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Krefeld/Mönchengladbach: „Spielzeit 2024/25“

In der anstehenden Spielzeit 2024/25 feiert das Theater Krefeld-Mönchengladbach das 75jährige Bestehen der Theatergemeinschaft. Als der Theatervertrag als Grundlage hierzu im Frühjahr 1950 mit knapper Mehrheit beschlossen wurde, ahnte wahrscheinlich keiner, dass diese Theaterehe ein Paradebeispiel interkommunaler Zusammenarbeit werden sollte und heute die am längsten bestehende Partnerschaft . . .

Wiesbaden: „Falstaff“, Giuseppe Verdi

Eine Trilogie der „letzten Werke“ hatte sich Uwe Eric Laufenberg für seine letzte Wiesbadener Spielzeit vorgenommen mit Mozarts Zauberflöte, Shakespeares Sturm und als krönendem Abschluß Verdis Falstaff. Alle drei Werke sollten durch ein Einheitsbühnenbild verbunden werden. Rolf Glittenberg hat es als große, hohe, lichte Halle entworfen, an den Seiten mit klassizistisch-schlichten . . .

Frankfurt, Konzert: „Boulanger, Barber, Rachmaninow“, London Symphony Orchestra unter Antonio Pappano

Ein Hauch von Spannung und Erwartung lag in der Luft, als das berühmte London Symphony Orchestra (LSO) unter der Leitung seines neuen Chefdirigenten, Sir Antonio Pappano, die Bühne betrat. Begleitet von der fabelhaften Geigerin Janine Jansen versprach dieser Abend ein wahrhaftiges Fest für die Sinne zu werden, und das Versprechen wurde mehr als erfüllt. Der Abend eröffnete mit Lili . . .

Kontrapunkt: „Kölner Opern-Desaster“ – noch keine Neu-Eröffnung auch nach 10 Jahren!

Nun ist also das geschehen, was viele befürchtet haben und was so absurd ist, dass man es kaum glauben kann: Nach zwölf Jahren Sanierung wird die Eröffnung der Kölner Oper erneut abgesagt. Dieses Mal wieder kurz vor dem eigentlich geplanten Start am Offenbachplatz, aber ohne neuen Termin – so wenig vertraut man offensichtlich in die eigenen Kompetenzen, dieses Millionen – pardon – . . .

Dortmund, Konzert: „Die Walküre“, Rotterdamer Philharmoniker unter Yannick Nézet-Séguin

Wagners auch in den Augen des Komponisten wohl musikalisch reizvollsten Teil seiner monumentalen Tetralogie Der Ring des Nibelungen, nämlich seinen Geniestreich Die Walküre, durfte man nun im Dortmunder Konzerthaus  konzertant erleben, nachdem schon Kent Nagano in der Kölner Philharmonie mit einer ebenfalls konzertanten Walküre aufgetrumpft und in Sachen Ring-Interpretation neue . . .

Frankfurt, Konzert: „Aho, Dukas, Dvořák“, Bergen Philharmonic Orchestra unter Edward Gardner

Die Saison der Pro Arte Konzerte hat einen besonderen Stern am Musikhimmel erstrahlen lassen: Alexej Gerassimez, ein Perkussionist aus Essen, der mit seinem eindrucksvollen Spiel das Publikum in der Alten Oper Frankfurt im Sturm erorberte. Begleitet vom Bergen Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Edward Gardner, entführte Gerassimez die Zuhörer in die Welt des Schlagwerks mit Kalevi . . .

Berlin: „Overture/Angels’Atlas“, Marcos Morau/Crystal Pite

Großer Beliebtheit beim Publikum erfreuen sich mehrteilige Ballettabende wegen ihrer Vielfalt und der unterschiedlichen choreografischen Handschriften. Davon zeugte auch die Neuproduktion des Staatsballetts, deren Premiere am 28. April 2024 mit Jubelstürmen aufgenommen wurde. Der erste Teil präsentiert sogar eine Uraufführung - Overture des spanischen Künstlers Marcos Morau, der seit dieser . . .

Duisburg: „I Capuleti e i Montecchi“, Vincenzo Bellini

In dieser Spielzeit erweitert die Oper am Rhein ihren Spielplan um die konzertante Aufführung der Bellini-Oper I Capuleti e i Montecchi, in der sich der italienische Komponist mit der Familienfehde der Capulets und der Montagues beschäftigt. Hierbei konzentrieren sich Vincenzo Bellini und der Librettist Felice Romani in einer dramatischen Schilderung auf die letzten 24 Stunden im Leben von . . .

München: „Staatstheater am Gärtnerplatz“, Spielzeit 2024/25

Das Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz hat seinen Spielplan für die neue Saison 2024/25 bekanntgegeben. Den Auftakt macht am 18. Oktober 2024 eine von Herbert Föttinger inszenierte und von Rubén Dubrovsky dirigierte Neuproduktion von Bizets Carmen. Am 29. November 2024 folgt eine Neuinszenierung von Arthur Sullivans Operette Die Piraten von Penzance. Die Regie und die Choreographie . . .

Kontrapunkt: „Autos weg – hat kein Zweck! Beethovens 9. weg – hat kein Zweck! Karajan weg….!“

Nachdem schon die Büste Herbert von Karajans aus dem Aachener Theater entfernt wurde (siehe unseren Kontrapunkt), geht die Cancel-Culture, die Bücherverbrennung, weiter. Axel Brüggemann, der quasi unvermeidliche oberste deutsche Kulturgutmenschen-Journalist, by the way, hat wieder zugeschlagen. Verdammte Hacke! – https://backstageclassical.com/weg-mit-dieser-europahymne – Da . . .

Solingen: „Das Lächeln einer Sommernacht“, Stephen Sondheim

Auch wenn man bereits unzählige Opern, Operetten und Musicals erleben durfte, viele davon für immer in bester Erinnerung abgespeichert, so gibt es hin und wieder doch diese ganz besonderen Abende, wo man ein selten gespieltes Werk erstmals sieht und dieses dann dermaßen überzeugen kann, dass der Theaterbesuch das Repertoire dieser Erinnerungen um eine weitere Aufführung bereichert. So . . .