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Düsseldorf, Ballett: „Forsythe / Eyal“, William Forsythe, Sharon Eyal

Mit William Forsythe und Sharon Eyal stehen zwei große Namen der Ballettwelt im Titel des neuen Ballettabends des Ballett am Rhein. Die von Forsythe 1987 für das Ballet de l'Opéra de Paris entwickelte Choreografie In the Middle, Somewhat Elevated und Strong von Sharon Eyal, uraufgeführt am 8. Dezember 2019 in der Berliner Staatsoper Unter den Linden, bilden nicht zuletzt auch durch die . . .

Berlin: „Der fliegende Holländer“, Richard Wagner

Wagners Oper als politisch-verquastes Musiktheater um Israel, Holocaust und Deutschlands Schuld – Nach mehreren nicht eben erfolgreichen Neuinszenierungen des Fliegenden Holländers hat man für die jüngste Produktion von Richard Wagners abgründiger Romantischer Oper an der Deutschen Oper Berlin den Schweizer Theaterregisseur Milo Rau engagiert, der für seine politischen, bisweilen . . .

Lüttich: „L’heure espagnole“ /„L’enfant et les sortilèges“, Maurice Ravel

Lieber Opernfreund-Freund, – mit Ravel im Doppelpack beschenkt die Opéra Royal de Wallonie-Liège seit gestern ihre Besucher. Der turbulenten Komödie L’heure espagnole (Die spanische Stunde) stellt die Produktion die tiefgründige Geschichte vom Kind und dem Zauberspuk (L’enfant et les sortilèges) zur Seite. Regisseur Jean-Louis Grinda und dem spielfreudigen Ensemble gelingt damit . . .

Buchkritik: „50 Jahre gelebte Opernfreundschaft“, Jahrbuch der Wiener Staatsoper

Es gibt es glücklicherweise alle Jahre wieder, das Jahrbuch der Opernfreunde, aber nicht alle Jahre feiert man das Jubiläum eines halben Jahrhunderts: „50 Jahre gelebte Opernfreundschaft“ ist folglich der diesjährige Band (in Himmelblau, diesmal kein Sängerbild am Titel) benannt. Und diese Bücher sind wichtig, denn es gibt sonst keine jährliche Dokumentation über die Arbeit der Wiener . . .

Bremen: „Der Räuber Hotzenplotz“, Sebastian Schwab

Bereits bei der Uraufführung 2023 in Stuttgart war die Oper Der Räuber Hotzenplotz von Sebastian Schwab ein großer Erfolg und war auch in der letzten Spielzeit dort noch zu sehen. Sie beruht auf dem gleichnamigen Kinderbuch-Klassiker von Otfried Preußler. Schwab und seine Librettistin Elena Tzavara haben die Vorlage ziemlich genau eins zu eins in ihrer Familienoper, wie sie sie nennen, . . .

Zürich, Konzert: „Wagner, Brahms“, Tonhalle-Orchester unter Nathalie Stutzmann

Teils mit mildem Blick, teils nachdenklich oder leicht distanziert blicken sie auf das Publikum hernieder: Gemeint sind die Komponisten Bach, Händel, Gluck, Haydn und Mozart auf der rechten und Beethoven, eingerahmt von Wagner und Brahms, auf der linken Seite im Komponistenhimmel des Deckenfreskos im grossen Saal der Tonhalle Zürich. Die Werke zweier von ihnen, nämlich von Richard Wagner und . . .

Wuppertal, Konzert: „Hesse, Schostakowitsch, Mozart“

Täglich werden heutzutage knapp 100000 Musiktitel auf Streaming- Plattformen hochgeladen. Musik wird nahezu ununterbrochen konsumiert. Da ist ein Kammerkonzert, wie das zweite des Sinfonieorchesters Wuppertals im Mendelssohn- Saal der Historischen Stadthalle daselbst, ein kulturelles Ereignis der Sonderklasse. Rund 300 Zuhörer:Innen kamen zur Wuppertaler Erstaufführung des Klarinettenquintetts . . .

Prag: „Pelléas et Mélisande“, Claude Debussy

Claude Debussys einzige vollendete Oper Pelléas et Mélisande gehört wohl zu den faszinierendsten Werken der Opernliteratur, und dies nicht nur wegen der neuen Wege, die Debussy im musikdramatischen Bereich hinsichtlich der Orchesterbehandlung, der Komposition der Gesangsstimmen und der Verwendung atmosphärisch-assoziativer Klänge, die dort weiterführen, wo Worte nichts mehr auszudrücken . . .

Bremerhaven: „Die verkaufte Braut“, Bedřich Smetana

Die verkaufte Braut ist die erfolgreichste Oper des tschechischen Komponisten Bedřich Smetana. Eigentlich spielt sie in einem böhmischen Dorf. Weil aber die Stadt Bremerhaven im nächsten Jahr ihr 200jähriges Gründungsjubiläum feiert, verlegte Regisseur Sebastian Kranner die Handlung nach Bremerhaven. „Wir nehmen das Jubiläum der Stadt auf und ziehen einen historischen Bogen über 200 . . .