Wiesbaden: „Der fliegende Holländer“, Richard Wagner (zweite Besprechung)

Lieber Opernfreund-Freund, – wenn ein Haus eine seiner erfolgreichsten Produktionen - Intendantenwechsel hin oder her – ab- und mehr oder weniger nahtlos durch eine Neuinszenierung des gleichen Werkes ersetzt, ist die Erwartungshaltung entsprechend hoch. Kann die neue Produktion an Kraft und Erfolg der bisherigen anknüpfen oder zeigt sich, dass ein „alter Zopf“ ohne Not . . .

Bonn: „Alcina“, Georg Friedrich Händel (zweite Besprechung)

Neben ihrer Funktion als Künstlerische Leiterin der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci ist Dorothee Oberlinger auch als Dirigentin tätig, wie es soeben an der Oper Bonn zu erleben war. Dort stand sie am Pult des Beethoven Orchester Bonn bei Händels Alcina, deren letzte Aufführung am 31. 1. 2025 noch einmal stürmisch bejubelt wurde. Mit ihrer reichen Erfahrung im barocken Genre favorisierte . . .

Paris: „Das Rheingold“, Richard Wagner (zweite Besprechung)

Zaghafter Beginn des neuen Pariser „Ring“ – Das mit Spannung erwartete „Rheingold" in der Neuinszenierung von Calixto Bieito als Vorabend des neuen „Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner an der Opéra de Bastille Paris geriet einigermaßen enttäuschend. Vielleicht hatte man zu viel erwartet, denn das ursprüngliche Enfant terrible Bieito erweist sich mittlerweile doch als . . .

Bonn: „La forza del destino“, Giuseppe Verdi (zweite Besprechung)

Mit Giuseppe Verdis Oper „La forza del destino“ (Die Macht des Schicksals) schließt die Bonner Oper die Verdi-Trilogie des Regie-Altmeisters David Pountney glanzvoll ab. Bereits mit dem „Maskenball“ und vor allem mit der „Sizilianischen Vesper“ widmete sich Pountney weniger populären und sperrigen Werken des Meisters. Die „Macht des Schicksals“ mit ihrer außergewöhnlichen . . .

Oldenburg: „Die Vögel“, Walter Braunfels (dritte Besprechung)

Populärer Walter Braunfels – Seit einigen Jahren erfährt das Werk des in den 1920er Jahren in Deutschland neben Richard Strauss äußerst begehrten Komponisten Walter Braunfels eine Renaissance, und es ist auch höchste Zeit. Immerhin haben die Salzburger Festspiele schon eine seiner Opern konzertant gebracht, und sein wohl populärstes Werk, „Die Vögel“ von 1920, nach einer . . .