Musiktheater im Revier Gelsenkirchen

Bilanz extra: Anmerkungen zur „Saison 2025/26“ in Nordrhein-Westfalen

Opernlandschaft Nordrhein-Westfalen: – Wenn man das Glück hat, in der dichtesten Opernlandschaft Deutschlands, Europas und der Welt zu leben, kann man nur dankbar sein. Zumal bei 33 besuchten Aufführungen nur ein kleiner Ausschnitt des reichen Angebotes erlebt werden konnte. Von diesen wiederum fanden 20 eine Besprechung im Opernfreund. Und weil wir gerade bei Zahlen sind, noch etwas . . .

Gelsenkirchen: „Francesca da Rimini / Gianni Schicchi“, Sergej Rachmaninow / Giacomo Puccini (zweite Besprechung)

Von der Premiere dieses Doppelpacks hat bereits Jochen Rüth recht begeistert berichtet (Link zur Rezension). Aufgrund seiner im Großen und Ganzen zutreffend Kritik habe ich die Vorstellung besucht und möchte mich nun bestätigend und ergänzend dazu äußern.  Man muss erst einmal auf die geniale Idee kommen, zwei kürzere Opern, die beide von Dantes „Divina Commedia“ inspiriert wurden, . . .

Gelsenkirchen: „Francesca da Rimini / Gianni Schicchi“, Sergej Rachmaninow / Giacomo Puccini

Lieber Opernfreund-Freund, – eine echte Rarität ist seit gestern am Musiktheater im Revier zu erleben: Sergej Rachmaninows Francesca da Rimini. Die Kurzoper paart man mit Puccinis Gianni Schicchi – weil beide Stoffe Dantes göttlicher Komödie entstammen und Italiens Nationaldichter die beiden namensgebenden Protagonisten am Ende in die Hölle schickt. Das bedient Manuel Schmitt bei . . .

OF-Stern für „Der fliegende Holländer“ am Musiktheater im Revier

Ein Glanzabend in der Geschichte des MiR vor zu Recht begeistertem Publikum. Die Gattung Oper lebt noch. Quod erat demonstrandum an dieser tollen spannenden Produktion am MiR. Ein letzter und verdienter Meilenstein in der erfolgreichen 18-jährigen Geschichte von Intendant Michael Schulz. Das Musiktheater im Revier wurde seinem Namen mal wieder gerecht. – Das schrieb ich zur Premiere. Ein . . .

Gelsenkirchen: „Der fliegende Holländer“, Richard Wagner (zweite Besprechung)

Seit rund einem Vierteljahrhundert ist Wagners Fliegender Holländer nicht mehr in Gelsenkirchen von Anker gegangen und nun kehrt er als bildgewaltiger und musikalisch erstklassiger Kraftakt zurück. – Die Regie von Igor Pison bleibt nahe am Werk und baut auf die bereits in der Kindheit von Senta verankerte Faszination für den untoten Seemann auf. Immer wieder sehen wir die kindliche . . .

Gelsenkirchen: Tops und Flops – „Bilanz der Saison 2024/25“

Auch in diesem Jahr haben wir unsere Kritiker wieder gebeten, eine persönliche Bilanz zur zurückliegenden Saison zu ziehen. Wieder gilt: Ein „Opernhaus des Jahres“ können wir nicht küren. Unsere Kritiker kommen zwar viel herum. Aber den Anspruch, einen repräsentativen Überblick über die Musiktheater im deutschsprachigen Raum zu haben, wird keine Einzelperson erheben können. Die . . .