Reisebilanz II: Tops und Flops der „Saison 2025/26“
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Das Theater Aachen brachte mit Bartóks Herzog Blaubarts Burg als Lichtspieloper die letzte Opernproduktion dieser Spielzeit auf die Bühne. Diese ungewöhnliche Form der Produktion, eine halbszenische Aufführung mit Videoprojektion, wurde von der Oper Bielefeld übernommen und eröffnet neue Perspektiven, auch wenn das Gesamtergebnis für das Publikum teilweise schwieriger . . .
Die Kooperation des Theaters Aachen mit der benachbarten Musikhochschule hat eine lange Tradition und die aktuellen Leitungsteams beider Institute haben signalisiert, diese für alle Seiten fruchtbare Zusammenarbeit intensivieren zu wollen. Das betrifft sowohl die seit zwei Jahren amtierende Intendantin des Theaters Elena Tzavara als auch das im letzten Jahr zusammengestellte dreiköpfige . . .
Lieber Opernfreund-Freund, – traditionell bietet das Theater Aachen gegen Ende der Spielzeit der Produktion der Hochschule für Musik und Tanz Köln (HfMT) am Standort Aachen eine Bühne, doch das ist in diesem Jahr anders: die Zuschauer begeben sich nicht ins Stadttheater, sondern in die Citykirche St. Nikolaus in der Aachener Fußgängerzone unweit des historischen Rathauses, um sich . . .
Hans Werner Henze bezeichnete „Malina“, den einzigen vollendeten Roman der ihm eng verbundenen Schriftstellerin Ingeborg Bachmann als „Gustav Mahlers Elfte Symphonie.“ Die Bachmanns Gedichten und Prosawerken stets mitschwingende Musikalität scheint Komponisten geradezu einzuladen, sich mit ihren Dichtungen zu beschäftigen. Wobei ein Roman natürlich noch schwierigere Herausforderungen . . .
Lieber Opernfreund-Freund, – Tschaikowskys wohl größter Bühnenerfolg Eugen Onegin nach dem gleichnamigen Roman von Alexander Puschkin, ist seit gestern in Aachen zu erleben. Regisseurin Verena Stoiber stellt dabei einzig die Titelfigur und ihre inneren Nöte in den Mittelpunkt – und das beschert dem Publikum im ausverkauften Haus einen vielschichtigen Opernabend. – Ein junger, . . .
Lieber Opernfreund-Freund, – ein knallbunter Liebestrank wird seit gestern am Theater Aachen ausgeschenkt. Der andorranische Regisseur Joan Anton Rechi entführt uns mit seiner quirligen Produktion in die USA der 1950er Jahre und auch das komplett aus jungen Nachwuchssängern bestehende Solistenensemble begeistert dabei mit ansteckender Spielfreude. – Die USA gilt als das Land der . . .
Das 200-jährige Jubiläum des Aachener Theaters nimmt Intendantin Elena Tzavara zum Anlass, die Opernproduktionen dieses Jahres so weit wie möglich mit der Kaiser- und Domstadt in Berührung zu bringen. Das gelang Ende der letzten Saison mit Giuseppe Verdis Oper „Ernani“ recht elegant. Immerhin findet in der Oper die Krönung Kaiser Karls V. im Aachener Dom statt. Etwas bemühter ging es in . . .
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Auch in diesem Jahr haben wir unsere Kritiker wieder gebeten, eine persönliche Bilanz zur zurückliegenden Saison zu ziehen. Wieder gilt: Ein „Opernhaus des Jahres“ können wir nicht küren. Unsere Kritiker kommen zwar viel herum. Aber den Anspruch, einen repräsentativen Überblick über die Musiktheater im deutschsprachigen Raum zu haben, wird keine Einzelperson erheben können. Die . . .
Lieber Opernfreund-Freund, – Verdis fünfte Oper Ernani gehörte zu seinen Lebzeiten noch zu den am häufigsten aufgeführten Werken des Meisters, tritt heutzutage jedoch allenfalls bei der einen oder anderen Operngala mit Elviras Auftrittsarie Ernani, involami in Erscheinung. Anlässlich des 200. Theaterjubiläums präsentiert das Theater Aachen nun diese Rarität und das . . .
Es ist ein lustvolles Spektakel, ein Spiel mit Klischees und Konventionen mit schmissiger Musik, unter anderem dem berühmten Can-Can, und eine Satire auf die Götter der griechischen Mythologie und den Teufel in der Hölle. Zum Glück in französischer Sprache mit viel Wortwitz, die Öffentliche Meinung illustriert mit einer Website mit deutschen Kommentaren, geht der Parforceritt des . . .
Das Theater Aachen feiert sein 200jähriges Bestehen mit einer Neuproduktion von Mozarts Zauberflöte und ehrt auf diese Weise den großen Baumeister Karl Friedrich Schinkel, der zusammen mit Peter Cremer den Theaterbau plante und dem das Theater den klassizistischen Portikus zu verdanken hat, der wie ein Wunder auch die Zerstörung des Aachener Theaters im 2. Weltkrieg überdauert hat. An . . .
Mit dem Fokus auf die Opernhäuser im Rheinland haben wir das Ende unserer Bilanzen zu einzelnen Häusern und Regionen erreicht. Wie im vergangenen Jahr präsentieren wir nun wieder Bilanzen von Kritikern, die im Laufe einer Spielzeit gezielt zu einzelnen, vielversprechenden Produktionen im In- und Ausland reisen. Den Anfang macht eine Rundblick über kleinere und mittlere Häuser, die - wie sich . . .
Lieber Opernfreund-Freund, – vielleicht ist es Ihnen in den vergangenen Tagen und Wochen ähnlich ergangen: Sie haben einen wichtigen Termin, zum Beispiel beim Zahnarzt oder zum Geburtstagskaffee bei Tante Inge. Aber weil Busse und Bahnen nicht fahren, der Flughafen bestreikt wird oder aufgebrachte Bauern Autobahnauffahrten blockieren, geht gar nichts – Sie kommen einfach nicht vom . . .