München: „Anna Karenina“
Zunächst mal, in Richtung Literaturwissenschaftler gestellt, eine Grundfrage, die, glaube ich, nicht oft gestellt wird, weil sich die Antwort, in Richtung Balletomane gesprochen, von selbst zu verstehen scheint: Macht es Sinn, ist es gar legitim, so etwas wie einen 1000 Seiten umfassenden Russischen Roman gleichsam zu „vertanzen“? Also ein Werk der sprachlich komplexen Literatur zu nehmen, . . .