Düsseldorf: „Lady Macbeth von Mzensk“, Dmitri Schostakowitsch

Die Deutsche Oper am Rhein hat in gewisser Weise eine historische Verbindung zu Schostakowitschs Oper „Lady Macbeth von Mzensk“, wurde das Werk doch 1956 hier zugleich erstmals in Deutschland gezeigt und letztmalig in der vom Komponisten autorisierten Urfassung gegeben. Man spielte das Werk auf deutsch und unter dem etwas weniger sperrigen Namen „Lady Macbeth auf dem Lande“ und es . . .

Meiningen: „Castor et Pollux“, Jean-Philippe Rameau

Wie überzeugt man drei Künstler, die sich noch nie begegnet sind und unterschiedlicher nicht sein könnten, dazu, eine knapp 300 Jahre alte Oper auf die Bühne zu bringen? Geht das so einfach? Natürlich nicht. Aber Intendant Jens Neundorff von Enzberg weicht schon lange von den Standards vieler Theater ab und gräbt nicht nur vergessene Raritäten aus, sondern lockt auch bildende Künstler, . . .

Hildesheim: „Hochzeit in Hollywood“, Oscar Straus

Nach „Die Perlen der Cleopatra“ gibt es nun mit „Hochzeit in Hollywood“ im Theater für Niedersachsen (TfN) eine weitere Operette von Oscar Straus aus den 1920er-Jahren, die ebenfalls so gut wie nie mehr aufgeführt wird. Der Intendant des TfN Oliver Graf, Regisseur der Ausgrabung,führtauf der Homepage des Theaters aus, dass „der ursprüngliche Konflikt – die gesellschaftlich . . .

Mainz: „The Fall of the House of Usher“, Philip Glass

Am Staatstheater Mainz gelingt eine eindringliche Umsetzung von Philip Glass‘ Oper The Fall of the House of Usher. Das Publikum betritt den Aufführungsort über Wege, die sonst den Künstlern vorbehalten sind und nimmt auf der Bühne Platz. Dort sind Tribünen hufeisenförmig angeordnet, mit dem offenen Ende zum leeren Zuschauerraum hin. Der Bühnenrand wird von Musikern eines Orchesters in . . .