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Radebeul, Konzert: „Schostakowitsch, Borodin, Arensky“, Albrecht Menzel und Freunde

Das inzwischen zur Tradition entwickelte Musikfestival Radebeul „Albrecht Menzel und Friends“ begann seine Saison 2026 mit erlesener Kammermusik am 22. August 2026. Die privat organisierte und ausschließlich mit Spenden und Ticketverkäufen finanzierte Konzertreihe nutzt aufgelassene und vor dem Verfall gerettete Industriedenkmale sowie Räumlichkeiten traditioneller Weingüter für seine . . .

Harztheater: Nur Top – „Höhepunkt der Saison 2025/26“

Der letzte Nachtrag zu den Einzelbilanzen fällt aus dem Rahmen, weil er keine Bilanz im eigentlichen Sinne ist, sondern die Anerkennung für die Leistungsfähigkeit eines kleinen Theaters zum Ausdruck bringt. Unser Autor schreibt dazu: "Aus verschiedenen Gründen konnten wir im Harztheater diesmal „nur“ Die Walküre besprechen, sodass der Rückblick sehr einseitig ausgefallen ist." Wir . . .

Lübeck, Konzert: „Mendelssohn, Glière, Pettersson“, Kungliga Filharmoniska Orkestern Stockholm unter Ryan Bancroft

Endlich Pettersson! Liebhaber der viel zu selten aufgeführten Werke des schwermütigen Komponisten hatten schon monatelang auf das SHMF-Konzert am 23. August 2026 in der Lübecker Musik- und Kongreßhalle hingefiebert. Für einige war dieses Konzert der Höhepunkt des diesjährigen Festivals. Zuvor gab es allerdings unproblematischen Mendelssohn und harfenglitzernden Glière. – Wenn sich . . .

Bayreuther Festspiele: Tops und Flops – „Bilanz der Saison 2026“

Beste Produktion (Gesamtleistung): – Der Ring des Nibelungen in der Regie von Kurator Marcus Lobbes und Nils Corte mit einem KI-Konzept (Künstliche Intelligenz). – Dieser Übergangs-Ring ist nicht mit einer normal programmierten Ring-Produktion in Bayreuth zu vergleichen. Da der V. Schwarz-Ring im fünften Jahr nicht mehr präsentierbar war, musste für das Jubiläumsjahr eine nur . . .

Ruhrtriennale: „Rebel Rebel“, Ivo Van Hove / „Emily – No Prisoner Be“, Kevin Puts / „RI TE“, Marlene Monteiro Freitas und Israel Galván

Die Tage, in denen die Ruhrtriennale mit extrem aufwändigen und entsprechend selten zu sehenden Werken des modernen Musiktheaters nachhaltige Akzente setzte, sind vorbei. Gedacht sei etwa an Messiaens Saint François d’Assise 2003 unter dem ersten Intendanten Gerard Mortier oder unter seinen ebenfalls musikaffinen Nachfolgern Jürgen Flimm, Willy Decker und Heiner Goebbels mit Meilensteinen . . .

Lübeck: Tops und Flops – „Bilanz der Saison 2025/26“

Der zweite Nachtrag zu den Einzelbilanzen blickt zurück auf die Saison am Theater Lübeck. – Beste Produktion (Gesamtleistung): – Alban Bergs Wozzeck in der Regie von Brigitte Fassbaender. Ein packendes Psychodrama mit beeindruckenden Leistungen aller Mitwirkenden. – Größte Enttäuschung: – Die Nicht-Wiederaufnahme von Strauss' Rosenkavalier (Regie: Michael Wallner) . . .

Hamburg, Konzert: „Wagner, Stenhammar“, Kungliga Hovkapellet Stockholm unter Alan Gilbert

So etwas wie einen Schnelldurchlauf durch Wagner-Opern boten Alan Gilbert und die Kungliga Hovkapellet Stockholm mit Catherine Foster am 18. August 2026 im Großen Saal der Hamburger Elbphilharmonie. Für Liebhaber, die nicht nach Bayreuth konnten, war dieses Konzert im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals 2026 ein kleiner Ausgleich, und für diejenigen, die gerade erst vom Grünen . . .

Salzburg: „Verdi: Requiem“, Wiener Philharmoniker unter Riccardo Muti

Die Wiener Philharmoniker sind das Orchester seines Lebens, das Verdi-Requiem ist das Stück seines Lebens. Kein Zweiter durchdringt das Verdi-Requiem so tief wie Riccardo Muti. Das Stück, das er in Salzburg mehrfach dirigierte, vormals zuletzt 2019, ist Teil seiner DNA. – Nun aber ließ der Maestro verlauten, nach den Aufführungen in Salzburg würde er das Werk nicht mehr dirigieren. Am . . .

Heldritt: „Die Csárdásfürstin“, Emmerich Kálmán

Wieder mit vielen Musikfreunden nach Heldritt in die Sommeroperette gefahren, um eine der schönsten Operetten der sogenannten Silbernen Operettenära, die wunderschöne Csárdásfürstin des ungarischen Erfolgskomponisten Emmerich Kálmán zu erleben. Es ist mit das bekannteste und erfolgreichste Stück neben Gräfin Mariza und Die Zirkusprinzessin, insgesamt hat er 21 Operetten geschrieben. . . .

Bilanz extra: Anmerkungen zur „Saison 2025/26“ in Nordrhein-Westfalen

Opernlandschaft Nordrhein-Westfalen: – Wenn man das Glück hat, in der dichtesten Opernlandschaft Deutschlands, Europas und der Welt zu leben, kann man nur dankbar sein. Zumal bei 33 besuchten Aufführungen nur ein kleiner Ausschnitt des reichen Angebotes erlebt werden konnte. Von diesen wiederum fanden 20 eine Besprechung im Opernfreund. Und weil wir gerade bei Zahlen sind, noch etwas . . .