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Berlin, Ballett: „Fearful Symmetries“

Double-Bill: Neoklassisch und zeitgenössisch – Der neue Abend des Staatsballetts ist ein kontrastreicher Zweiteiler mit dem Titel Fearful Symmetries. Dieser bezieht sich auf die gleichnamige Komposition von John Adams, welche 1988 in New York uraufgeführt wurde. Christian Spucks Choreografie des Konzertstücks wird nach der Pause gezeigt, zuvor gibt es mit Bizets Symphony in C ein Juwel . . .

Hof: „Giulietta e Romeo“, Riccardo Zandonai (zweite Besprechung)

Am Abend versagte nicht nur die Dose ihren Dienst, mit der man „Morte ai Montecchi – Vendetta“ auf die Wände sprühen wollte. Oder anders begonnen: Was zeichnet ein sogenanntes „Provinztheater“ aus? Dass es, obwohl das angesetzte Werk das Gegenteil von Repertoire ist, möglich ist, den Ausfall einer der beiden Haupt- und einer wichtigen Nebenrolle mit Hilfe eigener Kräfte und eines . . .

Wuppertal: „Der Florentiner Hut“, Nino Rota

Als Filmkomponist ist Giovanni Nino Rota (geb. 1911, gest. 1979) weltbekannt für Filme von Frederico Fellini und Luchino Visconti. Für seine Musik zu Der Pate erhielt er 1975 gar einen Oscar. Rund 150 Filmmusiken hat er komponiert, aber doch auch 10 Opern, drei Sinfonien, Konzerte für Violoncello, Klavierkonzerte, ein Harfenkonzert und anderes mehr. Seine Oper Der Florentiner Hut hat er 1945 . . .

Berlin: „Götterdämmerung“, Richard Wagner

Beginnen wir heute mit dem Orchester und seinem Chefdirigenten. Mit der Aufführung der Götterdämmerung wurde Donald Runnicles offiziell als Generalmusikdirektor verabschiedet. Als er sein Amt 2009 antrat, befand sich das Orchester in einem desolaten Zustand. Es war finanziell gegenüber den anderen beiden Opernorchestern der Stadt benachteiligt. Die schlechtere Bezahlung spiegelte sich in der . . .

Pionteks Bayreuth: „Orpheus und Eurydike“, Christoph Willibald Gluck

Bewahren Sie die Fassung! Den Satz möchte man denen zurufen, die am Abend meinen (meinen ist in Kunstdingen nicht verboten), dass die Instrumente „zu historisch“ seien. – Man kann, ja muss man da widersprechen, denn die Fassung von Christoph Willibald populärster Oper, die die Intendanz der Gluck-Festspiele in das Markgräfliche Opernhaus gebracht hat, ist zwar, soweit es die Folge . . .

CD: „Der Ring des Nibelungen“, Dallas Symphony Orchestra unter Fabio Luisi

Bei dem Label Delos ist eine neue Live-Aufnahme von Wagners großangelegter Tetralogie Der Ring des Nibelungen auf CD erschienen. Mitgeschnitten wurden im Jahre 2024 mehrere Konzerte im Morton H. Meyerson Symphony Center in Dallas. Mit dieser Aufnahme wird gleich zwei Jubiläen nachhaltig Rechnung getragen: Zum einen dem 125jährigen Bestehen des Dallas Symphonie Orchestras, zum anderen der . . .

Wien, Konzert: „Wagner, Sains-Saëns, Debussy“. Sächsische Staatskapelle unter Daniele Gatti

Wien ist eine Wagner-Stadt. Hier versuchte Richard Wagner den Tristan an der Hofoper uraufführen zu lassen, hier wohnte er, ein wenig an den Meistersingern komponierend, ein Jahr lang, und hier fand er seine Bayreuther Brünnhilde Amalie Materna, auch, mit Antonie Amann, eine reizende „kleine“ Walküre (wohnhaft Papagenogasse 25) – und den Bayreuther Ring-Dirigenten Hans Richter. Man . . .