Mönchengladbach: „Liebe, Mord und Adelspflichten“, Robert L. Freedman und Steven Lutvak

Bereits in der vergangenen Spielzeit erfreute sich das Musical Liebe, Mord und Adelspflichten im Theater Krefeld großer Beliebtheit und sorgte dort für gut gefüllte Theatersäle. Seit dem 14. Januar ist das Stück nun auch im Theater Mönchengladbach zu sehen, wo es nun nach der Premiere noch neun weitere Gelegenheiten geben wird, eine Vorstellung zu besuchen. Und das sollte man sich auf jeden . . .

Pforzheim: „Hänsel und Gretel“, Engelbert Humperdinck

Zu einer preisverdächtigen Angelegenheit geriet die Aufführung von Humperdincks Hänsel und Gretel am Theater Pforzheim. Hier stimmte fast alles. Eine hervorragende Inszenierung, treffliche musikalische Leistungen und ein fast durchweg ansprechendes Sängerensemble sorgten dafür, dass der Abend wie im Flug verging. Regisseurin Dorothea Kirschbaum und ihre Ausstatterin Johanna Maria Burkhart . . .

Nürnberg: „The Legend of Georgia McBride“, Matthew Lopez

Noch vier Jahre nach der Premiere ist die Bude – pardon – rammelvoll. Man sieht extrem viele junge Leute, Schüler und Studenten. Kein Wunder: The Legend of Georgia McBride rockt das Haus. Sie tut es auf meist harmlose Weise; das steigert die Akzeptanz, auch wenn oder besser: weil man weiß, dass mit einem verwandten Musical, der großartigen Priscilla, Queen of Desert, ernstere Töne . . .

Athen: „Into the woods“, Steven Sondheim

Stephen Sondheims Musical Into the Woods auf einen Text von James Lapine feierte seine Athener Premiere im Februar 2020. Nun kehrt es in den Spielplan zurück. Der Regisseur Dimitris Ayiopetritis-Bogdanos, der auch zusammen mit Julia Diamantopoulou die Übersetzung besorgt hat und als Erzähler durch die Handlung führt, bringt das Musical in einer personell reduzierten Fassung auf die Kleine . . .

Berlin: „Les pêcheurs de perles“, Georges Bizet

Ach, hätte er doch lieber immer wieder die Taste „Vissi d’arte“ der Jukebox in San Francisco gedrückt und nicht mit Bizets Perlenfischern versucht, die durch zeitweise Erfolglosigkeit trübe Stimmung zu vertreiben! Jeder erfahrene Sänger hätte aus jeder Inszenierung von Tosca etwas machen können. Oder hätte er sich von einem immer wieder wiederholten „Hojotoho“ aufheitern lassen, . . .

Frankfurt: „Ascanio in Alba“, Wolfgang Amadeus Mozart

Mozart war 15 Jahre alt, als er die „Festa teatrale“ Ascanio in Alba komponierte. Die Festoper war für die Feierlichkeiten zur Hochzeit des österreichischen Erzherzogs Ferdinand mit Maria Beatrice d’Este bestellt worden und fand großen Anklang. Die schlanke Handlung feiert allegorisch das Herrscherhaus. Kaiserin Maria Theresia, welche die Hochzeit arrangiert hatte, tritt in Gestalt der . . .