Reisebilanz extra: „Der Ring des Nibelungen“ im Rhein-Ruhr-Gebiet 2025/26
Am 2. August 2026 fand in Bayreuth im Rahmen der Jubiläumsfestspiele 150 Jahre Bayreuth die konzertante Premiere der . . .
Am 2. August 2026 fand in Bayreuth im Rahmen der Jubiläumsfestspiele 150 Jahre Bayreuth die konzertante Premiere der . . .
Auch in diesem Jahr haben wir unsere Kritiker wieder gebeten, eine persönliche Bilanz zur zurückliegenden Saison zu ziehen. Wieder gilt: Ein „Opernhaus des Jahres“ können wir nicht küren. Unsere Kritiker kommen zwar viel herum. Aber den Anspruch, einen repräsentativen Überblick über die Musiktheater im deutschsprachigen Raum zu haben, wird keine Einzelperson erheben können. Die . . .
Nun also war es so weit: Zum letzten Mal machte sich das Kölner Opernpublikum für eine Opernpremiere auf den Weg ins Staatenhaus. Mit Beginn der kommenden Spielzeit kehrt die Oper Köln an ihren angestammten Platz am Offenbachplatz zurück. Für diesen Abschied aus dem Interimsquartier hatte man sich allerdings nicht für einen sicheren Repertoireerfolg entschieden, sondern für ein Werk, das . . .
Opernfestspiele in Köln? Offiziell kann sich die Kölner Oper mit einem derartigen Attribut nicht schmücken. Was die Besucherinnen und Besucher in der gestrigen Aufführung von Puccinis Meisterwerk, seiner unvollendeten Oper Turandot, an musikalischem Glanz und immer noch faszinierendem Inszenierungsreichtum erlebten, hatte jedoch allemal Festspielcharakter und wird bei niemandem, der das . . .
Mit einer rundum gelungenen Walküre ist der neue Kölner Ring des Nibelungen fortgesetzt worden. Für die Inszenierung zeichneten Paul-Georg Dittrich (Regie), Pia Dederichs und Lena Schmid (Bühnenbild) sowie Mona Ulrich (Kostüme) verantwortlich. Diese Produktion hält für alle Geschmäcker etwas bereit und weist sowohl moderne als auch konventionelle Elemente auf. Jedem der drei Aufzüge sind . . .
Lieber Opernfreund-Freund, – im Haus am Offenbachplatz gab es jährlich ein „Festival der schönen Stimmen“, bei dem Opern in konzertanter Form und mitunter mit Weltstars besetzt präsentiert wurden. In der Ausweichspielstätte, dem Kölner Staatenhaus, heißt die Veranstaltung zwar nicht mehr so, Verdis Frühwerk Ernani gerät aber bei der Premiere am gestrigen Abend dennoch zum . . .
Intendant Hein Mulders, Dramaturgin Svenja Gottsmann und Stephan Steinmetz stellten letztmalig, wie Kölns Chefdramaturg in seiner Begrüßung hervorhob, im Staatenhaus, der langjährigen Interimsspielstätte der Kölner Oper, das Opernprogramm für die Spielzeit 2026/27 vor. Denn die Wiederöffnung des Hauses am Offenbachplatz sei nun endgültig gesichert. Mit einem großen Bürgerfest würden . . .
Die Kölner Neuinszenierung der Tetralogie Der Ring des Nibelungen von Richard Wagner hat mit der Walküre ihre Halbzeit erreicht. Beim Publikum stieß Regisseur Paul-Georg Dittrich mit seinen zum Teil diskutablen, zum Teil fragwürdigen Ansätzen auf geteilte Reaktionen. Ob sich sein Konzept in den beiden ausstehenden Teilen des Rings, Siegfried und Götterdämmerung, noch überzeugend runden . . .
Bereits mit dem Rheingold bewies die Kölner Oper einen ungewöhnlichen Zugriff auf Wagners Tetralogie: Kinder prägten das Geschehen und ließen die Götter aus ihrer Phantasie entstehen. Was am „Vorabend“ noch heiter erschien, bekommt am „ersten Tag“ nun eine bittere Düsternis. In der Walküre geht es nun nicht mehr um das unschuldig Naive, hier geht es knallhart um . . .
Gerade einmal zehn Jahre ist die nicht schlechte, aber letztlich etwas belanglose Inszenierung von Mozarts Figaro an der Kölner Oper her. Nun eine Neuproduktion, die weniger mit bahnbrechender Sichtweise auf das Stück, aber mit einer akkuraten Personenführung, feiner Psychologisierung und rasantem Spielwitz zu überzeugen vermag. Regisseurin Katharina Thoma interessiert sich weniger für . . .
Zehn Jahre ist es her, dass Emmanuelle Bastet Mozarts Beaumarchais-Oper Le nozze di Figaro im Kölner Staatenhaus inszenierte und mit viel Feingefühl die filigranen psychologischen Fassetten der Figuren messerscharf profilierte, zugleich aber auch die politische Sprengkraft des Stoffs im unmittelbaren Vorfeld der Französischen Revolution aufleuchten ließ. Da gab der Lakai Figaro seinem mit Bo . . .
Die opulent ausgestatteten „Divertissementchen“ der Cäcilia Wolkenburg gehören zu den traditionsreichsten und bodenständigsten Eigenmarken und Erfolgsgeschichten der Kölner Lokalkultur. Jährlich zur Karnevalszeit steht die Kölner Oper im Zeichen der 30 stets seit langem ausverkauften Aufführungen. 110 Gesangssolisten, Choristen und Balletttänzer bevölkern die Bühne, unterstützt von . . .
Die Tickets für alle Vorstellungen im Staatenhaus 1 der Kölner Oper sind restlos ausverkauft. Die Spielgemeinschaft des Kölner Männer-Gesang-Vereins Cäcilia Wolkenburg, genannt „Zillche“, hat einen Ruf wie Donnerhall und füllt mit dem Chor-Musical „E Levve för Kölle“ in kölscher Sprache 28-mal das Staatenhaus 1, Ersatzspielstätte der Kölner Oper. Die Besucher sind zum großen . . .
Es mag ungewöhnlich anmuten, dass man zehn Jahre nach einer Premiere ein Stück an ein Haus holt und es dort neu aufführt – aber es spricht auch sehr für die Produktion. In Köln hat man nun Händels Saul, der 2015 in Glyndebourne in einer Inszenierung von Barrie Kosky herauskam, auf die Bühne des Staatenhauses gebracht, und diese Entscheidung zahlt sich voll und ganz aus, denn das Publikum . . .
Die Freunde der Kölner Oper e.V. hatten Mitglieder des Vereins und Opernbesucher zum Fest der schönen Stimmen eingeladen, bei dem auch traditionell der Offenbachpreis an ein junges Ensemblemitglied verliehen wird, das sich durch besondere künstlerische Leistungen ausgezeichnet hat. In diesem Jahr war die Wahl auf Rainer Mühlbach, den Leiter des Internationalen Opernstudios der Oper Köln und . . .