Oper Köln

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Köln: „Das Rheingold“, Richard Wagner (zweite Besprechung)

20 Jahre nach Robert Carsens tief pessimistischem Ring des Nibelungen, bei dem die Welt und Natur bereits im Rheingold aus dem letzten Loch pfiffen, startet die Kölner Oper einen neuen Ring mit der Handschrift Paul-Georg Dittrichs. Der schließt sich der seit etwa 15 Jahren grassierenden Rezeptions-Mode an, die politisch-ökologische Botschaft Wagners hintenanzustellen und die Tetralogie, wie . . .

Köln: „Manon Lescaut“, Giacomo Puccini (zweite Besprechung)

Zu Beginn der neuen Spielzeit setzt die Kölner Oper ein echtes Ausrufzeichen und präsentiert eine Manon Lescaut der Spitzenklasse. Die Koproduktion mit Madrid zeigt, auf welch internationalem Niveau die Kölner Oper sich in Zukunft bewegen will, und das gelingt bei diesem Opernabend außerordentlich. Regisseur Carlos Wagner bleibt dem Werk treu, öffnet aber immer wieder in assoziativen Bildern . . .

Köln: „Don Giovanni“, Wolfgang Amadeus Mozart (zweite Besprechung)

Das Multi-Talent E. Th. A. Hoffmann war und ist nicht der Einzige, der Mozarts „Don Giovanni“ zur „Oper aller Opern“ kürte. Kein Wunder, dass das Werk eine ungeheure Faszination auf Musiker und Regisseure ausübt. Eine Faszination, die zugleich mit dem Anspruch verbunden ist, Hoffmanns „Ritterschlag“ gerecht werden zu wollen. Der Glanz der Perfektion des Werks findet sich in der . . .