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München: „Pénélope“, Gabriel Fauré

Interessante Entdeckung – Die Münchner Opernfestspiele brachten zu ihrem 150-jährigen Jubiläum unter anderem die einzige Oper von Gabriel Fauré, 1913 in Monaco uraufgeführt, heraus, „Pénélope“, im Prinzregententheater. Andrea Breth inszenierte zum ersten Mal an der Bayerischen Staatsoper und stellte vor allem die Frage: Was geschieht, wenn zwei Menschen nach Jahrzehnten der . . .

München: „Jonas Kaufmann“, Liederabend

Ein perfektes Tandem! – Das war sicher ein ganz besonderer Moment: Jonas Kaufmann mit einem Liederabend in der Bayerischen Staatsoper anlässlich der 150. Münchner Opernfestspiele. Etwa sechs Zugaben forderte das begeisterte Publikum von seinem Liebling - er ist ja aus München - und von seinem kongenialen Begleiter am Flügel, Prof. Helmut Deutsch, der mit ihm seit seinen Studienjahren . . .

Savonlinna: „Boris Godunow“, Modest Mussorgski

Ein beeindruckender Zar Boris! – In diesem Festspiel-Sommer wurde eine sehr erfolgreiche Produktion von Modest Mussorgskis „Boris Godunow“ wieder aufgenommen, in der Regie der deutschen Opernregisseurin und -direktorin Nicola Raab, bekannt für ihr detailreiche Charakterarbeit. Sie hat dieses Werk in den Bühnenbildern von George Souglides und den Kostümen von Julia Müer aus der . . .

Reisebilanz VIII: Tops und Flops der „Saison 2024/25“

Die letzte Reisebilanz kommt im Norden nicht weiter als bis nach Kassel, im Süden dafür nach Venedig, im Osten sogar nach Tschechien, und berücksichtigt obendrein eine Fülle von kleinen Theatern, die in der zurückliegenden Saison Beachtliches geleistet haben. – . . .

Braunschweig: „La Traviata“, Giuseppe Verdi

Seit mehr als 20 Jahren gibt es im Sommer in der unvergleichlichen Atmosphäre des historischen Braunschweiger Burgplatzes zwischen mittelalterlichem Dom und der Burg zu Füßen des Burglöwen eine Produktion des Musiktheaters, die dem Staatstheater regelmäßig die Kassen füllt. Dadurch werden viele angesprochen, die nicht zu den traditionellen Opern-Besuchern zählen; diesmal ist es mit „La . . .

Savonlinna: „Turandot“, Giacomo Puccini

Hommage an Puccini – Savonlinna ist nun schon seit 32 Jahren Austragungsort eines sehr interessanten Opernfestivals. Die Festung Olavinlinna wurde von den Schweden zur Ostabsicherung ihres Reiches im 15. Jahrhundert erbaut, gleich neben der später entstandenen Stadt, wo sie ein wichtiges Nadelöhr der finnischen Seenplatte kontrollierte. Dieses Jahr feierte die Festung Olavinlinna ihren . . .

Reisebilanz VI: Tops und Flops der „Saison 2024/25“

Die Reisen des Autors der heuten Bilanz sind eher ein Pendeln: zwischen Frankfurt und Zürich mit immerhin vier Stunden Fahrtzeit. – Beste Produktion (Gesamtleistung): – Zürich: Leben mit einem Idioten, Inszenierung; Kirill Serebrennikov, Dirigat: Jonathan Stockhammer – Zürich: Agrippina, Inszenierung: Jetske Mjinssen, Dirigat: Harry Bicket – Frankfurt: Guercœur, . . .

Bochum/Ruhrtriennale: „I did it my way“, Eröffnungs-Produktion

Ein neues, schwer definierbares, zwischen Musical, Konzert, Tanz und Schauspiel angesiedeltes Format könnte zum Markenzeichen der Ruhrtriennale unter der Intendanz des Belgiers Ivo van Hove werden. Nicht zuletzt mit der Erwartung, nach den hohen intellektuellen Ansprüchen seiner Vorgängerin Barbara Frey mit einer populäreren Ausrichtung des Festivals neue und jüngere Publikumsschichten . . .

Wagner-Museum Bayreuth: „Digitale Dirigentengalerie“

Es ist ja so einfach, das Vorspiel zu den Meistersingern zu dirigieren. Einfach mit der rechten Hand einen Viervierteltakt schlagen und durchhalten und mit der linken ein paar interpretierende Schlenker markieren. Fertig ist die Dirigierausbildung. – Scherz beiseite, auch wenn die Bayreuther Neuinszenierung der Meistersinger von Nürnberg heuer betont humoristisch daherkommt und noch . . .