Reisebilanz V: Tops und Flops der „Saison 2025/26“
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Kompetente interkulturelle Rezeption – Endlich der Beginn einer kompetenten und sensiblen interkulturellen Rezeption von Wagners Tetralogie Der Ring des Nibelungen, zumindest nach dem ersten Eindruck. Nach gescheiterten Inszenierungen von Parsifal und Don Carlo an der Wiener Staatsoper gelang Regisseur Kirill Serebrennikov (auch Bühne und Kostüme, mit Co-Bühnenbildnerin Olga Pavluk und . . .
Als Modest Mussorgski mit nur 42 Jahren starb, musste er sein Musikalisches Volksdrama „Chowanschtschina“ unvollendet hinterlassen. Mehrere Komponisten machten es sich zur Aufgabe, das Werk auf Grundlage der nur spärlich vorhandenen, fragmentarischen Skizzen zu orchestrieren und zu Ende zu bringen. Heute ist die „Chowanskij-Schweinerei“, wie der Titel sinngemäß zu verstehen ist, meist . . .
Herbert von Karajan, bekanntlich Gründer der Osterfestspiele Salzburg, hatte dort als einzige Oper bzw. Musikdrama von Richard Wagner nie den „Tannhäuser“ gespielt. Er blieb, wie Wagner am Schluss seines Lebens sagte, Salzburg noch den „Tannhäuser“ schuldig. Bei Wagner war es freilich die ganze Welt, obwohl diese, zumindest die Opernwelt, mit einem solch genialen universalen Kunstwerk . . .
Den aus München angereisten Zuschauern – und von denen gibt es bei den Osterfestspielen Salzburg einige – dürfte die Neuproduktion von Richard Wagners Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg bekannt vorkommen. Bei der diesjährigen großen Opernproduktion der Festspiele handelt es sich um eine Neueinstudierung einer Inszenierung von Romeo Castellucci, die schon 2017 an der . . .
11. April 2022, Großes Festspielhaus Salzburg – Die Sächsische Staatskapelle spielt im Großen Festspielhaus“mit Antoine Tamastit – Im Symphoniekonzert der Salzburger Osterfestspiele 2022 kam die Fassung des Bartók Bratschenkonzertes von Dellamagiore und Neubauer zur Aufführung. Der Capell-Virtuose der Staatskapelle Antoine Tamastit hatte seine wunderbare, 1672 von der Werkstatt . . .
10. April 2022, Großes Festspielhaus Salzburg – Tugan Sokhiev debütiert bei der Staatskapelle Dresden bei den Salzburger Osterfestspielen. – Tugan Taimurasowitsch Sokhiev, wurde 1977 in Ordshonikidse (heute wieder Wladivaskas= Tor zum Kaukasus) in Ossetien, einer südrussischen Region zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer, geboren und im Konservatorium St. Petersburg ausgebildet . . .
Auch Elsa kann Verbrechen – Die Salzburger Osterfestspiele versuchen eine Drehung der Verantwortlichkeiten im „Lohengrin“. – Von irgendwo senkten sich ätherische Klänge auf den Orchestergraben des Großen Festspielhauses, wurden von den Streichern der Sächsischen Staatskapelle aufgenommen und mit jedem neuen Takt weiter und weiter gedehnt, bis sie alles umfassten; Musiker . . .