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Koblenz: „The Fall of the House of Usher“, Philip Glass

besuchte Vorstellung: 16.03.2017 – Lieber Opernfreund-Freund, – die Schauerballade „Der Untergang des Hauses Usher“ von Edgar Allan Poe war schon beinahe 150 Jahre alt, ehe man die atmosphärische Dichte des düsteren Werkes erkannte und es auf die Opernbühne brachte. Claude Debussy hatte zwar mit einer Oper, die auf diesem Stoff basiert, begonnen, diese aber nur als Fragment . . .

Wien: „Le Pavillon d’Armide“ / „Le sacre du printemps“

Geballte Kraft und geglückte Rollendebüts – Nach einer fast dreiwöchigen Pause steht der Neumeier-Abend mit zahlreichen Rollendebüts erneut am Spielplan des Wiener Staatsballetts. „Le Pavillon d'Armide“ ist eine Hommage an Vaslaw Nijinsky, in welcher Neumeier (Choreographie, Bühnenbild, Kostüme und Licht) sehr gekonnt den Übergang von Gegenwart in die Vergangenheit verschwimmen . . .

Gelsenkirchen: „Tristan und Isolde“

Aufführung vom 12.3.2017 – Jetzt mit Stefan Vinke – Es ist schon ein Luxus, wenn nicht einmal in 50km Entfernung zwei Opernhäuser zur selben Zeit Wagners Oper „Tristan und Isolde“ anbieten. So geschehen jetzt in Essen und Gelsenkirchen. Wenn aber dann in beiden Häusern Wagners Melodram um Liebe und Tod musikalisch so überzeugend über die Rampe kommt, dann dürfte auch der . . .

Baden: „Victor / Victoria“, Blake Edwards und Henry Mancini

Vorstellung am 12.3.2017 – Es fing alles an mit einem deutschen Film namens Viktor und Viktoria, der 1933 sogar Gnade vor den Augen des Völkischen Beobachters fand. 1982 brachte Blake Edwards ein äußerst erfolgreiches Remake (mit seiner Gattin Julie Andrews) in die Kinos, und 1995 folgte eine nicht minder umjubelte Musical-Version am Broadway. – Als letzte Produktion der Intendanz . . .

Kopenhagen: „Il Viaggio a Reims“, Gioachino Rossini

Premiere am 12. März 2017 – www.kglteater.dk – Ein Mordsspaß in der Galerie – „Das ist ein Geschenk und kein Geschenkgutschein“ soll der greise Milliardär Maersk McKinney Moeller, Chef der weltweit größten Transportfirma, ärgerlich von sich gegeben haben, als die Stadtverwaltung Kopenhagen immer wieder Einfluss auf Architektur und Ausstattung der neuen Oper nehmen . . .