Düsseldorf, Ballett: „Dornröschen“, Peter Tschaikowsky

Bridget Breiner, die frühere Erste Solistin des Stuttgarter Balletts, hat sich nach dem „Nussknacker“ während ihrer Direktionszeit beim Badischen Staatsballett Karlsruhe nun in selbiger Funktion beim Ballett am Rhein einen weiteren Klassiker vorgenommen und ihn auf der Basis klassischer Grundfesten behutsam, d.h. mit Liebe und gedanklich-handwerklichem Geschick in eine Zeit nach der . . .

Baden-Baden: „La Cenerentola“, Gioachino Rossini

Rossini sagte einst: „Mesdames er Monsieurs, es ist angerichtet! Eine Stretta jagt die andere!“ Bei den Herbstfestspielen in Baden-Baden muss dem Kurator Thomas Hengelbrock etwas schiefgelaufen sein: Die Premiere der La Cenerentola fand am 14. November 2025 nicht statt und wurde auf den 16. November 2025, einen Sonntagnachmittag verschoben. Wegen technischer Probleme wurden dann die Zuschauer . . .

Lüttich: „Il cappello di paglia di Firenze“, Nino Rota

Lieber Opernfreund-Freund, – eine veritable Rarität ist derzeit im belgischen Liège zu erleben: Nino Rotas Il cappello di paglia di Firenze (Der florentiner Strohhut) ist als Übernahmeproduktion aus Genua zu sehen. Das Bühnenwerk des weltberühmten Filmkomponisten sprüht nur so vor guter Laune und die Beteiligten setzen die „musikalische Farce“, wie Rota selbst sein Werk . . .

Hildesheim: „Till Eulenspiegel“, Emil Nikolaus von Reznicek

„Erkennen Sie die Melodie?“ Ältere Opernfreunde erinnern sich sicherlich an die musikalische Quizsendung mit diesem Titel, die in den 1970/80er-Jahren im ZDF lief, und daran, dass die Titel-Melodie aus der Ouvertüre zur Oper Donna Diana von Emil Nikolaus von Reznicek (1860-1945) stammt. Mehr von ihm, vom Inhalt der genannten Oper oder gar weitere Opern sind völlig in Vergessenheit geraten. . . .

Berlin: „Les Contes d’Hoffmann“, Jacques Offenbach

Hoffmann in New York – Opernlibrettisten und -komponisten verorten ihre Schöpfungen gern an magischen Orten, denn wo liebt und leidet es sich schöner als in Paris, wo Mimi und Violetta ihr Leben lassen, wo kann man effektvoller sterben als auf dem oder mit einem Sprung vom Castel San Angelo in Rom, und wo finden leidenschaftliche Klänge ein adäquateres Echo als in den Straßen oder vor . . .