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Dresden, Konzert: „Gupta, Dvořak, Bartók“, Philharmoniker unter Tabita Berglund

Für interessante Programm- und Gestaltungsakzente stehen ein neuer Chefdirigent, der Brite Sir Donald Runnicles und eine neue Erste Gastdirigentin, die seit drei Jahren dem Orchester verbundene Norwegerin Tabita Berglund. Ihr wird die Ehre der Konzertsaisoneröffnung zuteil. Berglund, geboren 1989 in Trondheim, bekommt schon früh Cellounterricht. Sie absolviert mit Erfolg ein Masterstudium bei . . .

München: „Das Rheingold“, Richard Wagner (Rückblick Opernfestspiele)

Banales, Gag-orientiertes Regietheater – Zu dem wieder einmal in exzessivem und stückentfremdendem sowie Richard Wagners Intentionen für den Vorabend des „Ring des Nibelungen“ mit einiger Lust konterkarierenden regietheatralischen Konzept für „Das Rheingold“ durch Regisseur Tobias Kratzer an der Bayerischen Staatsoper München im Bühnenbild und den Kostümen von Rainer . . .

Salzburg: „Wagner-Matinee“, Wiener Philharmoniker unter Yannick Nézet-Séguin

Großer Wagner! – Wenn bei den Salzburger Festspielen des Sommers ohnehin kaum bis gar nicht Richard Wagner gegeben wird, so ist es umso erfreulicher, dass sich Yannick Nézet-Séguin, seit 2018 Musikdirektor der Metropolitan Opera in New York und seit 2012 Musikdirektor des Philadelphia Orchestra mit den Wiener Philharmonikern und einem reinen Wagner-Programm ein Stell-Dich-Ein gibt. Und . . .

Salzburg: „Andrea Chénier“, Umberto Giordano (konzertant)

Konzertant zum Besten! – Gegen Ende der Festspiele 2025 wartete Salzburg noch einmal mit einem ganz großen der Tenor-Zunft auf, dem Polen Piotr Beczala. Er kam in der Rolle des Andrea Chénier als in einer konzertanten Aufführung des gleichnamigen Meisterwerkes von Umberto Giordano an die Salzach, und es wurde ein – durchaus zu erwartender – Triumph. An diesem Abend, noch dazu mit . . .

Tops und Flops: „Saison 2024/25 – Der große Überblick“

40 Einzelbeiträge mit der Berücksichtigung von 62 Opernhäusern, davon 13 außerhalb Deutschlands, und sieben Festspielen: Das ist die Bilanz unserer Bilanzen. In diesem Jahr haben wir die Serie der "Reisebilanzen" deutlich erweitert. Damit konnte eine Fülle von Häusern berücksichtigt werden, die keine eigene "Solo-Bilanz" erhalten haben. Unsere Kritiker haben über viel Begeisterndes und . . .

DVD: „Der Ring des Nibelungen“, Richard Wagner – Zürich/Homoki (zweite Besprechung)

Live von der Bühne des Opernhauses Zürich kommt ein Mitschnitt von Wagners großangelegter Tetralogie Der Ring des Nibelungen, der bei dem Label Accentus music jetzt auf DVD erschienen ist. Aufgenommen wurden zyklische Aufführungen vom Mai 2024. Hier haben wir es insgesamt mit einer beachtlichen Angelegenheit zu tun. Regisseur Andreas Homoki und sein Bühnen- und Kostümbildner Christian . . .

Bayreuth: „Musik bei den Buddenbrooks“, Wahnfried-Konzerte

Vor einigen Tagen herrschte andachtsvolle, keine ohrenbetäubende Stille zwischen den Klavierstücken, die von der jungen Pianistin Iarina Mărgărit in Steingraebers Kammermusiksaal zu Gehör gebracht wurden. Viel Liszt und ein bisschen Wagner, das war das Programm. Drei Tage vor Ende der Bayreuther Festspiele 2025, an sie man sich schon aufgrund der Neuinszenierung der Meistersinger von . . .

Bayreuther Festspiele: Tops und Flops – „Bilanz der Saison 2025“

Nach der ersten Festspielwoche in Bayreuth haben wir in einem Schnellschuss einen ersten Eindruck präsentiert, der notwendigerweise einige Lücken gelassen hat. Nun unternimmt unser Bayreuther Stammkritiker einen vertiefenden Rückblick über das gesamte Festspielprogramm. – Der Ring – szenisch – Man kann es nicht oft genug sagen: Auch ein Festspielrückblick ist subjektiv . . .

Baden-Baden: „Norma konzertant“, Vincenzo Bellini

„Die Oper muss die Leute zum Weinen bringen, mit Grauen erfüllen, sie durch Gesang sterben lassen“. Bellini wurde 1801 in Catania/Sizilien als Sohn eines Kapellmeisters geboren. Er ging 1827 nach Mailand und lernte dort seinen zukünftigen Librettisten Felice Romani (*1788 in Genua, + 1865 in La Spezia) den überragenden italienischen Librettisten seiner Epoche kennen. Beide arbeiteten nach . . .

Bochum/Ruhrtriennale: „Último Helecho / 124 Years of Reverb“

Último Helecho – Was der Star-besetzten Eröffnungsproduktion der „Ruhrtriennale“ an Spannung, kreativer Energie und atmosphärischer Dichte fehlt, liefert die erste Tanz-Kreation auf PACT Zollverein im Übermaß nach. „Último Helecho“, eine Tanz- und Gesangsperformance der vielseitigen Künstlerin Nadine Laisné und des Tänzers François Chaignaud, verknüpft zwar ebenfalls . . .

München: „Lohengrin“, Richard Wagner

Eine Art Ayurveda-Lohengrin – Schon bei der Premiere im Dezember 2022 konnte mich diese Neuinszenierung der romantischen Oper Richard Wagners durch den Ungarn Kornél Mundruczó unter Mitarbeit von Marcos Darbyshire nicht recht überzeugen, und das war auch diesmal wieder so. Die Idee, die an sich nicht schlecht ist, dass dieses Volk, die Brabanter, und damit eigentlich die ganze Welt . . .