Leipzig: „Wagner-Festwoche“

Gemischte Gefühle

Dem seit Jahren unermüdlichen Engagement von Prof. Rolf-Dieter Arens, Präsident der Kulturstiftung Leipzig, Prof. David Timm, Universitätsmusikdirektor (UMD), und Prof. Helmut Loos, Vorsitzender des Richard-Wagner-Verbandes Leipzig, für das Werk eines der großen Söhne der Stadt, Richard Wagner, ist es zu verdanken, dass die Kulturstiftung in Zusammenarbeit mit dem Richard-Wagner-Verband Leipzig nun die zweite WAGNER-FESTWOCHE in der Stadt veranstalten konnte. Der Geschäftsführer der Kulturstiftung, Falk Elstermann, leistete dabei ständig tatkräftige Unterstützung.

Es wurde dem auch signifikant internationalen Publikum ein umfangreiches und sehr vielschichtiges Programm zum Thema Wagner angeboten. Die Highlights waren wohl das Festkonzert mit dem MDR-Sinfonieorchester, ein Nacht-Konzert in der Nikolaikirche, ein Vortrag von Urenkelin Nike Wagner über Wagner und Franz Liszt, sowie ein Meisterkurs Gesang unter Leitung von Kammersängerin Linda Watson. Innerhalb von nur fünf Tagen gab es 12 spannende Veranstaltungen an 10 historischen Orten Leipzigs. Der MDR und die Ev.-Lutherische Kirchengemeinde St. Nikolai konnten für eine intensive Zusammenarbeit gewonnen werden. Auch das Sponsoring hat erfreulicherweise zugenommen und wird in den kommenden Jahren hoffentlich weiter wachsen.

Das Motto der diesjährigen WAGNER-FESTWOCHE Vielschichtig/Vielgesichtig wurde mit Bedacht gewählt. Denn es ist der Anspruch der Veranstalter, sich im Festival neben der Pflege von Wagners vielschichtigem Werk ebenso intensiv der historischen Person Richard Wagner zu nähern. Nicht nur nach ihrer Meinung polarisiert sie bis heute und verschließt vielen Menschen den Zugang zu seiner wunderbaren Musik.

Um seinem Werk eine nachhaltige Zukunft zu sichern, hat sich Wagner häufig gewandelt und Gesichter gezeigt, die heute teilweise verstörend wirken. Dabei drängt sich unwillkürlich die Frage auf, wie im Programm-Flyer thematisiert wird, wer damals die Verantwortung für ein künstlerisches Oeuvre hätte übernehmen sollen – außer dem Künstler selbst. Man stellt die Frage, ob in unseren Tagen die Gesellschaft wirklich bereit ist, den Kunst- und Kulturschaffenden die Rahmenbedingungen zu gewährleisten, die sie für ihre Arbeit benötigen. Eine in der Tat interessante Fragestellung!

Das Festivalprogramm sollte damit die Erwartung erfüllen, eine besondere „Leipziger Lesart“ für einen der bedeutendsten Söhne der Stadt zu entwickeln, die sich von den Gepflogenheiten und Schwerpunktsetzungen anderer Orte und Ereignisse der Wagnerpflege deutlich unterscheidet. Und das ist in der Tat gelungen, wie der Autor bei besuchten 8 von 12 Programmpunkten feststellen konnte.

  1. Die Gesichter des Richard Wagner – Fast eine Familienaufstellung, 21. Mai 2026

Eröffnet wurde die WAGNER-FESTWOCHE 2026 mit einer außergewöhnlichen theatralischen Intervention des Schauspielensembles des Theaters Adolf Südknecht und des UMD David Timm. Am Vorabend der Uraufführung des Vorspiels zu den „Meistersingern von Nürnberg“ begegnet Wagner Menschen aus seinem vergangenen und zukünftigen Leben und wird mit seinen Schriften und Taten konfrontiert. Der kurz nach seiner Amnestierung nach Leipzig zurückgekehrte Wagner begegnet Menschen, die seinen Lebensweg mitbestimmt haben oder in seinem künftigen Leben von Bedeutung sein werden. Und er wird mit seinen Schriften konfrontiert, von denen eine es ja in der Tat in sich hat…

© Klaus Billand

Das im Festsaal des Neuen Rathauses versammelte Publikum begegnete also einem Menschen, der nahezu gleichzeitig die bis in die heutige Zeit inspirierenden Revolutionsschriften und das abscheuliche Judenthum in der Musik verfasste… Die Form, mit der das Südtheater seine Inhalte umsetzt, ist authentisch, immer überraschend und mit familiärer Nähe zum Publikum, das nicht selten Einfluss auf das Theatergeschehen nehmen kann. So auch diesmal wieder mit den drei Schauspielern Susanne Bolf, August Geyler und Armin Zarbock, die Cosima Liszt/Richard Wagner, Hans von Bülow und Hermann Levi spielten. Das Publikum lieferte mit kurzen schriftlichen und anonymen Beiträgen den Schauspielern die unmittelbar zu behandelnden Themen. David Timm spielte unterdessen hinter einem Bühnenvorhang als Richard Wagner auf dem Klavier. Es war ein verblüffend authentisch wirkendes Theaterstück mit starkem Bezug zu dem, was man so kennt…

  1. Meisterkurs Gesang, 21. bis 25. Mai 2026

In enger Zusammenarbeit mit der Europäischen Stiftung der Rahn Dittrich Group für Bildung und Kultur fand auch in diesem Jahr ein Meisterkurs Gesang der Kulturstiftung Leipzig in der Alten Nikolaischule statt. Im Zentrum der Arbeit standen Wagnersches Opernrepertoire und Deutsches Lied der Romantik. Als Kursleiterin konnte unter Mitwirkung des Autors mit Kammersängerin Linda Watson eine der weltweit gefragtesten dramatischen Sopranistinnen für die Opern Richard Wagners gewonnen werden. Die Korrepetition lag erneut in den bewährten Händen von Kapellmeister Karl-Heinz Müller.

© Klaus Billand

Kursteilnehmer waren junge, hochtalentierte Profisängerinnen, und zwar die US-Amerikanerin Taylor Haines, Rebecca Blanz aus Deutschland, Bronwyn Douglas aus Australien, Henrike Henken aus Dänemark, sowie Hannah Medlam und Xenia Strunz, beide aus Österreich. Die jungen Sängerinnen legten ein beeindruckendes Talent und bereits sehr große gesangliche Qualität an den Tag, sodass es im Dialog mit KS Linda Watson nur noch um wenige spezielle Aspekte des vokalen Vortrags ging. Der öffentliche Meisterkurs schloss mit zwei öffentlichen Konzerten, einem Liederabend am 24. und einem Opernabend am 25. Mai.

  1. Wagner im Museum, 22./23. Mai 2026

Einige Museen in Leipzig zeigen Spuren von Richard Wagner in der Stadt. So wurde ein Besuch des sog. Wagner-Kabinetts im Stadtgeschichtlichen Museum des Alten Rathauses organsiert, mit Führung. Hier konnte man sein eigenes Komponier-Klavier der Marke Bechstein bewundern und einige sehr interessante Bilder aus seiner Zeit in Leipzig.

© Klaus Billand

Eine zweite Führung fand im Kellergewölbe der Alten Nikolaischule statt, wo es eine höchst interessante Dauerausstellung zu Der junge Wagner 1813-1834 gibt, mit vielen Informationen zu Wagners Frühwerk.

  1. Happy Birthday, Richard, 22. Mai 2026

Der Richard-Wagner-Verband Leipzig hatte sich eine ganz besondere Form der Feier zu Wagners 213. Geburtstag einfallen lassen. Er richtete eine große Kaffeetafel in der Nähe von Wagners schon lange nicht mehr existierendem Geburtshaus am Brühl ein, wo schon seit DDR-Zeiten ein Shopping Center steht. Immerhin gibt es eine bronzene Gedenktafel an den Bayreuther Meister.

© Klaus Billand

Neben Kaffee und selbstgemachtem köstlichem Kuchen gab es einen Sternmarsch des Blechbläserquintetts „Waachner Brass“ (Michael Schlabes, 1. Trompete; Torsten Rösch, 2. Trompete; Sytske Pas, Horn; Hendrik Reichardt, Posaune; Philipp Günther, Tuba) mit Weckrufen und vielen bekannten Melodien aus Wagners Oeuvre. Die Organisation lag bei Josef Hauer und Uwe Ebert. Eine kleine Wagner-Figur „überwachte“ mit erhobenen Armen das ganze Geschehen.

© Klaus Billand

Anschließend gab es eine Hommage an Richard Wagner zu seinem Geburtstag: Göttervater Wotan, Tannhäuser, Elsa von Brabant und Hans Sachs outeten sich sehr humorvoll als zentrale Figuren aus Wagners Opern und trugen lustige Monologe vor, umwanderten respektvoll auch die ganze Szene. Axel Thielmann als Wotan, Klaus-Michael Weinmann als Tannhäuser, Ursula Oehme als Elsa von Brabant und Helmut Loos als Hans Sachs übernahmen kompetent und gut einstudiert diese Rollen, nach einer Idee für die Performance von Ursula Oehme mit Texten von ihr und Axel Thielmann.

© Klaus Billand
  1. Die Wagners und Liszt – eine Via crucis oder Grand Galop? 22. Mai 2026

Die Urenkelin von Richard Wagner, Nike Wagner, hielt im sehr gut besuchten Festsaal des Alten Rathauses einen hochinteressanten und zum Teil auch in noch nicht so bekannte Details gehenden Vortrag zur Künstlerfreundschaft Wagners mit Liszt. Sie ist mindestens so berühmt wie jene zwischen Goethe und Schiller. Analog zum klassischen Dichterpaar haben die beiden aber niemals ein Doppeldenkmal erhalten.

© Klaus Billand

Man denkt gleich an jenes der beiden Dichter vor dem Nationaltheater Weimar. Andererseits drängt sich auch die Frage auf (der Verf.) warum die Büste Franz Liszts recht weit abseits im Osten des Bayreuther Festspielhauses steht. Hier wird sie allenfalls von den Besuchern gesehen, die ihr Auto in der Wotanstraße oder deren Nähe geparkt haben. Und das sind nur sehr wenige! Warum steht sie nicht etwas weiter unten im Festspielpark, wo fast alle vorbeikommen? Man könnte sie ja auch dorthin umsetzen. Ich frage mich, warum Nike Wagner nicht so einen Vorschlag macht, wenn ein Doppeldenkmal bei der derzeitigen Sachlage doch viel schwerer zu realisieren ist.

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Sie fragte stattdessen, ob es da eine gewisse Schieflage gegeben haben könnte – verdeckte einer den anderen? In ihrem tiefgründigen – und auch mit einigen von ihr bekannten leicht spitzzüngig-sarkastischen Andeutungen gespickten Vortrag untersuchte Nike Wagner die 40 Jahre währende Freundschaft dieser beiden sensationellen Künstlerfiguren. Er wurde kongenial von Prof. Rolf-Dieter Arens am Flügel begleitet. Es war eine sehr gewinnbringende und hochinteressante Veranstaltung der Kulturstiftung Leipzig in Zusammenarbeit mit dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig.

  1. Konzert zu Richard Wagners 213. Geburtstag, 22. Mai 2026

An Wagners Geburtstag fand im Paulinum, der Aula/Universitätskirche St. Pauli, ein sehr gutes und auch gut besuchtes Konzert zu seinen Ehren satt. Es musizierten Preisträger des Leipziger Wagner-Wettbewerbs 2026, eine Bayreuth-Stipendiatin, Christiane Libor (Sopran) sowie das MDR-Sinfonieorchester unter Leitung von UMD David Timm.

© Klaus Billand

Es erklangen die Ouvertüre d-Moll WWV 20 von R. Wagner, das Nachtlied MWV K 125 von F. Mendelssohn Bartholdy, Ausschnitte aus Tannhäuser, die Romanze I von Robert Schumann für Oboe und Klavier; und die Wesendonck-Lieder. Nach der Pause gab es Die Loreley, S. 369 von Franz Liszt und schließlich wesentliche Teile aus Tristan und Isolde mit einem von Christiane Libor herrlich intonierten Isoldes Liebestod.

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Taylor Haines, Sopran; Robin Park, Bariton; Layla Köhler-Baratto, Englischhorn und eben Christiane Libor waren neben David Timm mit dem MDR-Sinfonieorchester die Protagonisten des abendlichen Konzerts. Alle wurden mit lang anhaltendem Beifall bedacht, ein absoluter Höhepunkt der WAGNER-FESTWOCHE 2026, veranstaltet vom Richard-Wagner-Verband Leipzig in Kooperation mit der Leipziger Universitätsmusik.

  1. Nachtkonzert, 22. Mai 2026

Den großen Reigen an Veranstaltungen zu Richard Wagners 213. Geburtstag schloss ein denkwürdiges Nachtkonzert um 22 Uhr (!) in der Nikolaikirche ab. Es wurde zu einem großen serenen Erlebnis, wie eine Suche nach dem heiligen Gral, Zeit für das Ringen um Erlösung – ganz im Wagnerschen Sinne. Prof. Rolf-Dieter Arens, UMD David Timm und Nikolaikantor Markus Kaufmann ließen ausgewählte Klanggemälde aus dem Parsifal entstehen. Im Wechselspiel zwischen der Ladegast-Eule-Orgel mit ihren 106 Klangfarben und dem Flügel im Kirchenraum entlud sich Wagners Symbolik in Feierlichkeit  und Karfreitagszauber.

© Klaus Billand

Nachdem zunächst das Excelsior von Franz Liszt erklungen war, folgte eine Transkription für Klavier von Fanz Liszt Feierlicher Marsch zum Heiligen Gral, am Klavier Rolf-Dieter Arens. David Timm trug zwei interessante Improvisationen vor, davon eine auf der Orgel. Ebenfalls auf der Orgel spielte Markus Kaufmann eine Transkription von Edwin Lemare, das Vorspiel zum III. Aufzug aus Parsifal. Danach erklang der Karfreitagszauber.

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Rolf-Dieter Arens spielte sodann die Erlösung aus Parsifal, eine Transkription für Klavier von Clemens Schultze-Biesantz. Es war eine solche Stimmung in der Kirche, dass man erst ganz am Schluss, als sich die Musiker vorstellten, zu applaudieren wagte. Das wird man so schnell nicht vergessen! Ich denke, dass ein solches Konzert-Nachtformat auch an anderen Orten sehr viel Interesse wecken könnte.

  1. Nahaufnahme / Wagner-Transkriptionen im Konzert, 23. Mai 2026

Zwar ist Richard Wagners Musik für große Räume gedacht. Gleichwohl gewinnt sie an kleineren Orten eine besondere Intensität. So veranstaltete man in der Aula der Nikolaischule, in der Richard Wagner zur Schule ging, also an einem sehr authentischen Ort, ein Konzert mit Szenen aus Tannhäuser und Tristan und Isolde in verschiedenen kammermusikalischen Bearbeitungen. Es musizierten Andreas Hartmann & Orin Laursen, Violine; Ionel Ungureanu, Viola; Susanne Raßbach, Cello als Solisten des MDR-Sinfonieorchester sowie am Klavier Rolf-Dieter Arens & Sofia Semenina.

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Hagen Kunze sorgte mit einer kurzweiligen Moderation für verbale Auflockerung. Zum Tannhäuser hörte man instrumental den Einzug der Gäste nach einem Arrangement (arr.) von E. Kross; Du holder Abendstern (arr. Liszt); Pilgerchor (arr. H. Gärtner) und Du holder Abendstern (arr. C. Arnold). Zu Tristan und Isolde erklangen Vorspiel und Liebestod (arr. C. Schenk), O sink hernieder, Nacht der Liebe (arr. A. Förster) und Liebestod (arr. A. Ritter).

Für zwei stimmliche Höhepunkte des Abends sorgte die Sopranistin Iphigenie Worbes. Die Leipzigerin war Bayreuth-Stipendiatin und studierte bei Stefan Vinke und Brigitte Wohlfarth. Nach Studien in Jerusalem und Weimar absolviert sie derzeit ihr Meisterklassenexamen bei Prof. Carola Gruber an der HMT Leipzig. Sie begeisterte das Publikum mit einer engagiert vorgetragenen Hallenarrie aus Tannhäuser und einem ebenso differenziert wie emphatisch vorgetragenen Isoldes Liebestod. Es war ein interessantes und mit vielen selten gehörten Titeln auch sehr bereicherndes Konzert.

© Klaus Billand

Es gab dann noch vier weitere Programmpunkte dieser in der Tat beeindruckenden WAGNER-FESTWOCHE, die der Autor aufgrund von anderen Terminen nicht mehr besuchen konnte. Am 24.5. gab es eine Führung über den alten Johannisfriedhof zum Richard-Wagner-Hain. Dort konnte man das Grabmal der Mutter und seiner Lieblingsschwester Rosalie sehen, sowie einen Gedenkstein für Wagners Vater. Dies wurde vom Richard-Wagner-Verband organisiert.

Am selben Tag gab es einen Vortrag von Prof. Helmut Loos an der Grieg-Begegnungsstätte zum Thema Wie Franz Liszt Wagnersche Musikdramen polarisierte. Am Abend gab es dann den bereits erwähnten Liederabend des Meisterkurses Gesang von KS Linda Watson, und am 25.5. den Opernabend des Meisterkurses als Abschlusskonzert der WAGNER-FESTWOCHE 2026.

© Klaus Billand

Was allerdings etwas verstörte in diesen Tagen, war die nahezu bis tatsächlich völlige Abwesenheit der Leipziger Medien hinsichtlich einer Berichterstattung über die WAGNER-FESTWOCHE 2026. Auch in der größten und sonst über die Oper und das Theater regelmäßig berichtenden größten Tageszeitung der Stadt konnte der Autor keinen Artikel finden. Nun ist ja bekannt, dass sich die Leipziger mit Richard Wagner von je her etwas schwer getan haben. Nicht zuletzt deshalb wurde das Thema der Festwoche so gewählt wie es gewählt wurde. Aber auch diese sensible Herangehensweise an das Thema Richard Wagner in Leipzig konnte die Lokalpresse offenbar nicht zu einer inhaltsvollen und umfangreicheren, möglicherweise auch kritischen Berichterstattung bewegen. Das ist und bleibt unverständlich.

Klaus Billand, 17. Juni 2026