Reisebilanz III: Tops und Flops der „Saison 2025/26“
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Mit dem Fokus auf die Opernhäuser in der Region Rhein/Ruhr haben wir das Ende unserer Bilanzen zu einzelnen Häusern und Regionen erreicht. Wie im vergangenen Jahr präsentieren wir nun wieder Bilanzen von Kritikern, die im Laufe einer Spielzeit gezielt zu einzelnen, vielversprechenden Produktionen im In- und Ausland reisen. Den Anfang macht ein Rundblick über Produktionen in Deutschland und . . .
Auch in diesem Jahr haben wir unsere Kritiker wieder gebeten, eine persönliche Bilanz zur zurückliegenden Saison zu ziehen. Wieder gilt: Ein „Opernhaus des Jahres“ können wir nicht küren. Unsere Kritiker kommen zwar viel herum. Aber den Anspruch, einen repräsentativen Überblick über die Musiktheater im deutschsprachigen Raum zu haben, wird keine Einzelperson erheben können. Die . . .
Für Ost und West – Welch glücklicher Zufall: Die Berliner Tageszeitungen jubelten über die Wiedereröffnung der in der DDR einst höchst belieben Mokka-Milch-Eisbar in der Karl-Marx-Allee, und in der Komischen Oper, allerdings als Gast im Schillertheater des einstigen Westberlin, liefen die Proben zur letzten Premiere der Saison 25/26 für Mokka-Hits und Milchbar-Träume mit der Musik . . .
Orlandos Zeitreise – Als Deutsche Erstaufführung zeigt die Komische Oper im Schillertheater Olga Neuwirths 2019 an der Wiener Staatsoper uraufgeführten Orlando. Das Werk mit dem Untertitel Eine fiktive musikalische Biografie wurde seit seiner Kreation nicht nachgespielt, was man nach der Berliner Premiere durchaus nachvollziehen kann. Der dreistündige Abend fordert den Zuschauer bis an . . .
Bewährte Tradition in heikler Zeit – Mit der bitteren Spar-Pille, die auch die Komische Oper Berlin schlucken muss, soll die Spielplan-Vorschau begonnen werden: Es gibt zum ersten Mal seit langer Zeit keine Kinderopern-Premiere, geschweige denn eine Uraufführung einer solchen. Trotzdem wird das Haus seine jungen Besucher mit 35 Vorstellungen mit Stücken, die in den vergangenen . . .
Ihrem erfolgreichen, weil nicht zuletzt abwechslungsreichen Konzept treu geblieben ist die Komische Oper Berlin auch in der sich ihrem Ende zuneigenden Saison (und wird es auch in der kommenden Spielzeit bleiben) mit einem Mammut-Ereignis im Hangar auf dem Tempelhofer Feld, der Uraufführung einer Kinderoper (in der nächsten Saison wegen finanzieller Schwierigkeiten leider nicht möglich), einer . . .
„Mildernde Umstände“ für Lady Macbeth – Das Schicksal, das seiner Opernheldin Katerina Ismailowa zugedacht war und von dem diese sich nur durch den Sprung in einen reißenden Fluss befreien konnte, drohte auch ihrem Schöpfer Dimitri Schostakowitsch, nicht wegen eines Doppelmordes bzw. Dreifachmordes, sondern weil Josef Wissarionowitsch Stalin eine Moskauer Aufführung der Lady . . .
Schöne Tradition zur Vorweihnachtszeit – Aus ihrer mit Messeschlager Gisela 2024 begonnen Reihe von Aufführungen von DDR-Musicals oder -Operetten, verbunden mit der schon viel länger geübten Tradition, semiszenische Aufführungen rund um Weihnachten anzubieten, ist in diesem Jahr eine Verbindung von beidem entstanden mit der Aufführung von Guido Masanetzs In Frisco ist der Teufel los, . . .
Regielich faszinierend, wenn auch irritierend – musikalisch eine Sternstunde – Salome war einer der größten Welterfolge des Musiktheaters seit ihrer Uraufführung in Dresden 1905. Schon ein Jahr später wurde das Werk auch in Berlin, an der Königlichen Hofoper Unter den Linden nachgespielt. Seither steht das Werk in Berlin immer auf dem Spielplan, sowohl an der heutigen Staatsoper . . .
The winner is: Komische Oper Berlin – Wer als Berliner Opernfreund keine Lust mehr auf Neuenfels‘ Riesenphallus und ca. 42 abgeschlagene Gipsköpfe mit den Zügen des Jochanaan und auch nicht auf Guths Inszenierung mit vielen Salomes aller Altersstufen (aber sämtlich missbraucht) hat, wer also die Salome sowohl der Staatsoper wie der Deutschen Oper meiden muss, der kann sich jetzt in . . .
Judas Ischariot Superstar – Papst Paul VI., während dessen Pontifikat das Stück 1971 in New York uraufgeführt wurde, hegte die Hoffnung, es könne zur Belebung des Interesses am Christentum beitragen und stimmte so keineswegs in das Empörungsgeschrei ultrakonservativer Gremien ein. In Weißrussland wurde es wegen der heftigen Ablehnung durch orthodoxe Kreise verboten, man stieß sich . . .
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Mit dem Fokus auf die Opernhäuser in der Region Rhein/Ruhr haben wir das Ende unserer Bilanzen zu einzelnen Häusern und Regionen erreicht. Wie im vergangenen Jahr präsentieren wir nun wieder Bilanzen von Kritikern, die im Laufe einer Spielzeit gezielt zu einzelnen, vielversprechenden Produktionen im In- und Ausland reisen. Den Anfang macht ein Rundblick über Produktionen in Deutschland und . . .