Deutsche Oper Berlin

Berlin: „Zar und Zimmermann“, Albert Lortzing (zweite Besprechung)

Lange gab es in Berlin keinen Lortzing mehr auf den Opern-Spielplänen. Das gilt selbst für Lortzings größten Erfolg, die 1837 uraufgeführte Verwechslungskomödie Zar und Zimmermann. Sie orientiert sich mit ihren durch gesprochene Dialoge voneinander abgesetzten Musiknummern formal an der französischen Opéra-comique. Lortzing gilt als Begründer der komischen Spieloper, indem er Elemente . . .

Berlin: „Giulio Cesare in Egitto“, Georg Friedrich Händel (zweite Besprechung)

Hochkarätige Langeweile – Die dreiaktige Oper mit dem Libretto Nicola Francesco Hayms nach einer Vorlage von Francesco Bussani, Giulio Cesare in Egitto, entstand in der künstlerisch kreativsten und auch kommerziell einträglichsten Periode des Londoner Opernschaffens von Georg Friedrich Händel. Es ist das fünfte Stück, das Händel für die Royal Academy of Music geschrieben hat. . . .

Berlin, Konzert: „Schönberg: Gurre-Lieder“, Orchester der Deutschen Oper unter Donald Runnicles

XXL in der Philharmonie – Großes vorgenommen für seine letzte Spielzeit an der Deutschen Oper, ehe er nach Dresden gehen wird, hat sich Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles, bereits einen neuen Tristan zur Premiere geführt, sich erneut um die Wiener Moderne mit Korngolds Violanta verdient gemacht, und er wird nach zwei Ring-Aufführungen seine Götterdämmerung in der . . .