Konzerte

Dresden, Konzert: „City Lights – Follow Your Dreams“, Dresdner Philharmonie unter Nikoloz Rachveli

Lisa Batiashvili, die in aller Welt hochgeschätzte Violinistin, sorgt mit den von ihr dreiteilig konzipierten Georgien Spotlights, gemeinsam mit Künstlerfreunden ihrer georgischen Heimat, für drei interessante Höhepunkte des philharmonischen Herbstprogramms. Sie spannt einen Bogen von ihrer Live Music Performance City Lights – Follow Your Dreams unter der Leitung von Nikoloz Rachveli, einem . . .

Dresden, Konzert: „von Weber, Widmann, Mendelssohn Bartholdy“, Staatskapelle unter Jörg Widmann

Mit einem Abend voller Romantik begann am 20. September des Jahres der Komponist und Klarinettist Jörg Widmann sein Engagement als Composer & Artist in Residence der Sächsischen Staatskapelle der neuen Saison. Unter dem Motto „Mit dem Teufel tanzen“ zeigte Widmann sein Können als Komponist, Solist, Orchesterleiter und ergänzte zum besseren Kennenlernen den Abend mit launischen . . .

Wuppertal, Konzert: „Mayer, Bartok, Brahms“, Sinfonieorchester Wuppertal mit Fabian Müller unter Kevin Griffiths

In der 164. Saison des SOW gibt es keinen Generalmusikdirektor, nachdem Patrick Hahn seinen Vertrag nicht verlängert hat und der designierte GMD Christian Reiff seinen Dienst in Wuppertal erst zur nächsten Spielzeit antreten wird. Die Konzertsaison bietet also reichlich Gelegenheiten andere Dirigenten und Dirigentinnen kennenzulernen. Das Jahresprogramm hat Prof. Lutz- Werner Hesse . . .

Hamburg, Konzert: „Mahler, Symphonie Nr. 9“, Mahler Academy Orchestra unter Philipp von Steinaecker

Wie hat Mahlers 9. Symphonie bei der Uraufführung geklungen? Und ist sie wirklich ein Abschiedswerk voller Todessehnsucht, wie sie Mahler oft unterstellt wird? Antworten auf diese zentralen Fragen gab ein phantastisches Konzert mit dem Mahler Academy Orchestra unter Philipp von Steinaecker am 18. September 2026 im Großen Saal der Hamburger Elbphilharmonie. – Philipp von Steinaecker und . . .

Bayreuth: „Viaggio in Europa“, Peter Nekoranec und Kateřina Ochmanová

Es klang so alt und war doch so neu – der Satz des Hans Sachs fällt mir ein, als ich die ersten Takte höre. Michel Lamberts Vos mépris chaque jour ist so recht ein Stück nach dem Geschmack von Nostalgikern; auch macht es die hallende Akustik der Schlosskirche, dass das schlichte französische Barocklied, komponiert vom Schwiegervater Lullys, wie ein Lied aus uralten Zeiten ans Ohr der . . .

Bayreuth: „Caesar meets Rodelinda“, Emőke Baráth und Andreas Scholl

An das Friedrichsforum als Spielstätte des Festivals Bayreuth Baroque muss man sich erst gewöhnen. Muss man sich auch an Andreas Scholls und Emőke Baráths Stimmen gewöhnen? Gewiss nicht, denn man kennt sie ja; Scholl ist ein seit Langem agierender Sänger, der einer nun schon älteren Generation von höchsten Männerstimmen angehört, was seiner nach wie vor samtigen Stimme nicht geschadet . . .

Pionteks Bayreuth: „Delirio d’Amore“, Bruno de Sá

In Bayreuth ist er schon das, was man als „alten Hasen“ zu bezeichnen pflegt. 2019 konnte man bereits folgenden Satz über ihn lesen: „Wunderbar auch der Aci des Bruno de Sá, den, hörte man ihn nur, jedes Ohr für einen weiblichen Sopran halten müsste.“ Damals trat er in Giovanni Bononcinis köstlichem Gustostück Polifemo auf: ein Jahr vor der ersten Ausgabe des Festivals Bayreuth . . .

Bayreuth: „Schumann!“, Freiburger Barockorchester unter Simon Rattle

Als er einen guten Tag hatte, nannte er ihn „mittelmäßig“. Aus seinem Mund war das ein hohes Lob, denn ansonsten zählte er ihn zu den „Geistern zweiten dritten vierten Ranges“. Er attestierte ihm, zu dessen Schaden „nicht seine Grenzen erkannt zu haben“ und bezeichnete ihn als „überschraubtes Talent, von welchem er auch nicht eine eigentliche Melodie kenne und den er als ein . . .