 Zuschauern besucht. Die Neuinszenierung von Regisseur Gil Mehmert, die . . .

Bücherecke: „Herbert von Karajan. Macht – Ohnmacht – Vermächtnis“, Wolfgang Rathert

Natürlich kommt auch Bayreuth drin vor. Die Bayreuther Festspiele waren zwar nur eine kurze Episode in Herbert von Karajans künstlerischem Leben, doch signifikant, verraten sie doch Wesentliches über seine unverwechselbare Art, Musik und Szene ineinander zu bringen. Dass und wie er in Bayreuth, konkret: an Wieland und Wolfgang Wagner scheiterte, hat erst kürzlich Stephan Mösch in Bayreuth . . .

Köln: „Der Rosenkavalier“, Richard Strauss (dritte Besprechung)

Am Ende fiel nicht nur der Vorhang, sondern auch ein dicker Stein vom Herzen Hein Mulders, als die Eröffnungspremiere der Kölner Oper nach fünf langen Stunden ohne weitere Pannen über die Bühne ging. „Wir mussten spielen“, bekannte der Intendant in einem kurzen Statement, auch wenn noch viele technische „Kinderkrankheiten“ zu korrigieren seien. In der Tat haben Probleme u.a. mit dem . . .

Buchbesprechung: „Es klang so alt und war doch so neu“, Stephan Mösch

Zugegeben: Die Zeiten sind vorbei, da es keine Literatur über den sog. Wagner-Gesang gab, zumindest keine Literatur in Buchform, doch von einer Schwemme an Aufsätzen und Artikeln kann keine Rede sein. In Steffen Prignitz’ Wagner-Bibliographie, die (fast) alle wissenschaftliche und halbwissenschaftliche Wagner-Literatur bis einschließlich 2013 auflistet, taucht der Begriff, was sinnvoll ist, . . .

Dresden, Konzert: „Kancheli, Sibelius, Felix Mendelssohn Bartholdy“, Dalia Stasevska & Dresdner Philharmonie

Zur großen Freude des Publikums ist Lisa Batiashvili heute mit dem zweiten Konzertprogramm ihrer Georgian Spotlights noch einmalim Dresdner Kulturpalast zu erleben. Nach der in Dresden umjubelten musikalisch – visuellen Show City Lights – Follow Your Dreams präsentiert sie, mit den Philharmonikern zurückgekehrt von einem begeistert aufgenommenen Gastspiel beim Bonner Beethovenfest 2026, . . .

Köln: „Der Rosenkavalier“, Richard Strauss (zweite Besprechung)

In der Kölner Oper sah ich noch Wieland-Wagner-Inszenierungen, den Ponnelleschen Mozart-Zyklus mit Margaret Price und Birgit Fassbaender, Theo Adam als Hans Sachs, René Kollo als Stolzing und sogar die große Birgit Nilsson als Brünnhilde. Auch die stilgenauen Hampe-Inszenierungen vergisst man nicht. Es war ein bedeutendes Opernhaus, bevor es geschlossen wurde. Die Oper (der Nachkriegsbau von . . .

Berlin: „La Vestale“, Gaspare Spontini

La Vestale (Tragédie lyrique in drei  Akten mit einem Libretto von Victor-Joseph Étienne de Jouy) bescherte Gaspare Spontini 1807 im napoleonischen Paris den bis dahin größten Erfolg seines Lebens. Von 1820 bis 1841 leitete er als Preußischer Generalmusikdirektor die Königliche Oper in Berlin. Das Werk wurde eine der erfolgreichsten Opern des 19. Jahrhunderts. Seine Musik beeinflusste . . .

Hamburg, Konzert: „Dvořák, Strauss“, Truls Mørk und das Philharmonische Staatsorchester unter Bertrand de Billy

Zwei Liebeserklärungen an die eigene Heimat, von einem Böhmen und einem Bayern, erklangen am 27. September 2026 im Großen Saal der Hamburger Elbphilharmonie. Aufgeführt von einem Schweizer Dirigenten, einem norwegischen Cellisten und einem norddeutschen Orchester – gesamteuropäischer ging es wohl kaum. Was den emotionalen Ausdruck anging, war das Ergebnis ausgesprochen unterschiedlich. . . .