Operette

Stuttgart: „Casanova“, Johann Strauss, Ralph Benatzky

Lange ist an der Stuttgarter Staatsoper keine Operette mehr gegeben worden. Umso erfreulicher ist es, dass mit dem bereits in der vergangenen Saison in der Württembergischen Landeshauptstadt neu produzierten Casanova nun ein gänzlich unbekanntes Werk dieser Gattung den Weg auf die Stuttgarter Opernbühne geschafft hat. Gespielt wurde eine extra für die Staatsoper Stuttgart erstellte Fassung. . . .

Meiningen: „Die Csárdásfürstin“, Emmerich Kálmán (zweite Besprechung)

Mit über 60 Freunden bin ich wieder einmal nach Meiningen gefahren, um mir Die Csárdásfürstin, eine der schönsten Operetten Kálmáns anzusehen und anzuhören. Die Fahrt nach Meiningen ist immer eine Freude, da mir noch nie vorgekommen ist, dass eine total verhunzte Aufführung geboten wird und ein weiteres kommt dazu, Meiningen hat auch mit seinen Sängerverpflichtungen immer ein mehr als . . .

Paris: „Robinson Crusoé“, Jacques Offenbach

Wunderbare Wiederentdeckung einer besonderen Oper, die mit wirklichen Offenbach-Spezialisten nun einen größeren Erfolg feiert als vor 158 Jahren bei der Uraufführung. – Intendantenwechsel am Théâtre des Champs-Elysées: Nach 15 Jahren Amtszeit in teilweise schwierigsten Bedingungen während der Pandemie ist Michel Franck auf eigenen Wunsch in den Ruhestand gegangen. Sein Nachfolger . . .

Braunschweig: „Die Fledermaus“, Johann Strauss

Die unumstrittene Königin der Operette mit ihren unsterblichen Melodien („Glücklich ist, wer vergisst“, „Trinke, Liebchen, trinke schnell“ oder „Brüderlein und Schwesterlein“) ist wieder ins Braunschweiger Staatstheater eingezogen. Und was hat das Regieteam unter der Leitung von Regisseurin Katharina Schmidt und Roman Konieczny daraus gemacht – eine total überdrehte Klamotte mit . . .