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OPER KÖLN Wiederaufnahmen

  

The Rape of Lukretia

Wiederaufnahme-Premiere: 22.5.2018


Sollte man nicht versäumen

Nach der Neuinszenierung von Bernd Alois Zimmermanns „Soldaten“ ist für die Interimsspielstätte der Oper Köln, das „Staatenhaus“, neuerlich hervorzuheben, daß seine prinzipiell zwar „provisorischen“ und fraglos nüchternen Räume für eine individuelle Bühnenkonzeption durchaus von Vorteil sein können. So auch bei Tobias Flemmings Ausstattung für die nach knapp anderthalb Jahren wiederaufgenommene „Rape of Lukretia“ von Benjamin Britten. Der Saal im oberen Stockwerk hat eine besonders große Ausdehnung. Zu weitläufig für eine Kammeroper, könnte man denken. Aber Fleming nutzt die Raumgegebenheiten für eine brillante Ausstattungsidee. Er installiert ein riesiges Wasserbecken, in welchem sich, wie auch auf einem umlaufenden „Sandstrand“, die Handlung abspielt. In der Mitte ist ein Podest für die Harfenistin Saskia Kwast installiert. Die Konzeption für dieses aparte Bild erschließt sich vielleicht nicht auf Anhieb und zur Gänze, wie auch die Inszenierung von Kai Anne Schumacher (Neueinstudierung: Eike Ecker) in manchen Details etwas rätselhaft wirkt. Doch das Ungewöhnliche bei diesem ungewöhnlich starken Abend: man sucht mitnichten à tout prix nach Erklärungen, empfindet die optischen Einfälle jederzeit als stimmig. Und noch ein anderes … Die Regisseurin sorgt zwar durchaus für Aktion, liefert jedoch vorrangig Bilder mit langsamem Duktus, was jedoch nie zu Leerlauf führt. Die wenigen echten Stillstände sind immer gut plaziert und bieten sogar besondere Dringlichkeit und emotionale Tiefenwirkung. Zur bestechenden Optik tragen auch die einfallsreichen Kostüme von Valerie Hirschmann bei.

 

Beim zentralen Thema (die für die Titelheldin Lukretia nicht aushaltbare Vergewaltigung) ergaben kurz vor der Premiere (Januar 2016) die sexuellen Übergriffe auf der Kölner Domplatte einen aktuellen Hintergrund, mittlerweile könnte man auf die #MeToo-Debatten vergleichend heranziehen. Aber auch ohne solche Bezüglichkeiten wirkt das Sujet der Oper realistisch, selbst wenn durch die beiden Chorprotagonisten das archetypische Klima eines griechischen Drama beschworen wird. Die Anrufung von Jesus Christus, welcher das Leid der Menschen durch seinen Kreuzestod zu lindern versuchte, ist gewißlich ein reichlich plakativer Finalakzent, aber den betont die Regie nicht.

 

Die Regisseurin läßt die Zentralfigur der Oper, Lukretia nämlich, nicht als Heilige erscheinen, sondern zeigt sie als erotisch durchaus empfängliche Frau, welche die Avancen des Prinzen Tarquinius nicht über Gebühr abwehrt. Gleichwohl bleibt das moralische Gesetz der Reinheit für ihr Tun bestimmend, und so wählt sie nach der Schandnacht (in einem aus dem Wasser hochgehievten Zelt lediglich angedeutet) den Freitod. Die besondere Qualität der Inszenierung sind überhaupt die Zwischentöne. Nichts Plakatives, sondern feingestimmte psychologische Details.

 

Die Aufführung erzeugt wohl nicht zuletzt deswegen Gänsehaut. Sie ist ein echtes Schmuckstück im Repertoire der Oper Köln, auch musikalisch. Rainer Mühlbach entlockt dem Gürzenich-Orchester Klangreize sonder Zahl und bringt die Musik zu intensiver, bohrender Wirkung. Es ist reizvoll, die sicher kaum avantgardistisch zu nennende Klangsprache Benjamin Brittens mit der entschieden krasseren Partitur von Zimmermanns „Soldaten“ zu vergleichen.

 

Das Programmheft bildet noch die Sänger der Premiere 2016 ab. Geblieben ist Judith Thielsen als würdevolle, mezzoleuchtende Lukretia, Matthias Hoffmann als ihr Gatte Collatinus (mit seit damals machtvoll gewachsenem Baßvolumen) sowie Insik Choi als Verführer Tarquinius, dessen intensive Bühnenpräsenz umwerfend ist. Unter den Rollenneubesetzungen ist Stefan Wolfgang Schwaiger als sarkastischer Junius ein besonderer Gewinn. Kaum minder beeindruckend: Helena Köhne als wohllautend singende Amme Bianca und Maria Kublashvili, welche die heitere Kontrastfigur Lucia mit zauberhaften Waldvogel-Tönen ausstattet. Mit tragischem Nachdruck gibt Ivana Rusko den Femal Chorus, aus dem Male Chorus macht Dino Lüthy ein heldentenorales Ereignis.

 

In summa: diese ausgefeilte, in allen Momenten stimmige Aufführung ist für das Kölner Haus ein Glücksfall sondergleichen. Es sei noch daran erinnert, daß das Werk seine Deutsche Erstaufführung 1948 in der Domstadt erlebte, so wie Zimmermanns „Soldaten ihre Uraufführung 1965.

 

Christoph Zimmermann (23.5.2018)

 

 

Rigoletto

Wiederaufnahme: 17. Dezember 2017

(Premiere 2012)

Sängerisch nahe der Glückseligkeit

Die Kölner Oper hatte in der laufenden Saison nicht eben viel Glück mit ihren Produktionen, jedenfalls aus der Sicht des hier zeichnenden Rezensenten. Umso erfreulicher ist es, mit der Wiederaufnahme von Verdis „Rigoletto“ einen Abend zu bilanzieren, der in vieler Hinsicht echtes Weltklasse-Niveau besitzt. Von „Trovatore“ wurde einmal gesagt, für eine stimmige Wirkung genüge die Verfügbarkeit von optimalen Sängerprotagonisten. Das läuft der Auffassung des Theatermenschen Verdi freilich zuwider und würde im Falle des Kölner „Rigoletto“ auch die Qualitäten von Katharina Thalbachs Inszenierung verkleinern. Aber es ist tatsächlich so, dass für die Hauptpartien Künstler zur Verfügung stehen, wie sie besser auch an der Met, der Scala oder am Bolschoi kaum geboten werden könnten.

Anzufangen ist mit der Gilda von Nina Minasyan. Die junge Armenierin hat ihre einschlägigen Partien im Koloraturfach an den größten Häusern gesungen, so etwa die Lucia in München. Diese Rolle dürfte die für sie derzeit beste sein, weil sie dem deutlich vorhandenen jugendlich dramatischen Potential ihrer Stimme optimal entgegen kommt. Wenn man in der Gilda ein pubertierendes Mädchen sieht, könnte man das Timbre von Nina Minasyan als bereits zu starkfarbig, zu wenig mädchenhaft empfinden. Eine geringfügige Einschränkung, wenn überhaupt eine. Die Sopranistin offeriert gerundete Töne bis in die höchsten Lagen hinauf, dazu einen vokalen Ausdrucksreichtum, welcher nachgerade fassungslos macht. Mirakulöse Pianissimi! Der Gilda-Gesang von Nina Minasyan ist mehr als lediglich superb, er dringt wahrhaft „in die Tiefe des Herzens“.

Ebenfalls aus Armenien stammt Liparit Avetisyan, welcher in Köln mit Verdis Fenton in der vorigen Spielzeit sein Deutschland-Debüt gab. Sein nicht zuletzt in der Höhe überaus potenter Tenor vermittelt Jugendlichkeit, erotisches Ungestüm (für den Herzog von Mantua ein wichtiger Akzent) und ein überaus reizvolles Timbre. Weitere Vorteile sind ein gutes Aussehen und darstellerische Verve.

Auch Nicholas Pallesen war schon in Köln zu hören (Ford). Sein Rigoletto erfüllt sämtliche Belcanto-Erfordernisse. Vielleicht könnte die Stimme hier und da ein mehr an Zerrissenheit spiegeln, aber das kompensiert der amerikanische Bariton mit intensivem Bühnenspiel.

Die restlichen Gesangspartien sind musikalisch und szenisch plausibel besetzt. Zu nennen sind zumindest Marta Wryk (Maddalena), Lucas Singer (Sparafucile), Michael Mrosek (Monterone), Insik Choi (Ceprano) und Judith Thielsen (als Giovanna überaus präsent). Am Pult des ausgezeichnet spielenden Gürzenich-Orchesters steht Gabriel Feltz, dem Klangkörper aus früheren Produktionen (vor allem mit Werken des 20. Jahrhunderts) bereits vertraut. Aber auch im klassisch-romantischen Repertoire leistet er mit seiner präzisen, heißblütigen Zeichengebung Vorzügliches, wie immer wieder auch an seinem Stammhaus Dortmund erlebt.

Katharina Thalbachs Inszenierung hatte 2012 im Opernhaus am Offenbach-Platz Premiere, wo immer noch – mehrfach war davon schon die Rede – die Sanierungsarbeiten in vollem (?) Gange sind. Man fasst sich ja immer wieder an den Kopf: frühestens 2022 soll die Rückkehr in das alte Domizil erfolgen.

Bei Ezio Toffoluttis Rigoletto“-Dekor sticht ins Auge, dass die Architektur auf den Kopf gestellt scheint. Die Welt aus den Fugen? Ein logischer Fingerzeig, interpretatorisch vielleicht schwerlastig, aber doch sehr prägend. Die Ausstattung des zweiten Aktes erreicht diese Wirkung nicht ganz, und das Schlussbild besitzt etwas Puppenstubenhaftes. Dass die Kulisse jetzt nicht wie in der Premiere in den Hintergrund gezogen werden kann, um Rigoletto und Gilda einsam auf einem Boot zurückzulassen, ist optisch zwar nachteilig, aber tolerabel.

Stark gibt sich Katharina Thalbachs Regie (von Eike Ecker aufgefrischt) im ersten Bild mit den Ausschweifungen am Hof von Mantua (riesiger Gummi-Penis als Blickfang). Danach überzeugen namentlich die Begegnungen von Gilda und Rigoletto, auch wenn eine möglich zu denkende Entfremdung zwischen Tochter und Vater erst bei der Wiederbegegnung nach der Entführung angedeutet wird. Mit der Chorführung hapert es ein wenig. Insgesamt jedoch besitzt die Inszenierung ein stichhaltiges Konzept und vermag über weite Strecken zu fesseln.

Christoph Zimmermann 18.12.207

 

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