Konzerte

Dresden, Konzert: „Messiaen: Turangalîla-Symphonie“, Staatskapelle unter Nicholas Collon

In seiner Zeit als Chefdirigent des Boston Symphony Orchestra von 1924 bis 1949 hat sich der russische Musiker Sergej Kussewitzki (1874-1951) als ein leidenschaftlicher Förderer der zeitgenössischen Musik betätigt. Als Gründer des Berkshire Music Center in Tanglewood hatte er die finanziellen Mittel zur Verfügung, um aufstrebende Komponisten fördern zu können. Vor allem war er für seine . . .

Lübeck: „Schönberg, Ullmann, Brahms“, Philharmonisches Orchester unter Stefan Vladar

„Das Stück geht unter die Haut und am Ende hat man das Gefühl, man hat keine mehr“ – so umriß GMD Stefan Vladar in der Einführung zum 8 Symphoniekonzert in Lübeck am 2. Juni 2024 in der Lübecker Musik- und Kongreßhalle das nur siebenminütige Melodram „Ein Überlebender aus Warschau“ von Arnold Schoenberg. – Sieben Minuten traumatische Erinnerung, sieben Minuten blankes . . .

Leipzig, Konzert: „Beethovens 9.“, Gewandhausorchester unter Andris Nelsons

Ein Merkmal, der diese Sinfonie von ihren Vorgängern unterscheidet, ist der vierte Satz, in dem ein Sängerquartett (Sopran, Alt, Tenor, Bariton) und ein vierstimmiger Chor Beethovens Bearbeitung einiger Strophen aus Friedrich Schillers Gedicht „An die Freude“ vortragen. Das Instrumentarium umfasst Piccoloflöte, 2 Flöten, 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Fagotte, Kontrafagott, 4 Hörner, 2 . . .

Lübeck: „Mozart, Bruckner“, Philharmonisches Orchester unter Stefan Vladar

Wenn man ein Symphoniekonzert mit so bekannten Werken wie Mozarts letztem Klavierkonzert und Bruckners „Romantischer“ bestreitet, dann ist eines geboten: Frische in der Interpretation in flottem Tempo. Am verregneten ersten Maisonntag brachten GMD Stefan Vladar und das Philharmonische Orchester der Hansestadt Lübeck in der gut besuchten Musik- und Kongreßhalle die beiden Publikumslieblinge . . .

Frankfurt, Konzert: „Boulanger, Barber, Rachmaninow“, London Symphony Orchestra unter Antonio Pappano

Ein Hauch von Spannung und Erwartung lag in der Luft, als das berühmte London Symphony Orchestra (LSO) unter der Leitung seines neuen Chefdirigenten, Sir Antonio Pappano, die Bühne betrat. Begleitet von der fabelhaften Geigerin Janine Jansen versprach dieser Abend ein wahrhaftiges Fest für die Sinne zu werden, und das Versprechen wurde mehr als erfüllt. Der Abend eröffnete mit Lili . . .