Frankfurt: „Tannhäuser“, Richard Wagner
Tannhäuser als Geschichte unterdrückter Homosexualität? Eine Verlegung der Handlung an eine amerikanische (!), katholische (!) Universität (!) in den späten 1950er (!) Jahren? Die Skepsis war groß, als der Regisseur in Pressegesprächen sein Regiekonzept vorstellte. Auch die Begründung für eine derartige Umdeutung schien weit hergeholt und reichlich verkopft zu sein: Oscar Wilde habe den . . .