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Freiburg: „Die Dreigroschenoper“, Kurt Weill, Bertolt Brecht

Das Theater Freiburg unter der Intendanz von Peter Carp schafft es immer wieder spezielle, gegen den Strich gebürstete Inszenierungen bekannter Werke auf die Bühne zu bringen. Auch die Premiere der Dreigroschenoper war eine Solche, unter dem Motto:  “Wir wären gut-anstatt roh, doch die Verhältnisse sind nicht so“ (Bertolt Brecht). – Am 31. August 1928 war die Uraufführung der . . .

Frankfurt: „Don Giovanni“, Wolfgang Amadeus Mozart

Diese Wiederaufnahme des Don Giovanni vibriert vor Energie. Das beginnt schon mit den ersten Tönen aus dem Orchestergraben. Der junge britische Dirigent James Hendry setzt das Orchester förmlich unter Strom. Rasch sind die Tempi, stark die Akzente und dynamischen Kontraste. Die Frankfurter Musiker folgen ihm aufmerksam und bilden mit der phantasievollen und flexiblen Begleitung der Rezitative . . .

Dresden, Konzert: „Eröffnungskonzert“ der Dresdener Musikfestspiele

Der aus dem östlichen Kaukasus stammende Tugan Sokhiev hat sich in den vergangenen zwei Jahren als Gastdirigent fest im Konzertleben Dresdens etabliert. Interessant war uns, im Eröffnungskonzert der Dresdner Musikfestspiele 2023 den sympathischen Klangmagier mit den hier wenig bekannten Münchner Philharmonikern, aber mit bereits häufigem gehörtem Werken zu erleben. – Die . . .

Karlsruhe: „Der fliegende Holländer“, Richard Wagner

Seit einiger Zeit ist am Badischen Staatstheater Karlsruhe eine Neuproduktion von Wagners Fliegendem Holländer zu erleben. – Hierbei handelt es sich um eine in jeder Beziehung beachtliche Angelegenheit. Überzeugend ist schon die Inszenierung von Ludger Engels in dem Bühnenbild von Volker Thiele und Heide Kastlers Kostümen. Der Regisseur fasst Wagners Werk als Künstlerdrama auf, was . . .

DVDs: Neunmal „Der Fliegende Holländer“, Richard Wagner

Sechsmal schöne Gewinne und dreimal Nieten – Defa -Film, 1964: „ Eine fesselnde Opernkostbarkeit aus dem Filmmuseum“ – Durch Zufall entdeckte ich diese Kostbarkeit von 1964. Ihr besonderer Reiz liegt im hochmodernen Konzept des auch heute noch bekannten Regisseurs Joachim Herz. Da träumt Senta nämlich das ganze Geschehen nur. Man sieht: alles schon mal dagewesen! Und es geht . . .

Freiberg: „Rigoletto“, Giuseppe Verdi

Lieber Opernfreund-Freund, – kann ein gerade einmal 33jähriger Sänger den Rigoletto glaubhaft auf die Bühne bringen? Kann ein so junger Mensch die komplexe Figur überzeugend verkörpern, ihr Leiden unter den Schmähungen der Gesellschaft, die Ängste eines Vaters? Dass er das sehr wohl kann, beweist Beomseok Choi derzeit am Mittelsächsischen Theater in Freiberg. – Auch ich war . . .

Berlin: „Lucia di Lammermoor“, Gaetano Donizetti

Nicht einmal vor den Schätzen des schottischen Hochadels macht offensichtlich der Remmo-Clan Halt, gerade für den Raub der Juwelen aus dem Dresdner Grünen Gewölbe verurteilt und für den der Goldmünze aus dem Berliner Museum einsitzend, denn nun fehlen auch die Riesengoldgefäße, die in der Inszenierung von Filippo Sanjust von Donizettis Lucia di Lammermoor aller Augen im fünften Bild auf . . .

Straßburg: „Das Märchen vom Zaren Saltan“, Nikolai Rimski-Korsakov

Da dieses Werk von Nikolai Rimski-Korsakov, das mit Ausnahme in Osteuropa nur zum äußerst selten gespielten Repertoire gehört, scheint mir eine Inhaltsangabe angebracht: Im Prolog überlegen drei Schwestern, was sie täten, wenn der Zar eine von Ihnen zur Gemahlin nehmen würde. Der Herrscher hat sie belauscht und wählt die Jüngste, die ihm „nur einen Sohn“ schenken will. – Kaum . . .

Duisburg: „Das fliegende Klassenzimmer“, Lucia Ronchetti

Am vergangenen Wochenende fand die Uraufführung der neuesten Familienoper aus dem Projekt „Junge Opern Rhein Ruhr“ am Theater Duisburg statt. Hierbei nahm man sich mal wieder einen Klassiker der Kinderbuchliteratur vor und brachte mit Das Fliegende Klassenzimmer eine sehr unterhaltsame Vorstellung auf die große Bühne des Opernhauses. Friederike Karig schuf ein Libretto nach dem . . .