Ruhrtriennale

© Volker Beushausen

Ruhrtriennale: „Vorhang!“, Les Apaches / „Balkan Erotic Epic“, Marina Abramović / „Landless & Opus“, Christos Papadopoulos

Die Projekte der „Ruhrtriennale“ leben maßgeblich von schroffen Gegensätzen minimalistischer Reduktion und überbordender Reizüberflutung. So auch in drei Produktionen im Duisburger Landschaftspark und dem Essener PACT Zollverein. – Unter dem schlichten Titel Vorhang!“ nahm das Pariser Ensemble „Les Apaches!“ das Publikum in der voll besetzten Gebläsehalle des . . .

Ruhrtriennale: „Rebel Rebel“, Ivo Van Hove / „Emily – No Prisoner Be“, Kevin Puts / „RI TE“, Marlene Monteiro Freitas und Israel Galván

Die Tage, in denen die Ruhrtriennale mit extrem aufwändigen und entsprechend selten zu sehenden Werken des modernen Musiktheaters nachhaltige Akzente setzte, sind vorbei. Gedacht sei etwa an Messiaens Saint François d’Assise 2003 unter dem ersten Intendanten Gerard Mortier oder unter seinen ebenfalls musikaffinen Nachfolgern Jürgen Flimm, Willy Decker und Heiner Goebbels mit Meilensteinen . . .

Bochum/Ruhrtriennale: „I did it my way“, Eröffnungs-Produktion

Ein neues, schwer definierbares, zwischen Musical, Konzert, Tanz und Schauspiel angesiedeltes Format könnte zum Markenzeichen der Ruhrtriennale unter der Intendanz des Belgiers Ivo van Hove werden. Nicht zuletzt mit der Erwartung, nach den hohen intellektuellen Ansprüchen seiner Vorgängerin Barbara Frey mit einer populäreren Ausrichtung des Festivals neue und jüngere Publikumsschichten . . .

Bochum/Ruhrtriennale: „Haugtussa“, Edvard Grieg / „Rechants“, Chorwerk Ruhr

Haugtussa - Edward Grieg – Es sind nicht selten die leisen, unspektakulären Kreationen der Ruhrtriennale, die die nachhaltigsten und intensivsten Eindrücke hinterlassen. Das trifft auch auf „Haugtussa“ zu, ein Musiktheater-Projekt des Norwegischen Nationaltheaters, dessen Uraufführung in der Bochumer Jahrhunderthalle auf große Zustimmung des Publikums stieß. –  . . .

Bochum/Ruhrtriennale: „Dresden Frankfurt Dance Company“, Joannis Mandafounis

Die Bemühungen des neuen Intendanten der Ruhrtriennale, Ivo van Hove, mit „queeren“ Angeboten die Sensibilität für ein Maximum an Toleranz verstärken zu wollen, finden auch in den Tanzangeboten des Festivals ihnen Niederschlag. Besonders plastisch im Gastspiel der entsprechend bunt besetzten „Dresden Frankfurt Dance Company“, die im Essener PACT Zollverein unter dem Titel „à la . . .

Bochum/Ruhrtriennale: „I Want Absolute Beauty“, PJ Harvey / „The Faggotts and Their Friends Between Revolutions“, Philip Venables

Mit einem wahren Premieren-Reigen startete die diesjährige Ruhrtriennale unter der neuen Intendanz von Ivo van Hove. Vor allem die beiden Musiktheater-Produktionen in der Bochumer Jahrhunderthalle deuteten die Zielrichtung an, die der 65-jährige Belgier für die drei Spielzeiten seiner Amtszeit anvisiert. Nämlich die Abkehr vom intellektuellen Anspruch seiner Vorgängerin Barbara Frey und eine . . .