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Detmold: „Alcina“, Georg Friedrich Händel

Alcina gehört zu Händels beliebtesten Opern und ist damit ein Grund für das Landestheater Detmold, die Saison musiktheatralisch abzuschließen, zumal Barockes dort schon länger nicht zu sehen und zu hören war. Liebe, Leidenschaft, Missverständnisse, Rachegelüste und ehrliche Gefühle innerhalb eines spannenden Beziehungsgeflechts hat Händel in ebenso einfühlsame wie mitreißende Musik . . .

Mönchengladbach: „Der Bajazzo“, Ruggero Leoncavallo (zweite Besprechung)

Oftmals wird Ruggero Leoncavallos Oper Pagliacci im Rahmen eines Doppelabends mit Pietro Mascagnis Cavalleria rusticana aufgeführt. Das Theater Krefeld-Mönchengladbach hat sich jedoch bewusst dafür entschieden, die Oper, die hierzulande auch als Der Bajazzo bekannt ist, für sich allein stehen zu lassen. Mit einer Aufführungsdauer von rund 85 Minuten ohne Pause sollen auf diesem Wege auch . . .

Mönchengladbach: „Der Bajazzo“, Ruggero Leoncavallo

Die letzte Opern-Premiere des Theaters Krefeld/Mönchengladbach in dieser Saison im wahrscheinlich schönsten Opernhaus von NRW, welches ich als Kleinod bezeichne, wurde zu einem absoluten Saisonhöhepunkt - leider nicht ausverkauft. Dabei war die Premiere fußball- und publikumsfreundlich günstig auf 16 h angesetzt. Danke. – Warum Kleinod? Das wunderbare Haus hat nicht nur eine . . .

Hannover: „Il Trovatore“, Giuseppe Verdi

In Verdis Il Trovatore bildet der Bürgerkrieg lediglich den Hintergrund für die Auseinandersetzungen der vier Hauptfiguren und deren seelischen Zustände. Dies hat der Regisseur Wolfgang Nägele in seiner Neuinszenierung in Hannover auch zu zeigen versucht. Dabei wird aber das bedrückende gesellschaftliche Umfeld, verlegt in die Moderne, beinahe zu deutlich. Das fängt schon damit an, dass . . .

Frankfurt: „Der Triumph von Zeit und Erkenntnis“, Georg Friedrich Händel

Händels Triumph in Frankfurt am Main – Im Bockenheimer Depot, einem ehemaligen Betriebshof und ehemalige Hauptwerkstatt der Straßenbahn Frankfurt am Main aus dem Jahr 1900, eine bemerkenswerte hölzerne Halle, sie ist eine fabelhafte Alterativ-Spielstätte des Frankfurter Opernhauses, fand am 13. Juni eine besonderen Händel-Produktion statt. Simone Di Felice, seit 2017/18 Kapellmeister . . .