Reisebilanz V: Tops und Flops der „Saison 2025/26“
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Märchenhafte Vorstellung eines Ballettklassikers – Mit der Wiederaufnahme von „Csipkerózsika“, wie „Dornröschen“ auf Ungarisch heißt, kehrt nach einigen Jahren Pause (die ungarische Premiere war im April 2016) ein Märchen-Ballett auf die Bühne der Ungarischen Staatsoper zurück. In der Choreografie von Sir Peter Wright nach Marius Petipa zur Komposition von Pyotr I. . . .
Zu dem Etikett einer kolportierten „festspielreifen“ Neuinszenierung passt am ehesten der Vergleich mit dem dritten Akt der „Meistersinger“, wo das Volk und Kinder auf der Festspielwiese ähnlich „herumwuseln“. Als ein „Märchen für Erwachsene“ aufgefasst entbehrt die Lesart von Regisseur András Almási-Tóth jeglicher Sinnlichkeit, abgesehen von zaghaften Umarmungen . . .
Entstanden 1985, wird Romeo und Julia passend zum 40 Jahre Jubiläum dieser Choreografie jetzt von Ballettdirektor Tamás Solymosi in insgesamt vier verschiedenen Besetzungen vom Ungarischen Nationalballett auf die Bühne der Ungarischen Staatsoper gebracht. Der ungarische Choreograf László Seregi (1929 – 2012) schuf damals ein dreiaktiges Tanzdrama, das sich dramaturgisch sehr . . .
Seit seiner Uraufführung in Budapest im Jahr 1927 wurde Puccinis beliebtestes Werk mehrere Jahrzehnte lang in drei verschiedenen Inszenierungen aufgeführt. Zuletzt 1997 in jener farbenprächtigen Inszenierung von Balázs Kovalik, der wohl viele Zuseher im Publikum an diesem Abend nachtrauerten. Von der musikalischen Seite her muss erwähnt werden, dass neben dem traditionellen Schluss von . . .
Im Jahr 2024 wurde anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Beziehungen zwischen der Türkei und Ungarn dieses Jahr zum „Türkei-Ungarn-Kulturjahr 2024“ erklärt. Unter dem Motto „Ein Jahrhundert der Freundschaft und Zusammenarbeit“ war es das Ziel beider Länder, jeweils 100 Veranstaltungen durchzuführen. Im Rahmen dieser Feierlichkeiten haben die Künstler der Staatsoper und des . . .
Anlässlich des 50. Todestages von Gyula Harangozó (1908 – 1974) wurde eines seiner choreografischen Meisterwerke wieder – leider nur für fünf Vorstellungen – ins Programm des Ungarischen Nationalballetts aufgenommen: „Coppélia“, 1953 in Budapest im Erkel Theater uraufgeführt, ist ein feines Kleinod ungarischer Ballettgeschichte. – Die aktuelle Wiederaufnahme in . . .
In der Ungarischen Staatsoper hatte vergangenen Samstag mit „A Pygmalion-Hatás“ ein Ballett Premiere, das Boris Eifman 2019 für seine eigene Compagnie kreiert hatte und das nun vom Ungarischen Nationalballett (Ballettdirektor: Tamás Solymosi) aufgeführt wird. – Boris Eifman, väterlicherseits aus Charkiw stammend, wurde 1946 in Sibirien geboren, wohin seine Familie im Krieg . . .
Nach den vielen „Schwanensee“-Terminen steht nun ein weiterer beliebter Ballettklassiker in der Budapester Staatsoper auf dem Spielplan: „Don Quijote“ nach einem Libretto von Marius Pepita basierend auf dem Roman von Miguel de Cervantes und einer mitreißenden Komposition von Ludwig Minkus hatte in der Choreografie von Alexander Gorsky, Marius Petipa, Kasyan Goleizovsky und Michael . . .
Basierend auf Marius Petipa und Lew Ivanov, deren „Schwanensee“-Version zu Peter I. Tschaikowskis meisterhafter Komposition maßgeblich zum Weltruhm dieses klassischen Meisterwerks beigetragen hat, brachte Rudi van Dantzig gemeinsam mit Toer van Schayk als Co-Choreograf (der auch für das Bühnensetting und die Kostüme verantwortlich zeichnete) 1988 ihre „Schwanensee“-Fassung heraus, die . . .
Als Koproduktion mit dem Grand Théâtre de Genève zeigte die Ungarische Staatsoper erstmals Prokofjews Monumentaloper in Ungarn. Die Produktion hatte in Genf noch vor dem unsäglichen Ukrainekrieg bereits am 13. September 2021 ihre vielumjubelte Premiere gefeiert. Regie führte der Katalane Calixto Bieito. Der Leiter der Astana-Oper in Kasachstan, Alan Buribayev, leitete das Orchester und den . . .
Nachdem „Die Walküre“ und „Siegfried“ im Rahmen der beiden zyklischen November-Aufführungen der Neuinszenierung des „Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner in der Regie und mit dem visuellen Konzept von Géza M. Tóth sowie im Bühnenbild von Gergely Z Zöldy sehr erfolgreich über die Bühne gegangen waren, erschien es sicher, dass auch die „Götterdämmerung“ viel Neues und . . .
Am Tag nach der „Walküre“ folgte an der Budapester Staatsoper die Generalprobe der Wiederaufnahme des „Siegfried“ aus dem Jahre 2019, also keine normale Aufführung. Da aber nicht markiert wurde und die GP wie eine normale Aufführung ablief, nur vor weniger Publikum, erteilte der Int. Kommunikations-Manager der Staatsoper die Freistellung zur Rezension. Dieser „Siegfried“ ist also . . .
Bereits im Jahre 2017 begann die Budapester Staatsoper einen neuen „Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner in der Regie und mit dem visuellen Konzept von Géza M. Tóth und dem Bühnenbild von Gergely Z Zöldy und kam damit bis zum „Siegfried“ 2019. Dann musste sie aber den Abschluss der Tetralogie mit der „Götterdämmerung“ bis auf den Mai 2022 verschieben, weil einerseits die . . .
15.5. Premiere – Szilvia Rálik – eine Weltklasse Brünnhilde! – Fünf Jahre war die Budapester Staatsoper auf Grund von notwendig gewordenen Renovierungsarbeiten geschlossen. Der geplante Ring blieb ein Torso: Auf das Rheingold am 21.3.2015, folgte knapp ein Jahr später die Walküre am 6.3.2016 und wiederum im Abstand von einem Jahr Siegfried am 19.3.2017. Zeit genug für den . . .