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Dresden, Konzert: „Kancheli, Sibelius, Felix Mendelssohn Bartholdy“, Dalia Stasevska & Dresdner Philharmonie

Zur großen Freude des Publikums ist Lisa Batiashvili heute mit dem zweiten Konzertprogramm ihrer Georgian Spotlights noch einmalim Dresdner Kulturpalast zu erleben. Nach der in Dresden umjubelten musikalisch – visuellen Show City Lights – Follow Your Dreams präsentiert sie, mit den Philharmonikern zurückgekehrt von einem begeistert aufgenommenen Gastspiel beim Bonner Beethovenfest 2026, . . .

Köln: „Der Rosenkavalier“, Richard Strauss (zweite Besprechung)

In der Kölner Oper sah ich noch Wieland-Wagner-Inszenierungen, den Ponnelleschen Mozart-Zyklus mit Margaret Price und Birgit Fassbaender, Theo Adam als Hans Sachs, René Kollo als Stolzing und sogar die große Birgit Nilsson als Brünnhilde. Auch die stilgenauen Hampe-Inszenierungen vergisst man nicht. Es war ein bedeutendes Opernhaus, bevor es geschlossen wurde. Die Oper (der Nachkriegsbau von . . .

Berlin: „La Vestale“, Gaspare Spontini

La Vestale (Tragédie lyrique in drei  Akten mit einem Libretto von Victor-Joseph Étienne de Jouy) bescherte Gaspare Spontini 1807 im napoleonischen Paris den bis dahin größten Erfolg seines Lebens. Von 1820 bis 1841 leitete er als Preußischer Generalmusikdirektor die Königliche Oper in Berlin. Das Werk wurde eine der erfolgreichsten Opern des 19. Jahrhunderts. Seine Musik beeinflusste . . .

Hamburg, Konzert: „Dvořák, Strauss“, Truls Mørk und das Philharmonische Staatsorchester unter Bertrand de Billy

Zwei Liebeserklärungen an die eigene Heimat, von einem Böhmen und einem Bayern, erklangen am 27. September 2026 im Großen Saal der Hamburger Elbphilharmonie. Aufgeführt von einem Schweizer Dirigenten, einem norwegischen Cellisten und einem norddeutschen Orchester – gesamteuropäischer ging es wohl kaum. Was den emotionalen Ausdruck anging, war das Ergebnis ausgesprochen unterschiedlich. . . .

Gießen: „Maria de Rudenz“, Gaetano Donizetti

Lieber Opernfreund-Freund, – die deutsche Erstaufführung einer Donizetti-Oper fast 190 Jahre nach deren Entstehung beschert das Stadttheater Gießen den Besuchern am vergangenen Wochenende. Die blutrünstige Geschichte der von Rachegedanken getriebenen Maria de Rudenz begeistert das Publikum im ausverkauften Haus und stellt dabei die Leistungsfähigkeit auch kleinerer Bühnen unter . . .

Zürich: „Die Zauberflöte“, Wolfgang Amadeus Mozart

Die Zauberflöte, unter deren Schutz das Paar durch alle Wasser- und Feuergefahren „wandelnd“ ins Eingeweihten-Leben schreitet, stammt aus dem „Reich der Nacht“; sie wird – einst vom Partner der Königin der Nacht geschnitzt – dem Tamino gleich am Beginn der Oper von deren drei Damen überreicht. Dies ist mir – neben etwas Beziehungswissen – einer der wenigen Hinweise auf . . .

Berlin: „Mittwoch aus Licht“, Karlheinz Stockhausen

Ein Geständnis gleich zu Beginn: Ich bin kein Stockhausen-Jünger. Das müßte man aber sein, um den sieben Opern-Machwerken seines Zyklus Licht etwas abgewinnen zu können. Alle Nicht-Jünger schauen und hören sich das an, weil sie neugierig sind, was es etwa in Mittwoch mit diesem "Helikopter-Streichquartett" denn so auf sich hat, und weil Stockhausen eben zu den ganz großen Namen der . . .

Frankfurt: „Mazeppa“, Peter Tschaikowsky

Vielleicht sollte man sich vom Begriff des „Regietheaters“ – jedenfalls als Kampfbegriff – verabschieden. Für all die damit gemeinhin verbundenen Werkzeuge und Kniffe – etwa eine bebilderte Ouvertüre, die Verdopplung von Figuren, die Nutzung von Live-Kameras und vieles mehr – gilt ganz banal: Es kommt eben darauf an, wie und wofür man es einsetzt. Und was sollte auch das Gegenteil . . .