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Hamburg: „Eugen Onegin“, Peter Tschaikowsky

Seit der Premiere im Februar 1979 läuft an der Staatsoper die in sich schlüssige, im Ganzen stimmige Inszenierung von Adolf Dresen mit dem praktischen und passend lokalisierenden Bühnenbild von Karl-Ernst Herrmann und den trefflichen Kostümen von Margit Bárdy. Ich erinnere mich an wunderbare Gesangssolisten in einer Vorstellung Anfang der 1990er-Jahre wie Bernd Weikl, Karita Mattila oder . . .

Duisburg: „Das Rheingold“, Richard Wagner

Es war wohl ein prophetischer Plan, als die Deutsche Oper am Rhein ihre Inszenierung von Wagners Das Rheingold auf den Spielplan setzte und in Duisburg just zu der Zeit zeigt, in der in Berlin Koalitionsgespräche mit ungedeckten Schulden stattfinden. Die Analogien sind doch zu offensichtlich: Hier die noch unbezahlte Sicherung der Macht durch den Bau der Burg Walhalla durch Wotan, dort die . . .

Hildesheim: „Artus – Der junge König“, Peter Allwood

Bereits im Februar lief am Theater für Niedersachsen die Premiere der Deutschen Erstaufführung des familienfreundlichen Musicals Artus – Der junge König (in England unter dem Titel Pendragon), das 1994 im The National Youth Music Theatre Company at Horsham Arts Centre uraufgeführt wurde, danach beim Edinburgh Fringe Festival, von wo es seinen Weg über Amerika bis nach Australien startete. . . .

Finale der „62. Edition des Internationalen Gesangswettbewerbs Tenor Viñas“

Der Concurs „Tenor Viñas“ – Der Tenor Francesc Viñas wollte schon immer ein Werk schaffen, das jungen Sängern bei den Schwierigkeiten helfen könnte, die den Beginn einer Gesangskarriere darstellen und unter denen er selbst gelitten hat. Diese Arbeit wurde von Dr. Jacint Vilardell im Jahre 1963 mit der Gründung des Internationalen Viñas-Gesangswettbewerbs für Tenöre. –  . . .

Frankfurt: „Le postillon de Lonjumeau“, Adolphe Adam

Wenige Stunden nach dem Fastnachts-Umzug in Frankfurt hatte am Sonntag eine Opéra comique ausgerechnet des Komponisten Premiere, dessen Oper Le Brasseur de Preston das musikalische Material zum berüchtigten Narhalla-Marsch lieferte. Dafür kann Adolphe Adam nichts. Seine Oper Le postillon de Lonjumeau jedenfalls ist weit entfernt von brachialem Fastnacht-Sitzungs-Humor. Das Libretto bietet eine . . .

Santa Cruz de Tenerife: „Giulio Cesare in Egitto“, Georg Friedrich Händel

Angekündigt war eine semiszenische Aufführung, doch die spannende Inszenierung Bruno Berger-Gorski`s mit Bezügen zum aktuellen Nahost – Krieg begann schon mit einer Kontrolle im Eingangsbereich durch schwer bewaffnete und vermummte Soldaten. Die überraschten Zuschauer wurden durch Gittergassen geführt und arabische Frauen in Burkas protestierten mit geballten Fäusten mit ihren . . .