Bremerhaven: „Die Liebe zu den drei Orangen“, Sergej Prokofjew

Die groteske Oper Die Liebe zu den drei Orangen von Sergej Prokofjew ist für die Phantasie von Regisseuren eine Goldgrube. Das haben in Bremen 1989 Andras Fricsay und im letzten Jahr Frank Hilbrich bewiesen. Nun legte das Stadttheater Bremerhaven zur Spielzeiteröffnung mit einer Inszenierung von Julius Theodor Semmelmann nach. Und auch hier ist es gelungen, Chaos, Witz, Satire und . . .

Duisburg: „Fidelio“, Ludwig van Beethoven (konzertant)

Bereits während der Sommerpause wurden dringende Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen im Duisburger Theater durchgeführt. Diese werden planmäßig noch bis Anfang November andauern. Bevor dort also in knapp zwei Monaten Verdis Nabucco erklingen kann, startete die Deutsche Oper am Rhein am 10. September 2025 mit einer konzertanten Aufführung von Ludwig van Beethovens einziger Oper Fidelio in . . .

Baden: „Die Zirkusprinzessin“, Emmerich Kálmán / „Giuditta“, Franz Lehár

"Die Zirkusprinzessin", Emmerich Kálmán – Fast ist es so, wie all die Jahre zuvor. Mit etwa 50 Freunden und hohen musikalischen Erwartungen wieder in das wunderschöne Baden bei Wien und in die herrliche Sommerarena. Erneut in unserem liebgewonnenen Hotel At the Park, nur ein paar wenige Schritte vom Ort der Aufführungen entfernt, mit toller Unterkunft, klasse Service und . . .

München: „I masnadieri“, Giuseppe Verdi (Rückblick Opernfestspiele)

Düsterer Verdi – Als im Jahre 2020 das Melodramma tragico in vier Akten aus dem Jahre 1847, „I masnadieri“, von Giuseppe Verdi nach dem Drama des damals noch jungen Friedrich Schiller „Die Räuber“ im Libretto von Andrea Maffei zum ersten Mal an der Bayerischen Staatsoper in der Regie von Johannes Erath herauskam, wurde die Premiere mit geteilten Reaktionen aufgenommen. Es wurde, . . .

München: „Die Liebe der Danae“, Richard Strauss (Rückblick Opernfestspiele)

Keine märchenhafte, aber eine interessante Deutung! – Schon lange wurde in Deutschland die Spätoper von Richard Strauss, „Die Liebe der Danae“ - erst posthum bei den Salzburger Festspielen 1952 uraufgeführt - nicht mehr gegeben. An der Bayerischen Staatsoper war sie zum letzten Mal in dem großen Strauss-Zyklus von 13 seiner Opern 1988 unter der Stabführung von Wolfgang Sawallisch . . .