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Düsseldorf/Duisburg: „Neuer Spielplan 2023/24“

Die Deutsche Oper am Rhein stellte vor wenigen Tagen ihre Pläne für die kommende Spielzeit vor. Ab dem 19. August 2023 stehen hierbei allein im Opernhaus Düsseldorf und im Theater Duisburg rund 300 Vorstellungen auf dem Programm. Für die neue Spielzeit hofft man darauf, dass sich der positive Zuschauertrend der letzten Monate fortsetzen wird. Zwar liegt man hinsichtlich der Auslastung bei der . . .

Stuttgart, Ballett: „Der Widerspenstigen Zähmung“, John Cranko

Lange hat es diese Spielzeit gedauert, bis Ciro Ernesto Mansilla wieder in einer großen Rolle zu erleben war. Der leider viel zu wenig eingesetzte Solist mit Format fürs Erste Fach hat sich bereits bei seinem Debut als Petrucchio am Ende der letzten Saison als idealer Interpret erwiesen. Als ob all die während der langen Wartephase aufgestaute Emphase und Leidenschaft explodieren würde, warf . . .

Buchkritik: „Im Banne Bayreuths“, Adrian Müller / Kurt Overhoff

„Wielands grosse Liebe zu Richard zündete über seinen Verstand als er Richards Partituren begreifen lernte. Und das wiederum durch Overhoff. Er allein öffnete erst das Tor, durch das Wieland zum Grossvater hindurchtreten konnte“ - und, möchte man ergänzen, zu dem bedeutendsten Wagnerregisseur zwischen 1951 und 1966 werden konnte, der eine ganze Epoche der szenischen Wagnerinterpretation . . .

Gelsenkirchen: „Bernarda Albas Haus“, Aribert Reimann

Mit seinem „Lear“ ist Aribert Reimann einer der größten Erfolge der zeitgenössischen Oper gelungen und auch die „Gespenstersonate“ wird regelmäßig irgendwo in Deutschland gespielt. Seine anderen Opern haben es dagegen schwer. Die 1986 uraufgeführte „Troades“ ist seit 2000 nicht mehr zu sehen, das 1992 uraufgeführte „Schloss“ wurde zuletzt 2005 gespielt. Dass das . . .

Genf: „Lady Macbeth von Mzensk“, Dmitri Schostakowitsch

Operndirektor Aviel Cahn hat seine erfolgreiche Produktion des Jahres 2014, als er noch Leiter der Flämischen Oper in Antwerpen war, nach Genf gebracht. Eine gelungene Wiederaufnahme mit den gleichen Hauptdarstellern Aušrinė Stundytė als Katerina und Ladislav Elgr als Sergei. Zu sehen ist eine gewagte Regiearbeit von Calixto Bieito mit dem Bühnenbild von Rebecca Ringst und den Kostümen von . . .