Nachruf: „Weltreisende in Sachen Strauss“ – zum Tod von Felicity Lott

Sie war eine der eindrucksvollsten, präzisesten, warmherzigsten und berührendsten Sängerinnen, die ich je erlebte. Sie war ganz Dame (privat aber ganz unkompliziert) und doch voller Ironie und Witz. Sie sprach perfekt Französisch. Ihr Wortbehandlung war, was sie auch sang, perfekt. Vor zehn Tagen ist sie von uns gegangen. Sie sang mit der Seele, „canto espressivo“, wie die Italiener sagen. Ihre Töne, aber auch ihre Darstellungsgröße werde ich nie vergessen.

Ich sah sie in allen großen Strauss-Partien in Berlin und Dresden, aber auch als unvergessliche „Grand Duchesse de Gerolstein“ in Paris, wo sie unter Marc Minkowski die Urfassung des Stücks aus der Taufe hob. Zu recht hat Minkowski gesagt, sie habe künstlerischen Adel.

In Wikipedia liest man alle wesentlichen Fakten: „Eigentlich wollte Felicity Lott Dolmetscherin werden, nahm jedoch schon im Alter von 12 Jahren Gesangsunterricht und entschied sich, mittlerweile in Grenoble, nach London zurückzugehen und Gesang zu studieren. Ihr Studium absolvierte sie an der Royal Academy of Music von 1969 bis 1973. Zwei Jahre später debütierte sie an der English National Opera als Pamina in Mozarts Zauberflöte. Ihre Karriere brachte die Sopranistin an alle großen Opernhäuser der Welt, eine ihrer Paraderollen wurde dabei die Marschallin in Richard Strauss’ Der Rosenkavalier. Auch im Lied- und Konzertbereich war sie eine der führenden Sängerinnen ihrer Generation und arbeitete mit allen wichtigen Dirigenten zusammen. Felicity Lott wurde mit zahlreichen Ehrendoktortiteln ausgezeichnet. 1990 wurde sie von der französischen Regierung zum Officier dans l’Ordre des Arts et des Lettres und 2001 zum Ritter der französischen Ehrenlegion ernannt. 1996 wurde sie von Königin Elisabeth II. zur Dame Commander of the Order of the British Empire ernannt. Seit dem Jahr 2003 war sie zudem Bayerische Kammersängerin. Lott war mit dem britischen Schauspieler Gabriel Woolf verheiratet. Sie lebten in der südenglischen Grafschaft Sussex. Sie starb am Krebs am 15. Mai 2026.“

Ein paar Worte noch zu ihrer Biografie und Karriere: Felicity Lott, geboren 1947 im britischen Cheltenham, gehört zu jenem Typ von Sängerin, der sich auf ein schmales Repertoire beschränkt. In ihrem Falle sind es im Wesentlichen die Mozart- und Strauss-Partien, mit denen die Künstlerin auf den großen Bühnen der Welt brillierte. Felicity Lott, die beim Glyndebourne-Festival mit der Capriccio-Gräfin erstes Aufsehen erregte, zählte zu den gefragtesten Strauss-Sängerinnen im internationalen Operngeschäft. Ihre große Ausstrahlung auf der Bühne und ihre ideale Strauss-Stimme hatten dazu geführt, dass sie in ihren letzten aktiven Jahren fast ausschließlich die Strauss-Partien der Marschallin, der Capriccio-Gräfin, der Arabella und der Christine in Intermezzo sang, ob in Londons Covent Garden, an der New Yorker Met, in der Mailänder Scala oder in Dresdens Semperoper, an den Staatsopern von Wien oder München. Sie war eine Weltreisende in Sachen Richard Strauss. Aber auch Britten Poulenc und Offenbach gehört zu ihrem Repertoire.

In mein Buch „Mythos Primadonna“ habe ich das folgende Interview aufgenommen, das ich Mitte der Neunzigerjahre mit ihr geführt habe:

Frau Lott, Sie sind vor einigen Jahren wie ein Stern vom Himmel gefallen als neue Strauss-Interpretin und haben mit Strauss-Partien Furore gemacht an allen großen Opernhäusern der alten wie der neuen Welt. War das von Anfang an Ihr Anliegen, einmal Strauss zu singen?

Nein, das hat sich eigentlich zufällig so entwickelt. Ich habe allerdings immer schon gerne Lieder gesungen und hatte immer eine Schwäche für Opern, in denen mehr Lieder als Arien gesungen werden. Dass ich mit Strauss auf mich aufmerksam machte, hat mit dem Glyndebourne Festival zu tun. Nach meinem Musikstudium wollte ich unbedingt nach Glyndebourne. Ich habe dreimal dort vorgesungen, um in den Chor aufgenommen zu werden. Beim dritten Mal boten sie mir die Partie der „Capriccio“-Gräfin für eine Tournee-Produktion an, das war 1976. Und das war meine erste durchschlagende Partie. Ich hatte davor eigentlich nur Fiordiligi, Dorabella, Pamina und die Gräfin im „Figaro“ gesungen. Ein großes Wagnis, das Glyndebourne da mit mir einging, es ist ja eine große und darstellerisch anspruchsvolle Partie. Wir haben das Stück auf Englisch gesungen, denn das britische Publikum tut sich schwer mit diesem Konversationsstück. Aber auf Englisch fanden die Leute es plötzlich erstaunlich interessant.  Die Partie kam für mich eigentlich zu früh, aber schon damals habe ich die Rolle sehr geliebt.

Wie kamen Sie eigentlich zum Gesang?

Ich habe schon als Kind gesungen. Auch meine Eltern haben immer gesungen. Zwar nicht professionell, aber sie haben doch regelmäßig in Amateurkonzerten gesungen. Ich wollte eigentlich eher etwas mit Sprachen zu tun haben beruflich. Das Französische habe ich immer schon besonders geliebt. Wissen Sie, ich war nie sehr ehrgeizig, und ich war sehr schüchtern. Dennoch habe ich seit meinem zwölften Lebensjahr Gesangsunterricht genommen. Ich bin später nach Frankreich gegangen für ein Jahr, und auch dort hatte ich eine Gesangslehrerin, im Konservatorium von Grenoble. Sie sagte mir: „Du kannst etwas aus Deiner Stimme machen, wenn Du etwas mehr an ihr arbeitest und ein bisschen fleißiger bist.“ Ich war nie sehr fleißig! Klavier habe ich nur studiert, weil meine Eltern das wollten, glaube ich. Dem Singen entsprach eher meine Neigung. Aber ich wollte das Singen nie zu meinem Beruf machen. Heute bin ich froh, dass es doch dazu kam!

Wie ging es denn nach Ihrem Studium weiter?

Ich habe zunächst an der English National Opera die Pamina als Understudy gesungen. Ich musste einspringen, weil die erste Besetzung krank wurde, und das war meine Chance. Die wichtigste Station in meiner Karriere war allerdings Glyndebourne, denn das war ein Ensemble, in dem ich mich wohlfühlte. Vorsingen, Gesangswettbewerbe und so etwas fand ich immer schrecklich. In Glyndebourne hatten wir immer gute Dirigenten und Repetitoren. Meine Strauss-Partien, die ich dort lernte, bilden die Basis meiner Existenz. Die Partien wurden akribisch einstudiert, keinen noch so kleinen Fehler ließ man durchgehen. Heute profitiere ich davon.

Sie haben neben Strauss in Glyndebourne auch Mozart gesungen. Wer ist denn der wichtigere Komponist für Sie? Doch wohl Strauss?

Ja, absolut! Ich fühle mich so wohl in diesen Partien. Dennoch liebe ich Mozart, aber das ist eine andere Welt. Die Gräfin, Fiordiligi und Elvira singe ich immer noch gelegentlich. Ich habe übrigens auch viel Modernes gesungen: Britten, Tippet. Und Altes, etwa Monteverdi, und viele Händel-Partien. Auch die „Louise“ von Charpentier habe ich immer gerne gesungen. Es ist im Grunde genommen traurig, dass ich jetzt nur noch Strauss singe.

Aber wenn man Sie in Strauss-Partien erlebt, ist man immer fasziniert davon, wie sehr Spiel, Sprache und Musik bei Ihnen eins sind. Man könnte denken, Sie sind mit der deutschen Sprache aufgewachsen. Es gibt nur wenige Sängerinnen, die so gut artikulieren und phrasieren wie Sie. Woher kommt diese Affinität ausgerechnet zu Strauss?

Diese Melange aus Musik und Sprache fasziniert mich. Für mich sind die Worte in den Strauss-Opern so unglaublich wichtig. Der Anteil der Sprache, der Sprachduktus, das ist einzigartig bei Strauss. Und ich habe ja eine Schwäche für Sprachen. Früher war es zwar eher so, dass ich Französisch bevorzugte. Das Französische ist auch meine einzige Fremdsprache, die ich perfekt lernte. Ich wollte immer etwas mehr als dieses blöde Englisch lernen. Französisch war für mich auch immer die romantischste Sprache. Für das Deutsche hatte ich anfangs gar kein tieferes Verständnis. Mittlerweile liebe ich die deutsche Sprache. Ich bin nur traurig, dass ich sie nicht perfekt beherrsche. Aber ich verstehe sie. Ich könnte die Strauss-Partien niemals nur phonetisch lernen. Ich muss eine Partie wirklich verstehen, um sie mir anzueignen und sie singen zu können. Deshalb kapituliere ich auch vor der Tatjana im „Eugen Onegin“, die ich so gern singen würde. Aber Russisch richtig zu lernen, das ist mir zu schwer. Ich habe die Zeit dafür nicht. Und die Partie nur – wie viele Kolleginnen – phonetisch zu lernen: nein, das will und kann ich nicht. Das Deutsche verstehe ich heute wirklich. Und diese Hofmannsthal-Texte sind so großartig und haben eine Wahrheit, die mich tief anrührt. Wenn ich diesen ersten Akt „Rosenkavalier“ singe, dann muss ich als Frau einfach immer weinen.

Identifizieren Sie sich mit den Partien, die Sie auf der Bühne singen?

Total, sonst könnte ich sie gar nicht spielen. Deswegen bleibe ich ja bei dem schmalen Repertoire an Rollen, die ich durch und durch beherrsche, mit meinem ganzen Körper, und wo ich aus meinem Innersten und aus dem vollen schöpfen kann. Die „Capriccio“-Gräfin bedeutet mir übrigens am meisten. Ich empfinde diese Rolle so tief, so persönlich und ich habe sie dank John Cox in Glyndebourne auch so hervorragend einstudiert, bis in die kleinste Geste, bis in subtilste Bewegungsdetails hinein.

Sie singen Strauss auf der ganzen Welt. Wo singen Sie ihn am liebsten. Haben Sie Lieblingshäuser?

Ich war immer am glücklichsten in Glyndebourne. Aber dass ich die Strauss-Partien in Wien, München und in Dresden singe, ist für mich schon eine große Ehre. Besonders in Dresden bedeutet es mir sehr viel, die Strauss-Rollen zu singen, denn das ist ja schließlich das Uraufführungshaus der meisten Stücke. Und das Publikum begegnet mir dort so warm und gutmütig. Aber ich werde natürlich nie die „Rosenkavalier“-Aufführungen mit Carlos Kleiber in Wien und in Tokyo vergessen, das war ein singuläres Erlebnis. Schon der tosende Applaus, als Kleiber in den Orchestergraben kam, während ich im Marschallinnen-Bett lag und auf Anne Sophie Otter wartete, die immer etwas zu spät kam. Das war eine Stimmung, sage ich Ihnen…!

Man wünschte sich, dass Sie die Partie auf Platte einspielten.

Ja, ich wünschte mir das auch. Aber dass ich die Partien nicht aufnahm, hat leider nichts mit mir zu tun. Ich muss allerdings auch sagen, dass ich ein Bühnenmensch bin. Ich bin vor allem für die Bühne geeignet. Ob ich eine so besonders geeignete Schallplattenstimme habe, weiß ich nicht. Ich habe auch immer ein bisschen ein Befremden, wenn ich im Studio singe. Und ich finde, andere Kolleginnen sind stimmlich auf Platte viel perfekter als ich, auch wenn es ihnen vielleicht an Tiefe der Empfindung etwas mangelt.

Ihre Bescheidenheit ehrt Sie. Haben Sie stimmliche Vorbilder gehabt?

Natürlich, aber das hat sich natürlich im Laufe der Zeit geändert. Als ich in Frankreich lebte und studierte, habe ich immer Régine Crespin angebetet, eine so warme, klare und auch so sinnliche Stimme. Sie hat auch so viel Humor. Und ich lache auch gerne!

Für mein Liederrepertoire war natürlich Elisabeth Schwarzkopf ein Vorbild, an ihr kommt man nicht vorbei. Aber das war nur eine Leitfigur, und nur ein Stück weit. Wirkliche Vorbilder hatte ich nie. Und wenn ich zum Beispiel so akrobatische Virtuosinnen wie Joan Sutherland oder Edita Gruberova höre, gehe ich vor Bewunderung in die Knie. Es ist schon deprimierend, einzusehen, dass man davon weit entfernt ist. Aber gottlob gibt es ja für mich Richard Strauss. Ich glaube, da kann ich vielleicht auch etwas Besonderes und Einmaliges bieten. Deshalb fällt es mir auch schwer, nach Neuem zu suchen. Aber warum soll ich es denn?  Ich liebe diese Partien so sehr und habe mit Ihnen etwas zu sagen. Ist Vielseitigkeit so erstrebenswert? Ich finde: nein!

Haben Sie bei Strauss Lieblingsrollen?

Nein, ich liebe alle diese verschiedenen Facetten von Weiblichkeit bei Strauss. Ich liebe den „Rosenkavalier“ wie „Capriccio“. Aber „Arabella“ ist natürlich auch wohltuend, denn da gibt es wenigstens einmal eine richtige Liebesszene und es ist die einzige Strauss-Oper mit Happy End.

Gibt es denn überhaupt Partien, die Sie noch neu einstudieren möchten, Traumpartien, Wunschpartien?

Ich habe immer von Tatjana und Desdemona geträumt. Aber ich weiß nicht, ob es dazu noch kommen wird. Ich habe so viel zu tun, ich bin so viel unterwegs mit meinem Strauss, dass ich es einfach im Augenblick nicht schaffe, auch nur eine neue Partie einzustudieren. Ich bin eine Weltreisende in Sachen Strauss geworden. Aber ich fühle mich wohl damit. Allerdings singe ich immer wieder gerne Britten. „The Turn of the Screw“ möchte ich unbedingt wieder einmal singen.

Aber Sie singen auch viele Liederabende.

Ja, ich will auch immer viel Liedgesang pflegen. Ich möchte überhaupt in Zukunft mehr Lieder als Opern singen. In der Oper gibt es so viele Abhängigkeiten und Unwägbarkeiten. Der Regisseur kann schlecht sein, der Dirigent auch, die Kollegen haben nicht immer die gleiche Vorstellung von Arbeit wie man selbst. Ich habe zwar viel Glück gehabt, aber das Alltägliche, die Routine im Opernbetrieb, die Repertoireaufführungen sind schon deprimierend, zumal wenn man wirklich Sternstunden erlebte und sich selbst so viel Mühe gibt. Das ist bei einem Liederabend ganz anders. Den verantwortet man allein. Man kann mit dem Publikum kommunizieren. Der Kontakt ist unmittelbarer, hautnah. Es gibt beim Liedgesang eigentlich nie Routine. Es ist jedes Mal etwas Besonderes. Und es gibt ein reizvolles, ein unerschöpfliches Liedrepertoire. Schumann ist mein Liebling, aber ich liebe auch das französische Liedgut, auch Barber schätze ich sehr, übrigens auch die Operette. Ich bringe die Leute ja, wie ich schon sagte, gerne zum Lachen. Lachen erleichtert das Leben!

Haben Sie eigentlich Ambitionen zu unterrichten?

Nein, ich glaube, ich bin dafür nicht sehr begabt. Ich habe zwar in Chicago schon eine Masterclass gegeben, aber es ist sehr schwer, zu unterrichten. Man muss so sicher sein, so selbstbewusst, und man muss genau wissen, wie man eigene Erfahrungen in Worte kleiden und wie man sie körperlich anderen vermitteln kann. Singen hat ja viel mit Körper zu tun. Ich will es mir vornehmen, weiterhin zu unterrichten, denn wenn ich eines Tages nicht mehr singen kann, wird es mir schwerfallen, gar nichts mehr mit Singen zu tun zu haben. Nur Mutter und Ehefrau zu sein, reicht mir nicht!

Denken Sie denn jetzt schon ans Aufhören?

Natürlich, ein bisschen! Das ist das Marschallinnen-Syndrom. Man schaut immer in den Spiegel. Es ist vielleicht gar nicht gut, die Marschallin so oft zu singen. Arabella ist etwas Lustigeres, dieses naive, dumme, eitle Puttchen, das natürlich gar nicht so dumm ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

Schade, dass Strauss nicht noch ein paar lustige Opern für Sie geschrieben hat.

Er hat wenigstens Intermezzo geschrieben. Das möchte ich wieder einmal singen. Leider wird es so selten gegeben.

Was ist für Sie eigentlich das Wichtigste beim Singen?

Dass ich so gut wie möglich singe! Der Text muss absolut verständlich sein. Und ich möchte das Publikum Weinen oder Lachen machen, genau so, wie Puccini es einmal über die Absicht seiner Opern sagte!

Arbeiten Sie eigentlich noch viel an Ihrer Stimme?

Auch auf die Gefahr hin, dass mir jetzt manche Kollegin ins Gesicht springen möchte: nein! Ich weiß morgens, wenn ich aufwache, ob ich abends die Marschallin singen kann. Anders ist das bei Händel oder Mozart. Da muss man immer wieder Skalen singen und Technik üben, um die Stimme flexibel zu erhalten.  Es ist auch eine Frage der Arbeitsfülle. Ich singe zurzeit sehr viel, circa 75 Aufführungen pro Jahr. Das ist fast zu viel. Zwischen den Auftritten brauche ich einfach meine Ruhe. Allzu viele technische Übungen würden meiner Stimme nur wehtun. Die Stimme braucht Erholung. Und vergessen Sie nicht, ich bin auch Mutter und habe einen Ehemann. Der Arme kommt oft zu kurz. Es ist schön, sagen zu können: Ich bin nicht nur Sängerin. Und das ist ein Glück, denn wenn die Stimme eines Tages nicht mehr da ist, bleibt mir doch mein Mann, die Familie, das Privatleben.

(Nachtrag: Es sind gottlob doch auf CD und DVD eine ganze Reihe von Opern, Operetten, Opéras bouffe und Lied-Rezitals von Filicity Lott erschienen)

Dieter David Scholz, 24. Mai 2026