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Magdeburg: „Le Nozze di Figaro“, Wolfgang Amadeus Mozart

Nach gut 10 Jahren gibt es wieder Mozarts „Nozze di Figaro“ in Magdeburg, wie damals 2013 von der Generalintendanz des Hauses inszeniert. Julien Chavaz, verantwortlich für Regie und Bühne, verstärkte die Mozarts Geniestreich innewohnende Turbulenz noch durch seine Konzeption der ständig geänderten Spielflächen, indem sich jede Menge Türen nach oben und unten sowie nach rechts und links . . .

Frankfurt, Konzert: „Lindberg, Tüür, Strauss“, hr-Sinfonieorchester unter Nicholas Collon

Ein Konzert von stilistischer Vielfalt – Unter der Leitung des britischen Gastdirigenten Nicholas Collon trat das hr-Sinfonieorchester auf, begleitet vom renommierten Geiger Vadim Gluzman. Das Konzert begann mit Magnus Lindbergs "Chorale", einer Komposition, die den innovativen Ansatz des finnischen Komponisten in Bezug auf Orchestrierung und harmonische Sprache zeigt. Uraufgeführt im . . .

Berlin: „Le Nozze di Figaro“, Wolfgang Amadeus Mozart

Was haben die slawische Nixe Rusalka in der Lindenoper und der spanische Ex-Coiffeur Figaro in der Komischen Oper miteinander gemein? Sie wohnen im Erdgeschoss eines Zweietagenhauses, wobei Rusalka für den scheußlichen Wurm, in den sie sich zum Schluss verwandelt, noch das Kellergeschoss zur Verfügung hat, für Figaro und Susanna nur eine Art Waschküche zur Verfügung steht. Residieren in der . . .

Berlin, Konzert: „Schubert, Brahms, Beethoven“, Berliner Philharmoniker unter Daniel Harding

Als Daniel Barenboim nach langer, krankheitsbedingter Zwangspause im Januar 2023 seinen ersten öffentlichen Auftritt bei einem Konzert der Berliner Philharmoniker absolvierte, war dies ein weithin beachtetes Ereignis. Der Maestro erschien blaß und ausgezehrt, kletterte mühsam auf einen bereitgestellten Hochstuhl, gab den ersten Einsatz, und alle Zerbrechlichkeit war wie weggeblasen. Mit . . .

Mailand: „La Rondine“, Giacomo Puccini

Giacomo Puccinis unpopulärstes und am seltensten gespieltes Werk fand nun, im Puccini-Jahr, Produktionen an verschiedenen Haeusern, so auch an der Scala, wo es bisher überhaupt erst zweimal (1940 und 1994) gegeben worden war.  Die Inszenierung dieser Komposition, die so gern als Zwitterwesen zwischen Oper und Operette bezeichnet wird, fällt - nach den bisherigen Kritiken zu urteilen – den . . .

Mailand: „Guillaume Tell“, Gioachino Rossini

Nach Cherubinis „Médée“ wurde nun auch Rossinis letzte Oper, jenes Meisterwerk, das für die große romantische Oper eines Donizetti und Bellini das Tor öffnen sollte, erstmals in der ursprünglichen französischen Fassung an diesem Haus aufgeführt. In der Vergangenheit wurde das Werk nicht nur in italienischer Übersetzung, sondern aus Gründen der Zensur auch mit verschiedenen Titeln . . .

Essen: „Tristan und Isolde“, Richard Wagner

Als Barrie Kosky 2006 am Essener Alto-Theater Wagners Tristan und Isolde inszenierte, war er noch nicht jedermanns Liebling, der europaweit gefragt ist, sondern ein junger Provokateur, der es liebte das Publikum auf die Palme zu bringen. Seine Inszenierungen von Der fliegende Holländer sowie Götterdämmerung endeten in Buhstürmen und sind längst abgesetzt. Tristan und Isolde von 2006 hat sich . . .

CD: „Smetana: Má vlast“, St. Louis Symphony Orchestra unter Walter Susskind

Eine Ode an die Tschechische Nationalmusik – Seit ihrer Erstveröffentlichung im Jahre 1975 hat die Aufnahme von Bedřich Smetanas "Má vlast" unter der Leitung von Walter Susskind die Herzen vieler Musikliebhaber erobert. Jetzt, mehr als kannp 50 Jahre später, wird dieses Meisterwerk der tschechischen Nationalmusik in einer audiophilen Neuabmischung bei Vox erneut veröffentlicht, um . . .