Bücher und Tonträger

Bücherecke Tonträger

Buchkritik: „Women Composers in New Perspectives, 1800-1950“ und „Lettres de Charles Gounod à Pauline Viardot“

Wer mehr zum Thema "unbekannte Komponistinnen" wissen möchte, findet beim Palazzetto mehrere interessante Bücher: Biographien von Mel Bonis und Augusta Holmès und das wissenschaftliche Buch Women Composers in New Perspectives, 1800-1950. – Man lernt, um nur ein Beispiel zu nennen, Sophie Gail (1775-1819) kennen, eine für damalige Verhältnisse stark emanzipierte Frau, die sich 1801 von . . .

CD: „Gershwin: Orchesterwerke“, Leonard Slatkin & St. Louis Symphony Orchestra

Die Wiederveröffentlichung der Orchesterwerke von George Gershwin beim Label Vox ist ein wahrer Genuss für Gershwin Liebhaber. Die Aufnahmen, die ursprünglich im Jahr 1974 entstanden, wurden nun audiophil neu gemastert und erstrahlen in frischem Glanz. Das St. Louis Symphony Orchestra unter der Leitung von Leonard Slatkin brilliert in den Interpretationen und verleiht den Werken eine . . .

Buchkritik: „Eine kurze Geschichte der Oper“, Hans-Klaus Jungheinrich

Eher kurze Geschichten von Opern als eine Kurze Geschichte der Oper in 35 Bildern sind die zweite Auflage von Hans-Klaus Jungheinrichs Opernführer, die der Autor nicht mehr selbst vollenden konnte. Vor zehn Jahren erschien das Werk unter dem Titel „Hohes C und tiefe Liebe“, hatte nicht den gewünschten und erhofften Erfolg und erscheint nun immerhin neu bearbeitet, mit zusätzlichen Kapiteln . . .

Buchkritik: „Wagners Lohengrin“, in Bildern von Rosa Loy / Neo Rauch

Als Keith Warner einst den Lohengrin bei den Bayreuther Festspielen inszenierte, sagte er, dass die Grundfarbe der Oper für ihn Schwarz sei. So sah die Bühne dann auch meist aus: ein Waste Land auf schwarzem Grund. Ein unbefangener Hörer, der die Farbe der Oper nach dem Klang der Musik beurteilen müsste, käme nach Anhören des Vorspiels mit größter Wahrscheinlichkeit auf einen schimmernden . . .

CD: „Giuseppe Scarlatti“, I portentosi effetti della madre natura

Die Bayreuther Markgrafen pflegten schon seit dem 17. Jahrhundert die Gattung. Seit einigen Jahren wird daher das Markgräfliche Opernhaus dank der Musica Bayreuth, den kooperierenden Musikfestspielen Potsdam Sanssouci und dem Festival „Bayreuth Baroque“ mit passenden und qualitätvollen Produktionen bestückt. Umso schöner, dass viele dieser Attraktionen nachhaltig auf CD gebannt werden. . . .