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Mailand: Tops und Flops – „Bilanz der Saison 2025/26“

Auch in diesem Jahr haben wir unsere Kritiker wieder gebeten, eine persönliche Bilanz zur zurückliegenden Saison zu ziehen. Wieder gilt: Ein „Opernhaus des Jahres“ können wir nicht küren. Unsere Kritiker kommen zwar viel herum. Aber den Anspruch, einen repräsentativen Überblick über die Musiktheater im deutschsprachigen Raum zu haben, wird keine Einzelperson erheben können. Die . . .

Bayreuth: „Siegfried“ und „Götterdämmerung“ – Schlussbilanz des zweiten Zyklus

In Bayreuth ist man nie vor Überraschungen gefeit. Erstmals seit über 40 Jahren habe ich es an diesem Ort erlebt, dass zweimal während einer Aufführung ein bimmelndes Handy störte, einmal dicht am Ohr unangenehm schrill. Die an anderen Opernhäusern verbreitete Ansage, die Mobiltelefone auszustellen, gibt es in Bayreuth (noch) nicht, bislang galt es als selbstverständlich, dass an diesem . . .

Innsbruck: „Il pomo d’oro“, Pietro Antonio Cesti

Es ist das längste, alle Dimensionen sprengende Werk des Musiktheaters: Il pomo d’oro – „Der goldene Apfel“ von Pietro Antonio Cesti. Mehr als acht Stunden dauerte es und wurde nur ein einziges Mal aufgeführt, 1668 in Innsbruck, am Hofe Kaiser Leopolds. Es handelt sich um ein beispielloses theatralischen Fest in fünf Akten mit Prolog mit mehr als vierzig verschiedenen Figuren – . . .

Zürich: Tops und Flops – „Bilanz der Saison 2025/26“

Auch in diesem Jahr haben wir unsere Kritiker wieder gebeten, eine persönliche Bilanz zur zurückliegenden Saison zu ziehen. Wieder gilt: Ein „Opernhaus des Jahres“ können wir nicht küren. Unsere Kritiker kommen zwar viel herum. Aber den Anspruch, einen repräsentativen Überblick über die Musiktheater im deutschsprachigen Raum zu haben, wird keine Einzelperson erheben können. Die . . .

Bayreuth: „Götterdämmerung“, Richard Wagner (zweiter Zyklus)

Wie im Fußballstadion klingt das Gegröle eines Teils des Publikums, kaum dass der letzte Ton verklungen ist. Wie unsensibel und rücksichtslos muss man sein, dass man nach diesem musikalischen Wunder nicht wenigstens einmal durchatmen und die Musik einige Sekunden nachklingen lassen kann? Oder es wenigstens anderen zu gestatten. Erschreckend! Letztendlich treffen diese Buhrufe das Orchester im . . .

Frankfurt: Tops und Flops – „Bilanz der Saison 2025/26“

Auch in diesem Jahr haben wir unsere Kritiker wieder gebeten, eine persönliche Bilanz zur zurückliegenden Saison zu ziehen. Wieder gilt: Ein „Opernhaus des Jahres“ können wir nicht küren. Unsere Kritiker kommen zwar viel herum. Aber den Anspruch, einen repräsentativen Überblick über die Musiktheater im deutschsprachigen Raum zu haben, wird keine Einzelperson erheben können. Die . . .

Salzburg: „Saint François d’Assise“, Olivier Messiaen

Der leibliche Mensch in der radikalen Nachfolge der Liebe – Ungewohnt erscheint die Felsenreitschule, wenn der breite Bühnenraum von einem dicken grauen Vorhang verhüllt ist. Auf diesem befinden sich zwei Linien, eine vertikale und, mit etwas Abstand rechts daneben, eine horizontale. Zuerst schenkt man diesen ominösen Strichen keine weitere Beachtung, doch dann regt sich ein Gedanke: es . . .

Essen: Tops und Flops – „Bilanz der Saison 2025/26“

Auch in diesem Jahr haben wir unsere Kritiker wieder gebeten, eine persönliche Bilanz zur zurückliegenden Saison zu ziehen. Wieder gilt: Ein „Opernhaus des Jahres“ können wir nicht küren. Unsere Kritiker kommen zwar viel herum. Aber den Anspruch, einen repräsentativen Überblick über die Musiktheater im deutschsprachigen Raum zu haben, wird keine Einzelperson erheben können. Die . . .

Salzburg: „Ariadne auf Naxos“, Richard Strauss

An sich wäre das Grundkonzept nicht schlecht: Mit Blick auf die reichsten Männer der Welt, die nicht nur auf der Erde ihren absurden Ideen einer nur für die elitärste Elite zugänglichen, nach den eigenen Wünschen gestalteten Welt nachgehen, sondern gar vom Leben auf dem Mars träumen, ist es nicht weit hergeholt, eine Verbindung zu der Ausgangslage des Vorspiels der Oper in der Oper . . .

Bayreuth: „Siegfried“, Richard Wagner (zweiter Zyklus)

Über die KI-Projektionen ist mittlerweile genug gesagt worden, deshalb sei nur erwähnt, dass es beim schlechten Gesamteindruck des Konzeptes bleibt. Und auch wenn einige Projektionen geradezu magische Räume erschaffen, mitunter sogar zur richtigen Zeit, bleibt der überwiegende Teil so diffus, nichtssagend und fehlgeleitet, dass man am besten einfach nicht hinsieht. Aber dann wird im Siegfried . . .

Martina Franca: „Il schiavo di sua moglie“, Francesco Provenzale / „Carmen“, Georges Bizet / „Pulcinella“, Igor Strawinsky / „La favola di Orfeo“, Alfredo Casella

Auch heuer wieder haben Festivalleiterin Silvia Colasanti und Musikdirektor Fabio Luisi ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das vom 17. bis zum 20. Jahrhundert reichte. – „Il schiavo di sua moglie”, Francesco Provenzale – Francesco Provenzale (Neapel 1632 - ebd. 1704) wird insofern als Vater der neapolitanischen Oper betrachtet, als er in Venedig bereits bekannte . . .

Pionteks Bayreuth „Magische Musiken“, Turkish National Youth Philharmonic Orchestra

Die Türken kommen! Das war einmal ein Schlacht- und Angstruf, doch nachdem die „Gastarbeiter“, wie sie in den 60er und 70er-Jahren genannt wurden, sich hier ansiedelten, hat er seinen bösen Charakter verloren. Wenn zudem noch ca. 70 (in Worten: Siebzig) junge Leute in den Europasaal einmarschieren, um nicht das Abendland zu erobern, sondern die Musik ihrer Heimat und die von noch ganz . . .

Wiesbaden: Tops und Flops – „Bilanz der Saison 2025/26“

Auch in diesem Jahr haben wir unsere Kritiker wieder gebeten, eine persönliche Bilanz zur zurückliegenden Saison zu ziehen. Wieder gilt: Ein „Opernhaus des Jahres“ können wir nicht küren. Unsere Kritiker kommen zwar viel herum. Aber den Anspruch, einen repräsentativen Überblick über die Musiktheater im deutschsprachigen Raum zu haben, wird keine Einzelperson erheben können. Die . . .

Pionteks Bayreuth: „Wagner, Dom Pedro II. und Liszt“

„Brazil is a very magic land“, sagt Cristiano Melli. Es passt zum Thema: Richard Wagner, Dom Pedro II and a tropical „Tristan and Isolde“. – Was tropisch an Tristan und Isolde ist – oder vielleicht sein sollte -, weiß man, wenn man sich etwas intensiver mit Wagners Beziehung zu Kaiser Dom Pedro II. befasst, von der einige Briefe und spätere Erinnerungen des Komponisten zeugen, . . .